Aktuelles aus dem Ortsverband

BGV A3 Prüfung im Ortsverband

Nach der Sichtprüfung erfolgt die Prüfung am Messgerät.

BGV A3 Prüfung im Ortsverband – ja was ist denn das schon wieder? Eigentlich ganz einfach – hierbei handelt es sich um eine Prüfungsvorschrift für alle ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel. Dieser jährlichen Prüfung unterliegen nicht nur die THW-Ortsverbände, sondern alle Unternehmen.

Platt gesprochen, alles was einen Stecker hat, muss auf dessen weitere Einsatzfähigkeit durch eine befähigte Person geprüft werden. Eine befähigte Person im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung ist eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, Berufserfahrung über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung von Arbeitsmitteln verfügt – hierzu zählen Elektrofachkräfte (Elektrogeselle, Elektromeister, Elektrotechniker, Elektroingenieur).

Auf diese Weise wurden alle Kabel sowie stromführenden Geräte erst einer Sichtkontrolle unterzogen, bevor eine Schutzleiterprüfung, Messung des Isolationswiderstandes, Schutzleiterstroms sowie die Messung des Berührungsstromes erfolgte. Alle Prüfungen wurden entsprechend dokumentiert und am jeweiligen Gerät mit einem Aufkleber besiegelt. Anschließend konnte das Material wieder ordnungsgemäß verlastet werden.

Insgesamt nahmen rund 15 Helferinnen und Helfer an dieser, doch sehr zeitaufwendigen Ausbildung teil – hierfür ein ganz großer DANK der Ortsverband-Leitung.

Diese Prüfungen sind ein leidiges Thema, doch nur so kann gewährleistet werden, dass die Gerätschaften sicher eingesetzt werden können, ein guter Nebeneffekt durch das hin- und herräumen, die Fahrzeuge und Lagerplätze können durch die Helfer besser kennen gelernt werden.

Sachkundigen Prüfung im Ortsverband

Gemeinsam geht es schneller - die zentrale Prüfung der Last- und Anschlagmittel in Aschaffenburg.

Keine 180 Tage hat die Prüfung der Last- und Anschlagmittel gehalten – doch durch die Umstellung der Prüftermine stand bereits am heutigen Samstag die alljährliche Prüfung an. Neu war auch, dass die Logistikgruppe aus Aschaffenburg nicht mehr zu uns auf den Hof der THW-Unterkunft kommt, sondern, dass die Ortsverbände des Geschäftsführerbereiches nach Aschaffenburg fahren und dort an einem Termin die entsprechenden Prüfungen durchgeführt werden.
Alle waren gespannt, ob dieses Konzept funktioniert – die Diskussionen und Bedenken waren zu Beginn des Tages groß. Nach einer kurzen Begrüßung in der THW-Unterkunft wurden die Spanngurte, Ketten, Greifzüge, etc. zusammengesucht und in Kisten verladen.  Nicht einmal 1,5 Stunden später fuhr ein Teil der Gruppe nach Aschaffenburg, während die verbliebenen Helfer einige Hofarbeiten erledigten. In Aschaffenburg wurde sogleich das Material an den einzelnen Stationen verteilt und nach einer kurzen Mittagspause fand die eigentliche Prüfung statt. Unmassen von Spanngurten, Ketten wurden fachgerecht kontrolliert, inventarisiert und wieder in die Kisten geräumt. Nach guten zwei Stunden Prüfung war auch der letzte Spanngurt wieder verräumt und die Gruppe machte sich auf den Weg zurück nach Miltenberg, während der Ortsverband Aschaffenburg noch zwei weitere Ortsverbände vor sich hatte. In der Unterkunft zurück wurden die Last- und Anschlagmittel wieder auf die Fahrzeuge verräumt.
Unser Dank gilt dem Ortsverband Aschaffenburg für die gute Vorbereitung und die Durchführung der Prüfung. Ebenso gilt der Dank den Helferinnen und Helfern unseres Ortsverbandes für die Vorbereitung und Unterstützung der Prüfung. Nur so können wir gewährleisten, sichere Last- und Anschlagmittel in den Einsatz zu bringen.

Winterwanderung der THW Helfervereinigung

Winterwanderung nach Eichenbühl
Die diesjährige Winterwanderung der THW-Helfervereinigung führte von der Bürgstädter Mittelmühle über den sonnigen Weinbergweg nach Eichenbühl. So fanden sich unzählige wanderwillige Helferinnen und Helfer um 10:00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Ruthard Zipf ging es auch schon los. Bei vielen Gesprächen und einem kurzen Fotostop gelangte die Wandergruppe wieder auf den Radweg nach Eichenbühl, wo bereits eine kleine Aufwärmung wartete. Nach guten 1,5 km war dann auch das diesjährige Wanderziel – das Schützenhaus in Eichenbühl erreicht. Erst spät am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Bürgstadt, wo die Wanderung ihr Ende fand.