Aktuelles aus dem Ortsverband

Stegbau & Floßbau

Trotz Erschöpfung am Ziel - Floßbau der Jugendgruppe.

Bei sommerlichen Temperaturen startete der Ausbildungsnachmittag der Jugendgruppe mit den Themen Stegbau und Floßbau. Im Rahmen einer kurzen Unterweisung am Aufbauplatz in Bürgstadt wurden die Basics für den ersten Ausbildungsschwerpunkt, dem Bau eines sog. Tonnensteges, gelegt. Diese Konstruktion kann beispielsweise zur Überquerung von Gewässern genutzt werden oder als Schlauchbrücke bei Pumpeinsätzen zur Anwendung kommen. Die Tonnen, welche als Schwimmkörper dienen wurden mit den Rundhölzern sowie den mitgebrachten Holzbohlen verbunden. Nach entsprechender Belastungsprobe und obligatorischem Gruppenfoto ging es nach einer kurzen Pause mit dem zweiten Ausbildungsteil dem Floßbau weiter. Hierbei konnte ein Großteil der bereits errichteten Unterkonstruktion als Basis verwendet werden. Mit dem Bretttafelbund wurden die Holzbohlen mit der aus Tonnen und Rundhölzern errichteten Unterkonstruktion verbunden. Nach etwa 1,5 Stunden war das Werk vollbracht und das Floß konnte zu Wasser gelassen werden sowie sogleich die wichtigsten Fachbegriffe und Kommandos für das Arbeiten bzw. die Fortbewegung auf dem Wasser vermittelt werden. Die etwas skeptischen Blicke des ein oder anderen Junghelfers, ob das Floß uns denn nun alle trockenen Fußes ans Ziel bringen wird, waren schnell verflogen, als das Floß in Richtung Miltenberg Fahrt aufgenommen hatte. Sichtlich erschöpft erreichte die Jugendgruppe unser Ziel die Martinsbrücke. Noch auf dem Wasser wurde mit dem Rückbau begonnen und das Material, darunter mehr als hundert Meter Leinen, in die Unterkunft zum Trocknen transportiert. Anschließend wurde die Jugendgruppe mit der Erkenntnis, dass auch immer etwas Improvisationstalent dazu gehört, ins verdiente Wochenende entlassen.

Neue THW-Unterkunft offiziell übergeben

Gruppenfoto vor dem neuen Unterkunftsgebäude des THW Miltenberg - Klaus Labitzke, Alexander Hoffmann, Barbara Langer, Karin Munzke, Lutz Leide sowie Stefan Wolf.

Endlich war der Tag gekommen – die offizielle Einweihung der THW-Unterkunft. Mit einem kleinen Festakt begann der THW-Ortsverband Miltenberg dieses feierliche Ereignis, wozu zahlreiche Helferinnen und Helfer erschienen waren – aber auch Gäste von BIMA, Bauamt, THW, Politik sowie befreundeten Hilfsorganisationen folgten der Einladung.
Mit der offiziellen Einweihung der THW-Unterkunft geht eine zweijährige Bauzeit mit vielen Höhen und Tiefen zu Ende.
Lutz Leide, Spartenleiter FM Zentrale von der Bundesimmobilienanstalt (BIMA) ging in seiner Ansprache auf die Besonderheiten des Miltenberger Baus ein, insbesondere hob er dabei die unzähligen Leistungen heraus, die durch den Ortsverband, aber auch durch die handelnden Personen seitens Bauamt, BIMA, Behörden sowie THW Helferinnen und Helfern erbracht wurden. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe erhielt die Unterkunft sowie die versammelten Festgäste durch Pfarrvikar Bernd Winter sowie Pfarrer Peter Neubert den kirchlichen Segen. Weitere Festredner waren: Klaus Labitzke (THW-Landesverband), Alexander Hoffmann (Deutscher Bundestag), Thomas Zöller (stellv. Landrat) sowie Helmut Demel (Bürgermeister Stadt Miltenberg). Aufgelockert wurde die Veranstaltung, welche in der festlich geschmückten Fahrzeughalle des THW-Ortsverbandes stattfand durch mehrere Multimediashows.

Am Sonntag, 10. Juni 2018 haben interessierte Besucherinnen & Besucher die Möglichkeit in der Zeit von 11:00 – 18:00 Uhr die neue Liegenschaft des THW-Ortsverbandes zu besichtigen.

Interessierte Kindergartenkinder erkunden das THW

Gemeinsam erkundeten die Kindergartenkinder den Gerätekraftwagen 1

Trotz der Vorbereitungen zur Einweihung der THW-Untekunft ließen es sich Schirrmeister Simon Schuldt sowie Ortsbeauftragter Stefan Wolf nicht nehmen die Vorschulkinder des Kleinheubacher Kindergarten Traumland in der THW-Unterkunft zu begrüßen. Mit dabei waren auch die Vorschulkinder des Kindergarten Rüdenau.
Vom Kindergarten wurden die zwölf Mädchen und Jungs natürlich mit den großen THW-Fahrzeugen abgeholt und gleich darauf wurde die Frage geklärt, wo ist denn das THW überall im Einsatz und welche Aufgaben hat das THW? Mit Hilfe eines kleinen Imagefilms konnte sich die Gruppe einen kleinen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten verschaffen, bevor es in die Praxis ging. Ausgerüstet mit kleinen Bilder-Kärtchen wurde der Gerätekraftwagen 1 erkundet und die darauf befindlichen Geräte, wie Pumpe, Stromerzeuger, Atemluftflasche oder Abschleppstange kurz erläutert. Gespannt hörten die Kinder dabei zu, konnten aber auch selbst schon einiges über die Geräte berichten.
Nach einem stärkenden Frühstück ging es dann aber in die richtige Praxis. An einer Station mussten die Kinder über 200 kg anheben – „das schaffen wir nie“, so die Aussage nach einem ersten vergeblichen Versuch. Doch mit Hilfe zweier Brechstangen sowie einigen Unterleghölzern wurde diese Aufgabe im Team bewältigt. An der zweiten Station musste eine eingeklemmte Person mit Hilfe des Hebekissens gerettet werden – auch hier war wieder Teamarbeit gefragt. So wurde der Patient immer betreut, während die Hebekissen in Stellung und anschließend aufgeblasen wurden. Auch lernten die interessierten Kinder, wie aus einer einfachen Decke und zwei Stangen eine einfache Krankentrage gebaut werden kann. Viel zu schnell verging die Zeit und so wurde die Gruppe wieder nach Kleinheubach gebracht – natürlich wurde zuvor auch wieder ein kleines Andenken an diesen Ausflug gebastelt.