• THW Miltenberg
  • Startseite - Technisches Hilfswerk Ortsverband Miltenberg
Willkommen beim THW Miltenberg.

Lassen Sie sich anstecken von der Faszination des Helfens. Informieren Sie sich auf unserer Webseite über uns und unsere Technik.

Helfen ist keine Frage des Alters, schon ab 10 Jahren können Mädchen und Jungen bei uns erste Handgriffe erlernen und deren Umsetzbarkeit zu Hause vorführen. Aber ebenso brauchen wir Handwerker jeden Fachs. Ob Sie in einer Arztpraxis, einer Tischlerei, einer Klempnerei, einem Fuhrunternehmen, einer Bank oder sonst wo tätig sind, sie alle sind herzlich willkommen!

Teamgeist und Zuverlässigkeit sind Vorraussetzung um unsere humanitären Ziele zu erreichen. Am Besten lernen Sie das THW aber vor Ort kennen. Unter „Termine“ finden Sie unser nächstes Zusammentreffen oder vereinbaren Sie einfach einen anderen Zeitpunkt mit uns.

Aktuelles aus dem Ortsverband

Sachkundigen Prüfung im Ortsverband

Gemeinsam geht es schneller - die zentrale Prüfung der Last- und Anschlagmittel in Aschaffenburg.

Keine 180 Tage hat die Prüfung der Last- und Anschlagmittel gehalten – doch durch die Umstellung der Prüftermine stand bereits am heutigen Samstag die alljährliche Prüfung an. Neu war auch, dass die Logistikgruppe aus Aschaffenburg nicht mehr zu uns auf den Hof der THW-Unterkunft kommt, sondern, dass die Ortsverbände des Geschäftsführerbereiches nach Aschaffenburg fahren und dort an einem Termin die entsprechenden Prüfungen durchgeführt werden.
Alle waren gespannt, ob dieses Konzept funktioniert – die Diskussionen und Bedenken waren zu Beginn des Tages groß. Nach einer kurzen Begrüßung in der THW-Unterkunft wurden die Spanngurte, Ketten, Greifzüge, etc. zusammengesucht und in Kisten verladen.  Nicht einmal 1,5 Stunden später fuhr ein Teil der Gruppe nach Aschaffenburg, während die verbliebenen Helfer einige Hofarbeiten erledigten. In Aschaffenburg wurde sogleich das Material an den einzelnen Stationen verteilt und nach einer kurzen Mittagspause fand die eigentliche Prüfung statt. Unmassen von Spanngurten, Ketten wurden fachgerecht kontrolliert, inventarisiert und wieder in die Kisten geräumt. Nach guten zwei Stunden Prüfung war auch der letzte Spanngurt wieder verräumt und die Gruppe machte sich auf den Weg zurück nach Miltenberg, während der Ortsverband Aschaffenburg noch zwei weitere Ortsverbände vor sich hatte. In der Unterkunft zurück wurden die Last- und Anschlagmittel wieder auf die Fahrzeuge verräumt.
Unser Dank gilt dem Ortsverband Aschaffenburg für die gute Vorbereitung und die Durchführung der Prüfung. Ebenso gilt der Dank den Helferinnen und Helfern unseres Ortsverbandes für die Vorbereitung und Unterstützung der Prüfung. Nur so können wir gewährleisten, sichere Last- und Anschlagmittel in den Einsatz zu bringen.

Winterwanderung der THW Helfervereinigung

Winterwanderung nach Eichenbühl
Die diesjährige Winterwanderung der THW-Helfervereinigung führte von der Bürgstädter Mittelmühle über den sonnigen Weinbergweg nach Eichenbühl. So fanden sich unzählige wanderwillige Helferinnen und Helfer um 10:00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Ruthard Zipf ging es auch schon los. Bei vielen Gesprächen und einem kurzen Fotostop gelangte die Wandergruppe wieder auf den Radweg nach Eichenbühl, wo bereits eine kleine Aufwärmung wartete. Nach guten 1,5 km war dann auch das diesjährige Wanderziel – das Schützenhaus in Eichenbühl erreicht. Erst spät am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Bürgstadt, wo die Wanderung ihr Ende fand.

Verpuffung in ehem. Autowerkstatt - Atemschutz gefordert

Atemschutzgeräteträger machen sich für den Einsatz bereit

„Verpuffung in einer ehemaligen Autowerkstatt, mehrere vermisste, vermutlich verletzte Personen im Gebäude, mehrere Teile des Gebäudes durch giftige Dämpfe kontaminiert.“ - Dies war die Lagemeldung für die Einsatzübung am Freitagabend für den Technischen Zug des THW Miltenberg.
Sogleich machten sich die beiden Bergungsgruppen, unterstützt von der Fachgruppe Wassergefahren mit dem GKW I, dem MzKW sowie dem OV-Logistik-Fahrzeug auf die andere Main-Seite zur ehemaligen Kfz-Werkstatt Ohliger direkt neben dem Mainzer Tor.
Am Übungsobjekt angekommen wurde von den Führungskräften zwei Einsatzabschnitte gebildet, während die Mannschaft damit begonnen, hatte Maßnahmen zur Verkehrssicherung und zur Ausleuchtung der Einsatzstelle zu treffen.
Der erste Einsatzabschnitt wurde durch die Werkstatt sowie die Verkaufsräume des Autohauses gebildet. In diesen Räumen wurden giftige Dämpfe festgestellt, wodurch sich sofort zwei Trupps mit Atemschutzgeräten ausrüsteten und zur Erkundung und Rettung der Vermissten vorgingen. Die Geräteträger durchsuchten die Räumlichkeiten systematisch etagenweise gegen den Uhrzeigersinn und konnten so schnell die vermissten Personen aus der Gefahrenlage retten.
Dabei mussten die zahlreichen verwinkelten Büros und Lagerräume durchsucht werden, wobei besonderes Augenmerk auf die Gefahren an der Einsatzstelle, wie Gefahrstoffe oder beschädigte Wände oder Decken, gelegt wurde. Gerade im Werkstatt-Bereich waren verschiedene Gruben zu finden, die den Trupps schnell zu einem echten Verhängnis werden könnten.
Währenddessen durchsuchte die restliche Mannschaft den zweiten Einsatzabschnitt in einem Nebengebäude, das auch ohne Atemschutzgeräte betreten werden konnte. Auch diese Helfer wurden schnell im ersten Obergeschoss fündig und konnten der gefundenen Person Erste-Hilfe leisten. Da das Treppenhaus zum Obergeschoss wegen der Verpuffung nicht zugänglich war, musste die Person mit einer sogenannten Schiefen-Ebene aus dem 1. Stock gerettet werden.
Hierzu wurden mehrere Steckleiterteile mit einander verbunden und schräg an einem Fenster angestellt und gesichert. Über diese so entstandene „Rutsche“ konnte die Schleifkorbtrage mit dem Verletzten langsam und gesichert herunter gelassen werden, um ihn dort dem Rettungsdienst für die weitere Versorgung zu übergeben.
Nach dem alle vermissten Personen gerettet wurden, konnten die beiden Gruppenführer der Bergungsgruppen, Achim Schneider (Mainbullau) und Michael Wolf (Großheubach), zufrieden die Übung für erfolgreich abgeschlossen erklären.
Das Material wurde nach einem kurzen Durchgang durch das Übungsobjekt, damit alle Trupps sehen konnten, was die anderen Kollegen erledigen mussten, auf die Fahrzeuge geladen und die Einsatzstelle geräumt.
Zurück in der Unterkunft wurde die Einsatzbereitschaft des Ortsverbandes wieder hergestellt und die Eindrücke der Übung konnten bei einem gemeinsamen Vesper nochmals besprochen werden.