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Willkommen beim THW Miltenberg.

Lassen Sie sich anstecken von der Faszination des Helfens. Informieren Sie sich auf unserer Webseite über uns und unsere Technik.

Helfen ist keine Frage des Alters, schon ab 10 Jahren können Mädchen und Jungen bei uns erste Handgriffe erlernen und deren Umsetzbarkeit zu Hause vorführen. Aber ebenso brauchen wir Handwerker jeden Fachs. Ob Sie in einer Arztpraxis, einer Tischlerei, einer Klempnerei, einem Fuhrunternehmen, einer Bank oder sonst wo tätig sind, sie alle sind herzlich willkommen!

Teamgeist und Zuverlässigkeit sind Vorraussetzung um unsere humanitären Ziele zu erreichen. Am Besten lernen Sie das THW aber vor Ort kennen. Unter „Termine“ finden Sie unser nächstes Zusammentreffen oder vereinbaren Sie einfach einen anderen Zeitpunkt mit uns.

Aktuelles aus dem Ortsverband

Helferfest im Ortsverband

Unzählige Gäste kamen zum Helferfest im Ortsverband Miltenberg.

Es wurde ein langer Tag für den ein oder anderen unseres Ortsverbandes. Bereits früh am Morgen vollzog sich in der Unterkunft die Arztuntersuchung durch den betriebsärztlichen Dienst, wo auch eine handvoll Miltenberger Helferinnen und Helfer teilnahm.
Nebenbei wurden bereits die Vorbereitungen für das Helferfest getroffen, so wurde deftiges in der Küche vorbereitet und die Fahrzeughalle ausgeräumt. Tatkräftige Unterstützung kam gegen 13:00 Uhr um die Bestuhlung sowie Hallenausschmückung vorzubereiten.
Um 15:30 Uhr war es dann endlich soweit – Ortsbeauftragter Michael Wasserer konnte bei sommerlichen Temperaturen unzählige Helferinnen und Helfer, Angehörige der THW-Helfervereinigung, der THW-Jugend aber auch diverse Sponsoren feierlich begrüßen. In seiner Ansprache ehrte Michael Wasserer Achim Hauck für 30-jährige THW-Mitgliedschaft sowie Holger Hennrich für 10-jährige Mitgliedschaft.
Als nächstes Ergriff Ruthard Zipf als Vorsitzender der THW-Helfervereinigung das Wort und ging unter anderem auf die Beschaffung des neuen Stromerzeugers ein. Hier dankte er den Sponsoren für die Unterstützung bei der Beschaffung dieses neuen Gerätes – ein Gerät das im Katastrophenfall dazu dient Hilfe am nächsten zu leisten. Dann erwartete die Gäste ein weiteres Highlight – die interne Premiere des Imagefilms „Standing Tall“, welcher unter der Leitung von Michael Zipf und seinem 14-köpfigen Filmteam in den letzten Monaten gedreht wurde.
Nach einer kurzen Pause konnte Michael Wasserer Landrat Jens Marco Scherf zu seinem Antrittsbesuch in unserem Orsverband willkommen heißen. Neben seinem Grußwort, in dem er auf die Bedeutung des Katastrophenschutzes sowie die zukünftige Zusammenarbeit einging, überreichte er an 26 Helferinnen und Helfer die Bundesflutmedaille.
Ausklang fand das Helferfest am kurzfristig aufgebauten Planschbecken, bei Bootsfahrten auf dem Main, am reichlichen Buffet und bei unzähligen Gesprächen, die bis in den frühen Morgen andauernden.

Helferfest unter Atemschutz vorbereitet

Das "Gefahrgut" wurde für das Helferfest mit schwerem Atemschutz geborgen.

Atemschutzgeräteträger bereiten das Helferfest im Ortsverband vor! - Ja es stimmt. Am Freitag, den 18.07.2014 versammelte sich ein kleiner Teil der Atemschutzgeräteträger zur regulären Atemschutzausbildung bei sommerlichen 34 °C. Unter der Leitung von Matthias Zipf wurde zuerst die Funktionsweise sowie Änderungen der neu beschafften Atemschutzgeräte vom Typ „Dräger PSS ® 5000“ aufgezeigt. Trotz der Hitze beschlossen die anwesenden Atemschutzgeräteträger eine kleine Belastungsübung durchzuführen. So wurden die Atemschutzgeräte angelegt und der Einsatzauftrag vermeldet „Bergung von Gefahrgut“. Auf dem Hinterhof fanden die Trupps den verunfallten Gefahrguttransporter, wo sogleich mit der Bergung des „Gefahrguts“ begonnen wurde. Gott sei Dank handelte es sich dabei nur um die unzähligen Getränkekisten für das Helferfest, doch es ging weniger um den Transport, sondern vielmehr um das gewöhnen an die neuen Geräte. Im Vergleich zu den alten Geräten wurde die etwas dürftige Schulterpolsterung bemängelt, wohin gegen der drehbare Beckengurt für gut befunden wurde.

Vermisstensuche in der Mainhölle

Erfolgreiche Übung - die Verletztendarsteller genießen die Bootsfahrt.

Am vergangen Samstag, den 12.07.2014, fand die Einsatzübung für das 2. Quartal statt. Hierfür hatten sich die Führungskräfte des Ortsverbandes wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Angesichts der vielen aktuell in Teilen Deutschlands niedergehenden schweren Sommergewitter wurde angenommen, dass eine Jugendgruppe bei einer Wanderung vom Gewitter überrascht wurde. Gespielt wurde die Jugendgruppe von Mitgliedern der THW-Jugend unter der Leitung unseres Jugendbetreuers Marco Schlackl.
Die Übungsannahme ging davon aus, dass die Jugendlichen orientierungslos, teilweise leicht verletzt und unter Schock stehend in dem Gebiet zwischen Miltenberg und Kirschfurt – der sog. Mainhölle – unterwegs waren.
Sofort nach der Übungsanweisung besprachen die Gruppenführer kurz die taktische Vorgehensweise, teilten die Mannschaft ein und gaben die Einsatzbefehle. So wurde aufgrund der schlechten Zugänglichkeit des Suchgebietes sofort ein Einsatzponton zu Wasser gelassen und die Erkundung vom Wasserweg aus eingeleitet. Parallel dazu begaben sich die Bergungsgruppen an das gegenüberliegende Ufer um dort eine Geräteablage und eine Verletzten-Sammelstelle einzurichten. Nach einer ausführlichen Erkundung des Einsatzgebietes wurden die Jugendlichen gefunden. Dabei galt es die Jugendlichen zu betreuen, den Jugendbetreuer nach Informationen zu befragen und den Abtransport der Jugendlichen ans gegenüberliegende Ufer vorzubereiten.
Ziel der Übung war es, die komplexe, geographische Lage der Einsatzstelle durch die Bildung von Einsatzabschnitten beherrschbar zu machen und für eine geordnete Kommunikation zu sorgen. Auch das Einsatzkonzept „Wasser“ des Ortsverbandes wurde bei der Übung wieder erfolgreich beübt. Zusätzlich wurde großen Wert auf ein gute und durchgängige Betreuung der Verletztendarsteller gelegt.
Nach ca. drei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Die Jugendlichen durften dann noch eine große Runde mit Boot drehen bevor ein wirkliches Gewitter die Übung überraschend beendete. Bei einer guten Brotzeit in der Unterkunft wurde der Übungsverlauf dann besprochen. Die Führungskräfte konnten dabei auf einen gelungen Übungsverlauf zurück blicken. Mein besonderer Dank gilt dabei den Gruppenführern für die guten Übungsvorgaben und unserer Jugendgruppe für die Stellung der zehn Verletztendarstellern.