Aktuelles aus dem Ortsverband

THW Ortsverband erhält neues Führungsfahrzeug

Ein neues Führungsfahrzeug für das Miltenberger Technische Hilfswerk (THW) wurde am Samstagnachmittag beim Helferfest in der Unterkunft in Miltenberg-Nord seiner Bestimmung übergeben. Pfarradministrator Manuel Vetter segnete das neue Fahrzeug, welches seinen mittlerweile 16-Jahre alten Vorgänger ersetzt. Der Ortsbeauftragte des Miltenberger THW-Ortsverbands, Stefan Wolf (Großheubach), betonte, das THW sei als Einsatzorganisation des Bundes im Bereich des Katastrophenschutzes auf eine zeitgemäße Ausstattung angewiesen.

Noch einen höheren Stellenwert, als eine zeitgerechte und moderne Ausstattung, haben jedoch die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes. Nur durch ein schlagkräftiges Team sei es möglich, effektiv Hilfe am Nächsten zu leisten. Diesem Team, aber auch einzelnen Helfern gilt es Danke zu sagen. Beispielhaft für Ihr überdurchschnittliches Engagement im Technischen Hilfswerk wurden Simon Schuldt (Mainbullau) mit dem Ehrenzeichen in Gold sowie Michael Wolf (Großheubach) mit dem Ehrenzeichen Gold mit Kranz ausgezeichnet. Simon Schuldt, Schirrmeister des THW Ortsverbandes, kümmert sich rührig um sämtliche Gerätschaften und Fahrzeuge im Ortsverband. Er ist zuständig für die entsprechenden Werkstattplanungen, Ersatzbeschaffungen und Prüfungen. Darüber hinaus bildete er sich zur sonstigen Verantwortlichen Person weiter. Unter der Leitung von Michael Wolf wurde die zweite Bergungsgruppe des THW-Ortsverbandes zu einem schlagkräftigem Team mit viel Fachwissen. Neben seinem Amt als Gruppenführer kümmert sich Michael Wolf im Bereich der Werkstatt um unzählige Dinge, beispielhaft wäre hier die Eigenentwicklung von Rollwägen für den Mehrzweckkraftwagen des Ortsverbandes zu nennen.

Ehrungen im Helferverein

Auch im Bereich der THW-Helfervereinigung Miltenberg standen Ehrungen an, wozu das alljährliche Helferfest einen passenden Rahmen bietet. So konnte der 1. Vorsitzende der THW-Helfervereinigung Ruthard Zipf (Großheubach) für 30-jährige Mitgliedschaft Armin Wienand (Mönchberg) sowie für 25-jährige Mitgliedschaft Anja Neukirchen (Großheubach) mit den entsprechenden Jahresurkunden auszeichnen.

Stegebau am Wasser

Stegebau am Main - hier ein Jetfloat-System mit EGS-Aufbau.

Arbeiten im, am und auf dem Wasser. Unter diesem Motto stand die Ausbildungseinheit des Juli 2016. So ging es bereits am Mittwoch mit den beiden Booten auf den Main. Doch bereits der Wasserung der beiden Boote wurde schon großes Augenmerk auf die Ausbildung gelegt, denn eines der beiden Boote wurde zu Wasser gekrant, während das zweite Boot einfach mit dem Bootstrailer zu Wasser gelassen wurde. Auf dem Main selbst wurden dann die unterschiedlichsten Fahrmanöver auf dem Wasser durchgeführt – wie zum Beispiel Ankern, verhalten im Strom, Tiefe loten, anlegen etc.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Stegebaus auf dem Wasser. Hierzu wurde in der Höhe des Bürgstädter Sportzentrums zwei Teams gebildet. Während sich ein Team um den „Unterbau“ aus Jetfloat®-Elementen kümmerte, beschäftigte sich die zweite Gruppe mit dem Aufbau, welcher aus dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) bestand. Sobald die beiden EGS-Flöße zu Wasser gelassen waren, rüsteten sich einige Helferinnen und Helfer mit Waathosen und Sicherheitsgurt aus. Anschließend wurde der Oberbau, sprich der eigentliche Steg direkt im Wasser aufgebaut. Nach einigen kleinen Optimierungen „stand“ schließlich ein sicheres Gerüst, schwimmend auf dem Wasser – somit war der Aufbau und die Funktionsweise bestanden.

UPDATE - Bauphase 2 - Rohbau - Obergeschoss

Die Bauarbeiten schreiten voran.

Seit dem letzten Update ist einige Zeit vergangen, in der das neue THW Unterkunftsgebäude im Miltenberger Fährweg weiter gewachsen ist.

Nach dem die Deckenplatte fertig gegossen und ausgehärtet war, konnten die Bauleute mit den Maurerarbeiten für das Obergeschoss beginnen. So wurden die Außenwände sowie die Wände der neuen Küche und des Treppenhauses hochgezogen.

Viel Zeit hat die Herstellung der Dachschrägen in Anspruch genommen, auf denen im Laufe der kommenden zwei Wochen das Dach aufgebracht wird, sowie der verschiedenen betonierten Stürze, an denen unter anderem Teile der Verglasung der Treppenhausfassade befestigt werden soll. Auch die kräftigen Regenfälle haben für eine leichte Verzögerung gesorgt. Nichtsdestotrotz liegen die Bauarbeiten noch gut innerhalb des Zeitplans!

Weiterhin wurden die Tiefbauarbeiten zum verlegen der Versorgungsleitungen begonnen und ein Elektrikertrupp hat bereits damit begonnen, die Schlitze und Dosen für die Elektroinstallation zu erstellen und vorzubereiten. Wie bereits erwähnt, wird innerhalb der nächsten beiden Woche die Dachkonstruktion erwartet.