Aktivitäten im Ortsverband

Informieren Sie sich über unsere laufenden Aktionen und Ausbildungen. Durchstöbern Sie aber auch unsere "alten" Jahrgänge, hier findet sich viel informatives über unsere Entstehung und Einsätze. Erhalten Sie so einen kleinen Einblick in das Leben unseres Ortsverbandes.

2017

Besichtigung der Wackelzähne

Personenrettung durch Einsatz des Schleifkorbes

Auch in diesem Jahr besichtigten die Wackelzähne des Kleinheubacher Kindergarten Traumland unseren Ortsverband und erlebten einen unvergesslichen Vormittag - so der Bericht unserer Wackelzähne: "Mit riesigen Fahrzeugen wurden wir vor dem Kindergarten abgeholt, schon hier schlug das ein oder andere Herzchen schneller, denn die Kinder waren „hin und weg“.
Beim THW in Miltenberg angekommen, konnten die Wackelzähne weitere Fahrzeuge besichtigen und mit Hilfe von Bildkarten diese genaustens untersuchen. Die Ausrüstungsgegenstände und Geräte wurden anschließend von Schirrmeister Simon Schuldt sowie Ortsbeauftragten Stefan Wolf erklärt.
Nach der Frühstückspause spielte ein Wackelzahn eine verletzte Person und die anderen Kinder konnten diese mit Hilfe eines Schleifkorbes retten und durch einen Tunnel transportieren. Auch das Seil werfen, Hindernissparcour durchfahren und einen Verletzten mit Hilfe einer Decke und zwei Besen bergen, wurde geübt.
Als Abschluss konnte jedes Kind einen Anhänger mit dem THW – Knoten anfertigen und mit nach Hause nehmen, bevor es mit den großen Fahrzeugen wieder zum Kindergarten zurück ging.
Wir bedanken uns beim gesamten THW für diesen tollen und erlebnisreichen Tag."

THW-Einsatzübung Frankenorkan in und um Marktheidenfeld

Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Bereich Marktheidenfeld vor extremem Unwetter mit orkanartigen Sturmböen der Stufe 4 – so lautete das Rahmenszenario der zweitägigen Übung „Frankenorkan“, vom 23. bis 24. Juni, des Technisches Hilfswerkes.
Im Rahmen dessen wurde am Freitagabend im Stadtgebiet Marktheidenfeld auf dem neuen Festplatz „Martinswiese“ ein Bereitstellungsraum für circa 150 Einsatzkräfte errichtet und bis Samstagnachmittag betrieben. Der Teilnehmerkreis erstreckte sich über die Ortsverbände des Geschäftsführerbereiches Karlstadt von Alzenau bis Ochsenfurt. Zusätzlich haben THW-Einheiten aus dem Ortsverband Wertheim und Neu-Isenburg an der Veranstaltung mitgewirkt.
Die Einsatzübung bestand darin, vom Bereitstellungsraum aus die anfallenden Übungsaufgaben abzuarbeiten, welche sich im weiteren Umfeld des Stadtgebietes von Marktheidenfeld befanden. Hierfür wurden drei Einsatzstellen errichtet, die Samstag über gleichzeitig bespielt wurden. 
Für die erste Übungsstelle in der Esselbacher Hauptstraße wurde ein großflächiger Stromausfall angenommen. Durch die Verwendung von offenem Feuer in der Nähe eines Gasleckes kam es zu einer Gasexplosion in einem Wohnhaus. Mehrere Personen wurden als vermisst gemeldet. Die Einsatzkräfte mussten vor Ort Erkundungs- und Rettungsmaßnahmen durchführen. Die Rettung der verunglückten Personen wurde beispielsweise mittels Leiterhebel durchgeführt. Weiter wurde durch die Einheiten die einsturzgefährdete Fassade mit dem Einsatzgerüstsystem und Rüstholz gesichert und abgestützt. Als dritter Schwerpunkt dieser Einsatzstelle sind Mauerdurchbrüche für die Personenrettung geübt worden, um eingeschlossene Personen zu befreien. Ebenfalls mit Abstützendem Material.
Das Szenario der zweiten Schadensstelle bestand darin, dass ein Sturmtief über den Hochwald bei Marktheidenfeld OT Zimmern gezogen ist. Bei Baumfällarbeiten wurden zwei Waldarbeiter von einem umgestürzten Baum getroffen. Beide Verletzte wurden dabei in einem für Fahrzeuge unzugänglichem Waldstück eingeklemmt und mussten durch die THW-Kräfte mit Hebekissen Rüsthölzern befreit werden. Der Transport der verunfallten Personen fand mittels Schiefer Ebene und Seilbahn auf ein höher gelegenes Plateau statt, sodass diese dann an den Rettungsdienst übergeben werden konnten. Die Gäste zeigten sich beeindruckt, mit welcher Professionalität die THW-Kräfte im unwegigen Gelände trotz hochsommerlicher Temperaturen die „Verletzten“ transportieren konnten.
An der dritten Einsatzstelle verursachte sturzartiger Regenfall binnen Sekunden den Anstieg eines Flusses um drei Meter. Dabei wurde ein PKW von der Flutwelle erfasst und prallte frontal, nach Verlust der Kontrolle, gegen einen Stützpfeiler einer KFZ-Halle. Ein Teil der Einsatzkräfte mussten den PKW Fahrer freischneiden und retten, ein anderer Teil war mit der Sicherung der KFZ-Halle beschäftigt, da die Halle einsturzgefährdet war. Hierzu wurde die Halle mithilfe des Einsatz-Gerüst-Systems und Rüstholz abgestützt und ausgesteift. Zudem war die Lage zuerst unbekannt, ob sich weitere Insassen im Fahrzeug vor dem Aufprall befunden haben. Nachdem jedoch klar wurde, dass eine weitere Person vermisst wird, begannen die Helferinnen und Helfer unverzüglich mit den Ortungsmaßnahmen und anschließender Rettung einer Person aus einem Schacht.
Am Samstag konnte das THW zahlreiche Gäste aus Politik, Feuerwehr, weißen Hilfsorganisationen und Polizei begrüßen. Diesen wurde ein grober Überblick über die Einsatzübung, den einzelnen Einsatzstellen und dem Bereitstellungsraum verschafft. Die Einsatzübungen endeten am Samstagnachmittag gegen 16:00 Uhr mit anschließendem Abbau des Bereitstellungsraumes.

Standortverlagerte Ausbildung am Ammersee

Von Mittwoch, den 14.06.2017 bis Sonntag, den 18.06.2017 fand unsere diesjährige Standortverlagerte Ausbildung in der Landesausbildungsstelle in Wartaweil am Ammersee statt. Unser Programm hielt auch in diesem Jahr wieder viele interessante Erfahrungen für uns bereit. So konnten wir bereits auf der Anreise nach Wartaweil in Memmingen Rast machen und die dortige Altstadt erkunden.

Nach Ankunft in Wartaweil und Einrichtung unserer Unterkunft folgten erste Abstecher an den Ammersee, bevor wir zu einem gemütlichen Abendessen im Kloster Andechs aufbrachen.

Am nächsten Tag fand unser traditioneller Wandertag statt. Unser Weg führte uns von der Unterkunft entlang des Seeufers nach Herrsching, wo wir unsere erste Rast hatten. Von dort aus folgte der Aufstieg zum Kloster Andechs. Dort hatten wir die Gelegenheit, an einer geführten Besichtigung teilzunehmen. So erfuhren wir viel Interessantes über das Kloster mit seiner langen und wechselhaften Geschichte sowie über die Brauerei und die weiteren Wirtschaftsbetriebe des Klosters. Nach einer Stärkung in der Klostergaststätte im Anschluss an die Führung folgte dann der Rückmarsch zur Unterkunft.

Der Freitag stand im Zeichen von Besichtigungen. Am Vormittag besichtigten wir die Münchner Alianz-Arena. Neben den Zuschauerrängen rund um das Spielfeld konnten wir dort die Umkleideräume der Heim- und Gastmannschaften, sowie die Pressebereiche und den Aufgang zum Spielfeld sehen.

Am Nachmittag besichtigten wir das Technikzentrum des Bayerischen Rundfunks in Ismaning, wo wir von unserem Helfer Philipp Dosch geführt wurden. Wir erfuhren dort viel über die Umstellung von analoger auf diditale Sendetechnik und die Aufgaben des technischen Personals beim Bayerischen Rundfunk. Weiterhin wurde deutlich, das beim Bayerischen Rundfunk im Hinblick auf die Sendetechnik besonderes Augenmerk auf Redundanz und Ausfallsicherheit gelegt wird, da dieser als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt dem gesetzlichen Auftrag unterliegt, die Bürger auch in Katastrophen- und Großschadenslagen mit Nachrichten und Informationen zu versorgen.

Am Samstag besuchten wir die Landeshauptstadt München. Einige von uns nutzten die Gelegenheit für einen Einkaufsbummel in München, während der größte Teil unserer Gruppe sich für einen Streifzug durch die Münchener Innenstadt entschied. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Münchener Hofbräuhaus brachen wir zu einer Wanderung durch die Münchener Isarauen mit Rast im Biergarten auf.
Am Sonntag morgen bauten wir schließlich unsere Unterkunft zurück und traten die Heimfahrt Richtung Miltenberg an.

Verhalten auf dem Wasser – eine Auffrischung

Bootsführerin Carina Oettinger bewegt sicher das Einsatzponton.

Zum Auftakt der Sommersaison nutzten die Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Wassergefahren den Ausbildungstag für eine grundlegende Auffrischung zum Thema „Verhalten auf dem Wasser“. Als Gäste konnte Gruppenführer Johannes Soder den THW-Ortsverband Alzenau begrüßen, welche ebenfalls mit Ihrem Mehrzweckboot angereist waren und die Auffrischung mit erleben wollten.

Direkt nach dem gemeinsamen Frühstück ging es mit der Ausbildung los – erst einmal nur theoretisch mit den gesamten Fachbegriffen, die es an der Bundeswasserstraße Main, aber auch an den Booten und Schiffen gibt. Anschließend ging es mit einer kurzen Auffrischung in Sachen Stiche & Bunde weiter, bevor die praktische Fahrzeugkunde der Mehrzweckpontons begann.

Aufgeteilt in drei Bootsbesatzungen wurden dann die unterschiedlichsten Fahrmanöver durchgeführt. Ganz sachte ging es mit dem einfach anlegen an einer Boje oder einfachen Wendemanövern los. Danach erfolgte das anlegen an den unterschiedlichsten Stellen sowie das Manöver „Person über Bord“. Auch wurde demonstriert wie die Tiefe gelotet werden kann, um z.B. in seichte oder unbekannte Gewässer vorzudringen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand dann der sog. technische Dienst an, das heißt die Boote wurden wieder aufgerüstet, gesäubert und für den nächsten Einsatz startklar gemacht.

Stegebau im Regen

Die eigenwillige Stegkonstruktion hält der Belastungsprobe stand.

Es ist mal wieder typisch – auf dem Ausbildungsplan der Jugendgruppe steht Floßbau und automatisch sind die Gewitterwolken auf dem Programm – wie immer, wenn Floßbau durch die Jugendbetreuer geplant ist. So musste kurzfristig umdisponiert werden und es entstand eine eigenwillige Stegkonstruktion zum überqueren eines Hindernisses. Hierzu wurden die Rundhölzer zu mehreren Böcken gebunden, worauf der eigentliche Laufsteg befestigt wurde. Hierbei kamen Bretttafelbunde zum Einsatz, auch wurden so ganz nebenbei die wichtigsten Stiche und Bunde wiederholt und aufgefrischt – passend für das anstehende Jugendlager.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto wurde der Steg zurück gebaut und eine Schiffschaukel mit Hilfe eines Dreibockportals gebunden. Hier hatte die Jugendgruppe dann noch viel Spaß beim schaukeln.

Absturzsicherung in der Praxis

Mit Hilfe der Drehleiter wurde die Dachhaut von außen geöffnet.

Die letzte Ausbildung an unserer alten Unterkunft vor dem Abriss wurde erfolgreich am 26.05.2017 durchgeführt. Unter der Leitung von Gruppenführer Michael Wolf wurden die wichtigsten Stiche und Bunde aufgefrischt, um Arbeiten an Absturzkanten oder in Höhen durchzuführen. Im Gegensatz zur sog. Höhenrettung dienen diese Stiche und Bunde, bzw. auch die Ausrüstung unseres Ortsverbandes nicht zur eigentlichen Rettung von Personen aus Höhen, sondern zur Selbstsicherung, das heißt, mit dieser Ausrüstung wird vermieden, dass überhaupt Unfälle in Höhen oder bei Absturzkanten erfolgen können. Neben dem Rettungsgurt zählen unzählige Bandschlingen mit entsprechenden Karabinern oder Sicherheitsseile mit mitlaufenden Seilkürzer zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenstände in diesem Bereich.

Im zweiten Ausbildungsabschnitt wurde durch Truppführer Maximilian Schneider die wichtigsten Punkte und Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit einer Feuerwehrdrehleiter erläutert. Denn an diesem Ausbildungsabend sollte der Überstieg von einer Drehleiter auf ein Dachstuhl geübt werden, wie er zum Beispiel nach einem Sturmschaden ggf. notwendig ist, um die Dachhaut genauer zu untersuchen.

Während eine Gruppe über die Drehleiter die Dachhaut öffnete und dort den Überstieg samt Sicherung probte, öffnete eine zweite Gruppe die Dachhaut von innen und stieg dort ebenfalls auf das Dach – natürlich immer mit der entsprechenden und für die Situation sinnvollste Eigensicherung.

Ein ganz großer Dank geht an die Freiwillige Feuerwehr Miltenberg, für die Bereitstellung und Unterstützung mit der Drehleiter bei dieser Ausbildung.

Haus droht nach schwerem Unwetter einzustürzen

Mit Hilfe des Abstütz-System-Holz Land (ASH Land) wird das einsturzgefährdete Gebäude gesichert.

Durch ein starkes Unwetter wurde ein Straßenzug unterspült und mehrere Häuser drohen einzustürzen – ein Fall für den Baufachberater des THW‘s. An der Einsatzstelle angekommen zeigte sich ein Bild der Verwüstung, wo einst eine idyllische Straße mit Sitzgelegenheit und Parkplätzen war, ist heute nur noch Schutt und Schlamm. Gemeinsam mit der Einsatzleitung wurden die angrenzenden Häuser sondiert, dabei stellte sich heraus, dass ein Haus von besonderem historischen Wert ist, weshalb dies gegen weiteren Einsturz gesichert werden sollte – ein Fall für das Abstütz-System-Holz Land (ASH Land) sowie dem Technischen Zug des THW Ortsverbandes Miltenberg.
Während das Gebäude erkundet wurde, richtete ein Teil des THW-Team‘s den Richtplatz ein, wo die einzelnen Elemente vormontiert wurden. Die Grund- und Streichbalken bestehen aus vorkonfigurierten Holzbalken, welche mit Schrägstützen versteift werden. Anschließend wurden die einzelnen Stützböcke mit Hilfe eines Kranes an die Einsatzstelle gebracht, wo sie mit sog. Verschwertungsbrettern ausgesteift wurden. Ebenso wurden mehrere Aufgleitsicherungen hergestellt. „Damit das ASH-Element mehr Last aufnehmen kann, bringen wir noch eine Knagge ein. Diese verkeilen wir in der Fensteröffnung, um die Kräfte sicher abzufangen“, so Zugführer Michael Zipf (Großheubach). Auch wurden weitere Sicherungsmaßnahmen im Gebäudeinnern eingebracht, so zum Beispiel eine Gebäuderückverankerung der Giebelwand mittels Ankerstäben.

Ortsverband für Gebäudesicherung gerüstet

Neben dem Abstütz-System-Holz Land verfügt der THW Ortsverband Miltenberg über weitere Abstützmöglichkeiten für Gebäude, so zum Beispiel das Einsatz-Gerüst-System, welches insbesondere bei sehr beengten Verhältnissen zum Einsatz kommen kann. Auch werden mehrere Baustützen bereit gehalten.

THW verabschiedet sich von der alten Unterkunft

Durch diese großangelegte Übung, zu welcher auch viele Althelfer kamen, verabschiedete sich der THW-Ortsverband von seiner alten Unterkunft im Fährweg 43, welche vor über 100 Jahren erbaut wurde. Viele Geschichten könnte das Gebäude erzählen, doch damit ist es in gut einem Monat vorbei, denn dann wird das Gebäude abgerissen, um Platz für die Außenanlage zu schaffen.

Hilfskonstruktionen beim Gebäudeeinsturz

Aufbau eines Delta-Auslegers mit Hilfe des Einsatz-Gerüst-Systems.

Als Abschied der alten THW-Unterkunft führte der THW-Ortsverband Miltenberg eine ganze Ausbildungsreihe im alten Gebäude durch. Am ersten Ausbildungsabend ging es um unterschiedliche einfache Rettungsmethoden, die bei einsturzgefährdeten oder teilzerstörten Gebäude zum Einsatz kommen könnten. So wurde ein Deltaausleger mit Hilfe des Einsatz-Gerüst-Systems (EGS) aufgebaut. Jedoch ist bei diesen Rettungsmethoden immer die Bausubstanz des Gebäudes zu beachten, das die auftretenden Kräfte entsprechend aufnehmen kann. So musste ein Teil der Decke geöffnet werden, um ein stabiles Wiederlager zu erstellen. Anschließend wurde ein „Rahmen“ aus dem EGS-Bausatz 1 aufgebaut und mit Bohlen an Decke und Boden fixiert. Anschließend konnte am Ausleger Gerät, oder im Einsatzfall auch Verletzte sicher abgelassen werden.

An der zweiten Station wurde ein sog. Leiterhebel aufgebaut. Dieser dient ebenfalls zum Transport von Material sowie Personen aus Schadensstellen. Hierbei wird der Schleifkorb mit Hilfe von Leinen sowie mehreren Steckleiterteilen auf und ab gelassen, wobei das Leiter-Fußende gegen ein Wiederlager gedrückt wird.

Die Zeit nach dem Neubau

Milimeterarbeit ist angesagt - mit der überbreiten Fracht verlässt ein Teil des Containerdorfes auf LKW's den THW-Hof.

Nach dem Neubau ist vor dem Abriss – gut ein Monat ist es nun her, seitdem unser Ortsverband in die neue THW-Unterkunft umgezogen ist und sich dort mittlerweile vollständig eingerichtet hat. Gleichzeitig lief der Rückbau der alten Unterkunft und des Containerdorfes an. Die komplette Inneneinrichtung wurde mittlerweile aus dem Altbau ausgebaut und die Container „besenrein“ verlassen. Anschließend konnten durch Fachfirmen weitere Rückbaumaßnahmen durchgeführt werden.

Am vergangenen Samstag erfolgte planmäßig der Rückbau des Containerdorfes durch die Spedition Allgaier. Anfang Mai werden nur noch die Fundamente des Containerdorfes an das Leben in den Containern erinnern.

Ähnlich wird es auch mit der alten Unterkunft weiter gehen – gebührend werden wir diese noch für eine umfangreiche Ausbildung im Bereich Abstütz-System-Holz (ASH) nutzen, um uns von Ihr zu verabschieden. Hierzu sind alle Helferinnen und Helfer, aber auch Zuschauer und unsere Althelfer/innen herzlich eingeladen.

Termin: 13.05.2017 07:30 Uhr

Der sichtliche Aufbau des ASH‘s wird vermutlich ab 11:00 Uhr zu sehen sein.

Grundausbildung erfolgreich bestanden

Solide Ausbildung im Vorgriff auf die Abschlussprüfung.

Zwei neue Helfer unterstützen seit kurzem die Mannschaft des THW Miltenberg im Technischen Zug und der Fachgruppe Wassergefahren. Sie stellten sich vergangenen Samstag der Abschlussprüfung der Grundausbildung in Karlstadt und bestanden Theorie und Praxis mit Bravour.

Vorangegangen waren intensive Ausbildungseinheiten mit dem Ausbildungsbeauftragten Martin Oettinger, der die Helferanwärter im Umgang mit der THW Ausstattung eingehend schulte. Bestandteile dieser Ausbildung sind neben der Theorie auch der Umgang mit Pumpen, Stromerzeugern, Hebekissen und weiterem technischem Gerät. Dabei wird besonders auf die Unfallschutzvorschriften und auf den fachlich richtigen Umgang mit der Ausstattung großer Wert gelegt: „Bereits in der Grundausbildung ist es, wie in den Einsätzen wichtig, sorgfältig zu arbeiten“, so Oettinger. Dass sich diese intensive Ausbildung ausgezahlt hat, zeigt das gute Abschneiden der Absolventen in der Prüfung. Die beiden Helfer Denny Herbert (Weilbach) sowie Jonas Breunig (Gönz) sind bereits seit gut sieben Jahren Mitglied in der THW-Jugend gewesen.