Aktuelles aus dem Ortsverband

Sommerfest des Bayerischen Landtags auf Schloss Schleißheim

Landtagspräsidentin Barbara Stamm mit unseren Vertretern Tanja sowie Martin Oettinger.

Der Sommerempfang des Bayerischen Landtags im Neuen Schloss Schleißheim bot auch in diesem Jahr wieder rund 3.000 geladenen Gästen die Gelegenheit, in festlicher Atmosphäre eines der schönsten Bürgerfeste in ganz Bayern zu feiern. Das Besondere dieses Festes offenbart ein Blick auf die Gästeliste: Neben Landtagsabgeordneten, Kabinettsmitgliedern, Vertretern der Gerichte, Kirchen und Religionsgemeinschaften steht auch in diesem Jahr eine ganz besondere Gruppe im Mittelpunkt: Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Bayern …. und unser Ortsverband war hier mit Tanja sowie Martin Oettinger mit von der Partie.
Landtagspräsidentin Barbara Stamm wollte mit der Einladung all denjenigen danken, die sich für ihre Mitmenschen engagieren: „Wenn ich über das Sommerfest des Bayerischen Landtags in den Medien lese, dass hier auch immer viele ‚ganz normale Leute‘ zu Gast sind, dann kann ich das nur unterstreichen. Wir legen großen Wert darauf, dass die vielen Frauen und Männer aus dem Ehrenamt bei diesem Fest im Mittelpunkt stehen! Denn genau genommen sind all diese Menschen nicht einfach nur ‚ganz normale Leute‘, sondern sie sind ganz, ganz besondere Menschen, denen wir heute einmal von Herzen Danke sagen wollen für ihren beeindruckenden Einsatz, sei es im sozialen Bereich, im Umweltschutz, für die Kultur, für den Sport, für die Integration, bei den Hilfsdiensten oder für die Weitergabe von Tradition und Brauchtum: Sie sind schlichtweg unverzichtbar! Nicht nur deshalb, weil sie unendlich wichtige Aufgaben übernehmen. Sondern deshalb, weil sie mit ihrem großen Engagement für den notwendigen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sorgen und ihr ein menschliches, ein herzliches Gesicht geben“.

Weitere Eindrücke gibt es auf der Seite des Bayerischen Landtags.

Besichtigung der Wackelzähne

Personenrettung durch Einsatz des Schleifkorbes

Auch in diesem Jahr besichtigten die Wackelzähne des Kleinheubacher Kindergarten Traumland unseren Ortsverband und erlebten einen unvergesslichen Vormittag - so der Bericht unserer Wackelzähne: "Mit riesigen Fahrzeugen wurden wir vor dem Kindergarten abgeholt, schon hier schlug das ein oder andere Herzchen schneller, denn die Kinder waren „hin und weg“.
Beim THW in Miltenberg angekommen, konnten die Wackelzähne weitere Fahrzeuge besichtigen und mit Hilfe von Bildkarten diese genaustens untersuchen. Die Ausrüstungsgegenstände und Geräte wurden anschließend von Schirrmeister Simon Schuldt sowie Ortsbeauftragten Stefan Wolf erklärt.
Nach der Frühstückspause spielte ein Wackelzahn eine verletzte Person und die anderen Kinder konnten diese mit Hilfe eines Schleifkorbes retten und durch einen Tunnel transportieren. Auch das Seil werfen, Hindernissparcour durchfahren und einen Verletzten mit Hilfe einer Decke und zwei Besen bergen, wurde geübt.
Als Abschluss konnte jedes Kind einen Anhänger mit dem THW – Knoten anfertigen und mit nach Hause nehmen, bevor es mit den großen Fahrzeugen wieder zum Kindergarten zurück ging.
Wir bedanken uns beim gesamten THW für diesen tollen und erlebnisreichen Tag."

THW-Einsatzübung Frankenorkan in und um Marktheidenfeld

Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Bereich Marktheidenfeld vor extremem Unwetter mit orkanartigen Sturmböen der Stufe 4 – so lautete das Rahmenszenario der zweitägigen Übung „Frankenorkan“, vom 23. bis 24. Juni, des Technisches Hilfswerkes.
Im Rahmen dessen wurde am Freitagabend im Stadtgebiet Marktheidenfeld auf dem neuen Festplatz „Martinswiese“ ein Bereitstellungsraum für circa 150 Einsatzkräfte errichtet und bis Samstagnachmittag betrieben. Der Teilnehmerkreis erstreckte sich über die Ortsverbände des Geschäftsführerbereiches Karlstadt von Alzenau bis Ochsenfurt. Zusätzlich haben THW-Einheiten aus dem Ortsverband Wertheim und Neu-Isenburg an der Veranstaltung mitgewirkt.
Die Einsatzübung bestand darin, vom Bereitstellungsraum aus die anfallenden Übungsaufgaben abzuarbeiten, welche sich im weiteren Umfeld des Stadtgebietes von Marktheidenfeld befanden. Hierfür wurden drei Einsatzstellen errichtet, die Samstag über gleichzeitig bespielt wurden. 
Für die erste Übungsstelle in der Esselbacher Hauptstraße wurde ein großflächiger Stromausfall angenommen. Durch die Verwendung von offenem Feuer in der Nähe eines Gasleckes kam es zu einer Gasexplosion in einem Wohnhaus. Mehrere Personen wurden als vermisst gemeldet. Die Einsatzkräfte mussten vor Ort Erkundungs- und Rettungsmaßnahmen durchführen. Die Rettung der verunglückten Personen wurde beispielsweise mittels Leiterhebel durchgeführt. Weiter wurde durch die Einheiten die einsturzgefährdete Fassade mit dem Einsatzgerüstsystem und Rüstholz gesichert und abgestützt. Als dritter Schwerpunkt dieser Einsatzstelle sind Mauerdurchbrüche für die Personenrettung geübt worden, um eingeschlossene Personen zu befreien. Ebenfalls mit Abstützendem Material.
Das Szenario der zweiten Schadensstelle bestand darin, dass ein Sturmtief über den Hochwald bei Marktheidenfeld OT Zimmern gezogen ist. Bei Baumfällarbeiten wurden zwei Waldarbeiter von einem umgestürzten Baum getroffen. Beide Verletzte wurden dabei in einem für Fahrzeuge unzugänglichem Waldstück eingeklemmt und mussten durch die THW-Kräfte mit Hebekissen Rüsthölzern befreit werden. Der Transport der verunfallten Personen fand mittels Schiefer Ebene und Seilbahn auf ein höher gelegenes Plateau statt, sodass diese dann an den Rettungsdienst übergeben werden konnten. Die Gäste zeigten sich beeindruckt, mit welcher Professionalität die THW-Kräfte im unwegigen Gelände trotz hochsommerlicher Temperaturen die „Verletzten“ transportieren konnten.
An der dritten Einsatzstelle verursachte sturzartiger Regenfall binnen Sekunden den Anstieg eines Flusses um drei Meter. Dabei wurde ein PKW von der Flutwelle erfasst und prallte frontal, nach Verlust der Kontrolle, gegen einen Stützpfeiler einer KFZ-Halle. Ein Teil der Einsatzkräfte mussten den PKW Fahrer freischneiden und retten, ein anderer Teil war mit der Sicherung der KFZ-Halle beschäftigt, da die Halle einsturzgefährdet war. Hierzu wurde die Halle mithilfe des Einsatz-Gerüst-Systems und Rüstholz abgestützt und ausgesteift. Zudem war die Lage zuerst unbekannt, ob sich weitere Insassen im Fahrzeug vor dem Aufprall befunden haben. Nachdem jedoch klar wurde, dass eine weitere Person vermisst wird, begannen die Helferinnen und Helfer unverzüglich mit den Ortungsmaßnahmen und anschließender Rettung einer Person aus einem Schacht.
Am Samstag konnte das THW zahlreiche Gäste aus Politik, Feuerwehr, weißen Hilfsorganisationen und Polizei begrüßen. Diesen wurde ein grober Überblick über die Einsatzübung, den einzelnen Einsatzstellen und dem Bereitstellungsraum verschafft. Die Einsatzübungen endeten am Samstagnachmittag gegen 16:00 Uhr mit anschließendem Abbau des Bereitstellungsraumes.