Aktuelles aus dem Ortsverband

Großheubacher Ferienkinder zu Gast beim THW Miltenberg

Nach einer kurzen Anleitung konnte der Speizer bedient werden.

Unter der Leitung von Jugendbetreuer Nico Kempf (Großheubach) und seinem Jugend-Team konnten die Mädchen und Jungs im Rahmen der Großheubach Ferien(s)pass Aktion jede Menge beim THW erleben. Abgeholt wurde die muntere Gruppe mit THW-Fahrzeugen am Großheubacher Luna-Park. In der THW-Unterkunft angekommen gab es zuerst einen kleinen Einblick, was denn das Technische Hilfswerk (THW), genauer der Ortsverband denn so alles macht. Anschließend wurde dies natürlich gleich in der Praxis spielerisch erkundet.
An einer Station konnte mit Hilfe der hydraulischen Schere sowie Spreizer die gewaltigen Kräfte an einem Metallstück getestet werden. Die zweite Gruppe erkundete während dessen den Gerätekraftwagen 1 – da gab es ja so viele Geräte zu entdecken, von Stromerzeuger, Blitzer, Hebekissen bis hin zur Abschleppstange. Nach einer kurzen Pause ging es dann auf‘s Wasser. Jedoch nicht mit Motorkraft wurde das Schlauchboot vorwärts bewegt, sondern mit Paddeln, also Muskelkraft. Dabei stellten die Gruppe fest, dass das gar nicht so einfach ist, wie es aussieht. „Wir fahren ja ständig im Zick-Zack“, so die Aussage eines Teilnehmers. Bei diesem kleinen Ausflug auf dem Main konnten die THW-Helfer zeigen, was es heißt, im Team zu arbeiten – und mit den entsprechenden Kommandos ging es plötzlich auch schneller vorwärts.
Sobald wieder fester Boden unter den Füßen spürbar war, wartete schon die nächste „Aufgabe“ - nämlich ein nasses Schwammspiel. Das genau die Erfrischung, die für einen so heißen Tag notwendig war. Zu guter Letzt ging es wieder zurück zum Luna-Park.

Gas-Unfall, Haus in Trümmern und die THW-Jugend hilft

Jugend-Zeltlager in Gunzenhausen

Wie schon in den vergangen Jahren veranstaltete der THW (Technischen Hilfswerk) Ortsverband Miltenberg für seine Jugendlichen sein alljährliches Zeltlager, welches sich heuer zum 27-mal zählen ließ.

In der Jugendgruppe des THW Miltenberg üben die Jugendlichen den Umgang mit der modernen Technik und werden spielerisch an die Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz herangeführt.

Unter der Leitung des Jugendbetreuer Marco Schlackl und seinem Betreuerteam, verschlug es die Jugendgruppe nach Gunzenhausen / Langlau. Bei diesem wieder fundamentale Ausbildungsschwerpunkte auf die Jugendlichen warteten. Die bunt gefächert durch sämtliche Aufgabengebiete und Maßnahmen der technischen Hilfeleistung gingen.

Die Basics die Ausbildung
So lagen beim diesjährigen Zeltlager die Ausbildungsschwerpunkte, bei den so genannten Basics der technischen Hilfeleistung. Das heißt der fachgerechte Umgang mit dem technischen Gerät, der Rettung von verletzten Personen aus Gefahrenlagen, die Erst-Versorgung von verletzten Personen, das aus- und beleuchten von Einsatzgebieten und vieles vieles mehr.

Durch situationsgerechte Übungen, die auf dem Übungsgelände durchgespielt werden konnten, konnten die Jugendlichen ihr Wissen unter Beweis stellen.
Wie bei der Übung, bei dieser ein Wohngebäude durch eine Gas-Explosion in einen einsturzgefährdeten Zustand versetzt wurde und aus diesem verletzte und eingeschlossenen Personen es zu retten galt, so die Annahme.

Zu Anfang mussten die vermissten Personen geortet werden, zur Standortbestimmung, wie auch um den fachgerechten Abtransport zu bestimmen und um die Erst-Versorgung zu gewährleisten. Darüber hinaus mussten die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden, damit die Einsatzkräfte sicher agieren können.
Der Abtransport der verletzten Personen gestaltete sich in dem unwegsamen Bauschutt außerordentlich schwierig. So bestand die Aufgabe im Wesentlichen darin eine schiefe Ebene zu errichten für den sichereren Abtransport der verletzten Personen.

Freizeitspaß wurde nicht aus den Augen verloren
Es stand aber nicht nur praktische Wissensvermittlung auf dem Themenplan, auch den Freizeitspaß haben die Betreuer während des Zeltlagers nicht aus den Augen verloren.

Um die Gruppenzugehörigkeit zu fördern, gab es Lager-Olympiaden, eine Besuch im Kletterpark und eine See-Rally am nahe gelegenen Brombachsee. Ebenso stand eine Besichtigung eines der Öffentlichkeit zugänglichen Hilfskrankenhaus, ein Relikt aus dem kalten Krieg, wie auch schwimmen und Wandertouren mit auf dem Programm der Aktivitäten.

Hochzeitsglocken in Mainbullau

Das glückliche Hochzeitspaar.

Gleich zweimal waren wir in Mainbullau und durften unser Hochzeitspaar Daniela und Patrick Page feiern – zum einen beim Polterabend und natürlich bei der eigentlichen Hochzeit. An beiden Terminen war richtig was los und viel Porzellan wurde am Polterabend als kleiner Glücksbringer zerbrochen. An der eigentlichen Hochzeit durfte das Brautpaar – wie üblich – durch das THW-Spalier schreiten, bevor es die erste gemeinsame Aufgabe, dieses mal durch die freiwillige Feuerwehr Mainbullau gestellt, zu bewältigen galt.