Aktuelles aus dem Ortsverband

Sommerrausch 2016

Die Netzersatzanlage wird in Position gebracht und getestet.

Über 3000 Menschen kamen zum Sommerrausch in den fürstlichen Seegarten nach Amorbach. Doch da waren auch noch unzählige kleine blaue THW-Helfer, sowie weitere ehrenamtliche Helfer hinter den Kulissen aktiv, um die Veranstaltung wieder sprichwörtlich sicher über die Bühne zu bekommen.

Auch in diesem Jahr begleitete unser Ortsverband den Kabarettabend rund um Michl Müller, der wie all die Jahre zuvor durch das kunterbunte Programm führte. Auch am Freitag war eine Betriebsmannschaft beim Konzert „Rock meets Klassik“ mit von der Partie, um die Notbeleuchtung sicherzustellen.

Bereits am Donnerstag wurden hierzu wieder unzählige Kabel im Seegarten verlegt, die Beleuchtung aufgebaut und die Netzersatzanlage positioniert.

Neue Leuchtmittel machen die Nacht zum Tag

Im Rahmen der Dienstbesprechung konnte Ortsbeauftragter Stefan Wolf vom Vorsitzenden des THW-Helfervereins Ruthard Zipf (beide Großheubach) die beiden neuen ALDEBARAN® Leuchtmittel in Empfang nehmen.

Neue Beleuchtung macht die Nacht zum Tag: Zwei ALDEBARAN® 360 Grad Flex LED Leuchtmittel sorgen für eine Lichtleistung von je 100.000 Lumen – sie leisten damit das sechsfache an Leistung eines herkömmlichen 1000 Watt Scheinwerfers.

Der THW-Ortsverband Miltenberg setzte in der Vergangenheit zum Ausleuchten von größeren Plätzen sog. Powermoons® ein. Diese Leuchtmittel sind im Vergleich zu Scheinwerfern blendfrei und bieten eine optimale Ausleuchtung von großen Flächen. Bei den Einsätzen und Ausbildungen wurden schnell die Nachteile erkennbar, hoher Stromverbrauch beim Start, wenige Einstellmöglichkeiten, nicht sehr robust und eine lange Abkühldauer.

Um auch weiterhin große Geländeabschnitte und Plätze zeitgemäß ausleuchten zu können, entschloss sich die THW-Helfervereinigung Miltenberg e.V., finanziert durch Spenden sowie den Mitgliedsbeiträgen der ehrenamtlichen Helfern und Förderern, zwei zeitgemäße ALDEBARAN® Leuchtmittel gepaart mit der modernsten LED-Lichttechnik zu beschaffen.

Zukünftig werden die überaus robusten Leuchtmittel die mittlerweile in die Jahre gekommen Powermoons® sinnvoll ergänzen. Sie bieten neben der hohen Robustheit eine stufenlose Dimmbarkeit der Lichtleistung, ein flexibles Rundum-Licht auch sehr schnelle Aufbauzeiten. Insgesamt können mit dem ALDEBARAN® 360 Grad Flex rund 5.000 m² Bodenfläche ausgeleuchtet werden.

Technik, Kultur und Kameradschaft - Unser alljährlicher Ausflug an den Ammersee

Unser diesjähriges Team an der verlagerten Ausbildung ....

Vom 25. bis zum 29. Mai fand unsere jährliche standortverlagerte Ausbildung an der Landesausbildungsstätte Wartaweil am Ammersee statt. Auf die elf Teilnehmer wartete auch in diesem Jahr ein interessantes und vielseitiges Programm.
Direkt nach der Anfahrt nach Wartaweil und dem Bezug des Lagerplatzes starteten wir gleich zum ersten Programmpunkt. So erhielten wir eine Führung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Nach einer allgemeinen Einführung in den Aufbau und die zahlreichen Betätigungsfelder des DLR hatten wir die Möglichkeit die Leitwarte des DLR zu besichtigen, von wo aus mehrere bemannte und unbemannte europäische Weltraummissionen betreut werden - u. a. das Raumlabor Columbus, den größten europäischen Beitrag zur internationalen Raumstation ISS.

Ein weiteres Highlight der Führung stellte die Besichtigung des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR da. Hier werden auf Anfrage öffentlicher Bedarfsträger Satellitendaten und Luftbilder ausgewertet, um in Großschadenslagen Informationen zur aktuellen Situation für die Maßnahmenplanung bereitzustellen. Das THW ist einer der Partner des ZKI.

Am nächsten Tag startete eine Gruppe zu einer Wanderung am Seeufer entlang nach Herrsching, von dort aus zum Kloster Andechs und zurück zum Unterkunftsgelände. Entlang des Weges wurde an mehreren Biergärten gerastet. Eine zweite Gruppe verbrachte den Tag in der Therme Erding.

Am Freitag brachen wir bereits morgens auf zum Hohen Peißenberg. Dort konnten wir das meteorologische Observatorium des Deutschen Wetterdienstes besichtigen. Im Zuge der Führung lernten wir einerseits den Tagesablauf und die Aufgaben eines Wetterbeobachters und andererseits die verschiedenen Messtechniken kennen, die das Observatorium zur Wetterbeobachtung und Klimaforschung einsetzt.

Nach dem Mittagessen mit Ausbilck auf das Alpenvorland im Gasthof auf dem Hohen Peißenberg stand eine Besichtigung des Bergbaumuseums in Peißenberg auf dem Programm. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte des Kohlebergbaus im Bergwerk Peißenberg, den Aufbau des Bergwerks, die eingesetzten Techniken und den Alltag der Arbeiter in den verschiedenen Epochen.

Am Samstag ging es nach München. Einige der Teilnehmer nutzten den Tag für einen Einkaufsbummel in der Landeshauptstadt. Der größere Teil entschied sich jedoch für einen gemütlichen Streifzug durch die Stadt - mit Stationen wie Viktualienmarkt und Chinesischer Turm im Englischen Garten.
Am Sonntag wurde das Lager wieder zurück gebaut und gereinigt. Anschließend begaben wir uns auf die Heimreise nach Miltenberg.