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Willkommen beim THW Miltenberg.

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Helfen ist keine Frage des Alters, schon ab 10 Jahren können Mädchen und Jungen bei uns erste Handgriffe erlernen und deren Umsetzbarkeit zu Hause vorführen. Aber ebenso brauchen wir Handwerker jeden Fachs. Ob Sie in einer Arztpraxis, einer Tischlerei, einer Klempnerei, einem Fuhrunternehmen, einer Bank oder sonst wo tätig sind, sie alle sind herzlich willkommen!

Teamgeist und Zuverlässigkeit sind Vorraussetzung um unsere humanitären Ziele zu erreichen. Am Besten lernen Sie das THW aber vor Ort kennen. Unter „Termine“ finden Sie unser nächstes Zusammentreffen oder vereinbaren Sie einfach einen anderen Zeitpunkt mit uns.

Aktuelles aus dem Ortsverband

Führungswechsel im Ortsverband & Helferversammlung

Gemeinsames Gruppenfoto anlässlich des Amtswechsels im THW Ortsverband Miltenberg.

Traditionell steht der erste Ausbildungsabend ganz im Zeichen der Helferversammlung, an dem über Neuerungen aus der Bundesanstalt und dem Ortsverband berichtet wird. Ebenso haben aber auch die anwesenden Helfer Gelegenheit Themen anzusprechen um so den Ortsverband mit zu gestalten.
In diesem Jahr war es jedoch ein wenig anderster – als in den Vorjahren. Zugführer Thomas Frieß, der es sich nicht nehmen ließ, den Ortsbeauftragten Michael Wasserer gebührend aus seinem Amt zu entlassen, ging in seiner Laudatio auf die zehneinhalbjährige Amtszeit von Michael Wasserer ein. Ein Jahrzehnt, in dem es schöne, aber auch weniger schöne Stunden für unseren Ortsverband gab. Viele Neuerungen kamen – wie z. B. Wegfall der Wehrpflicht, Einführung der ILS, Umstrukturierung des THW und noch viele mehr. Ein Meilenstein, für den Ortsverband war die Erteilung des Beschaffungsauftrages für die neue THW-Unterkunft, ein Meilenstein der ganz alleine auf die unermüdliche und zum Teil nervenaufreibende Arbeit von Michael Wasserer zurückzuführen ist – hierfür zollt der Ortsverband den größten Respekt für dieses Durchhaltevermögen und diese Professionalität. Wie bereits bei seiner Amtseinführung wurde Michael Wasserer mit einem „dreifachen Anker wirf“ verabschiedet.
Michael Wasserer dankte Thomas Frieß für seine Laudatio und der langen, sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit. Ebenso dankte er Hermann Schneider für seine ständige Bereitschaft die „kleinen“ Dinge auf den kurzen Dienstweg zu erledigen. Sein weiterer Dank galt seinem Stellvertreter Stefan Wolf, der ihn in den letzten Jahren unterstütze.
Nun ging Thomas Frieß auf das neue Führungsteam, unter der Leitung von Stefan Wolf, sowie Wolfgang Bohlender ein. Einen Ortsverband in die Zukunft zu führen heißt, Herausforderungen annehmen, sich den Aufgaben zu stellen, aktiv zu gestalten und Entscheidungen zu treffen. Diese Aufgaben und Ziele können nur gemeinsam erreicht und bewältigt werden – hierfür wünschte Thomas Frieß dem neuen Führungsteam allzeit eine gutes Händchen für Ihre zukünftige Arbeit. Auch das neue Führungsteam wurde mit einem dreifachen „Anker wirf“ in Ihr Amt einführt.
Anschließend ging der neue Ortsbeauftragte auf die Zukunft des Ortsverbandes ein. Hier gilt es, das Fachwissen der Helferinnen und Helfer systematisch weiter auszubauen und die Zusammenarbeit mit unseren Anforderern sowie den anderen Hilfsorganisationen zu intensivieren und zu vertiefen.
Nach einer kurzen Pause wurden dann die Neuerungen in der Bundesanstalt vorgestellt, von der Neuordnung des Impf- sowie Untersuchungswesens, Unterkunftsneubau, Dienst- und Ausbildungsplan bis hin zum G7-Gipfel in Elmau. Ebenso wurde die Werbeaktion „ … und DU?“ vorgestellt.

Erste Hilfe

Eine verletzte Person wurde mit Hilfe der 6-Mann-Methode aus dem unwegsamen Gelände transportiert.

Nach der Winterpause startete die Jugendgruppe am 10. Januar 2015 mit dem Thema „Erste Hilfe“ in das neue Ausbildungsjahr. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der beiden Ausbildungsstationen „Erste Hilfe im Gelände“ und „Erste Hilfe ABC“ wurden zwei Gruppen gebildet.
An der ersten Station „Erste Hilfe im Gelände“ standen die Themen Suchkette, Erstversorgung mit Überprüfung der Vitalfunktionen sowie der anschließende Verletztentransport auf dem Programm.
Nach einer kurzen theoretischen Unterweisung in die Grundsätze der Flächensuche mit Suchkette sowie Wiederholung der wichtigsten Kommandos ging es in ein angrenzendes Waldstück zum Praxistest. Plötzlich ertönte das „Halt“ eines Junghelfers. Die vermisste Person lag regungslos hinter einem Hügel. Da die Person gefunden ging es mit dem zweiten Thema Überprüfung der Vitalfunktionen nach dem sog. BAK-Schema (Bewusstsein, Atmung, Kreislauf) weiter. Beispielsweise erfolgt die Kontrolle des Bewusstseins durch „anschauen“, ansprechen“ und „anfassen“. Da die Person wieder bei Bewusstsein jedoch selbst nicht mehr laufen konnte, ging es mit dem Verletztentransport weiter. Hierbei wurde auf die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile von Schleifkorb, Bergeschleppe und Bergetuch eingegangen. Die verletzte Person wurde anschließend mittels Schleifkorb sicher zur Verletztenablage transportiert.
Nach etwa der Hälfte der Zeit wurden die beiden Gruppen getauscht und es ging an Station 2 „Erste Hilfe ABC“ mit den Themen Erste Hilfe Tasche, Verbandarten und -techniken sowie der stabilen Seitenlage weiter.
Zunächst wurden die Grundlagen der Ersten Hilfe und der Inhalt der Erste Hilfe Tasche gezeigt sowie Praxisbeispiele näher erklärt. Nach Wiederholung der Basics ging es mit den wichtigsten Verbandarten und -techniken praktisch weiter. Die Junghelfer legten sich gegenseitig u. a. Druckverband, Fingerkuppenverband und einen Kopfverband an. Der ein oder andere staunte nicht schlecht was sich mit einem Dreieckstuch alles machen lässt. Armschlinge, Kopfverband und Augenverband um nur einige Beispiele zu nennen. Anschließend wurde die stabile Seitenlage zur Lagerung einer bewusstlosen Person nochmals geübt.

Sonderzug nach Pankow endet in Amorbach – THW unterstützt den Umzug

Die Udo Lindenberg Lok (218 212-9) wird mit Hilfe von zwei Schwerlastkränen umgesetzt.

Im Rahmen einer sonstigen technischen Hilfeleistung unterstütze unser Ortsverband die Umgleisung von drei Waggons und der sog. Udo Lindenberg Lok (218 212-9) auf das Gelände bzw. die Gleise des Erlebnisbahnhofes in Amorbach.
So wurde die aufwendige und anspruchsvolle Aktion, für welche extra zwei Schwerlastkräne notwendig waren, durch uns ausgeleuchtet. Die Ausleuchtung war notwendig, damit sowohl die Werkstattmannschaft der Westfrankenbahn als auch die Kranfirma sicher und zielgerichtet arbeiten konnten. So wurde bereits am Nachmittag der Stromerzeuger mit Lichtmast positioniert und der genaue Ablauf mit den Mitarbeitern der Kranfirma und der Westfrankenbahn besprochen. Danach galt es, alles soweit vorzubereiten, dass während der eigentlichen Umsetzaktion dann ausreichend und blendfreies Licht an der gesamten Arbeitsstelle zur Verfügung stand. Mit Lichtmast, verschiedenen Leuchtballons und vielen Scheinwerfern wurde diese Beleuchtung dann durch die Betriebsmannschaft des THW Miltenberg in beiden Nächten gewährleistet.
Diese sonstigen technischen Hilfeleistungen sind eine gute Möglichkeit Einsatzoptionen des THW zu üben und die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Deutschen Bahn zu vertiefen. So werden solche Beleuchtungen auch oft nach Unglücksfällen auf Bahnstrecken notwendig um die Rettung von Verletzten und die Bergung von verunfallten Bahnfahrzeugen zu ermöglichen. Das THW Miltenberg bedankt sich bei der Westfrankenbahn für die gute Zusammenarbeit.