Aktivitäten im Ortsverband

Informieren Sie sich über unsere laufenden Aktionen und Ausbildungen. Durchstöbern Sie aber auch unsere "alten" Jahrgänge, hier findet sich viel informatives über unsere Entstehung und Einsätze. Erhalten Sie so einen kleinen Einblick in das Leben unseres Ortsverbandes.

2016

Knotenkunde & Hochwasserschutz

Mit den beiden Themenschwerpunkten Knotenkunde sowie Hochwasserschutz und Deichverteidigung startete die Jugendgruppe in ihren Ausbildungsnachmittag. An der ersten Station wurden unter Anleitung von David Balles (Helfer der 2. Bergungsgruppe) die „Klassiker der Knotenkunde“ wiederholt und geübt. Während der ein oder andere schon begann Mastwurf und Ankerstich mit geschlossenen Augen zu binden, wurden die noch nicht so erfahrenen Junghelfer Schritt für Schritt an das Binden der einzelnen Stiche herangeführt. Nach dieser praktischen Einheit und einem Gruppentausch ging es im Unterrichtsraum mit einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Unwetterereignisse im Südwesten Deutschlands und der Erörterung der Ursachen von Hochwasser, präventiver und aktiver Schutzmaßnahmen sowie den Einsatzoptionen des THW‘s weiter. Zum Abschluss wurden in Vorbereitung auf den nächsten Jugenddienst die Grundlagen für das Fahren auf dem Wasser wiederholt.

Neue Leuchtmittel machen die Nacht zum Tag

Im Rahmen der Dienstbesprechung konnte Ortsbeauftragter Stefan Wolf vom Vorsitzenden des THW-Helfervereins Ruthard Zipf (beide Großheubach) die beiden neuen ALDEBARAN® Leuchtmittel in Empfang nehmen.

Neue Beleuchtung macht die Nacht zum Tag: Zwei ALDEBARAN® 360 Grad Flex LED Leuchtmittel sorgen für eine Lichtleistung von je 100.000 Lumen – sie leisten damit das sechsfache an Leistung eines herkömmlichen 1000 Watt Scheinwerfers.

Der THW-Ortsverband Miltenberg setzte in der Vergangenheit zum Ausleuchten von größeren Plätzen sog. Powermoons® ein. Diese Leuchtmittel sind im Vergleich zu Scheinwerfern blendfrei und bieten eine optimale Ausleuchtung von großen Flächen. Bei den Einsätzen und Ausbildungen wurden schnell die Nachteile erkennbar, hoher Stromverbrauch beim Start, wenige Einstellmöglichkeiten, nicht sehr robust und eine lange Abkühldauer.

Um auch weiterhin große Geländeabschnitte und Plätze zeitgemäß ausleuchten zu können, entschloss sich die THW-Helfervereinigung Miltenberg e.V., finanziert durch Spenden sowie den Mitgliedsbeiträgen der ehrenamtlichen Helfern und Förderern, zwei zeitgemäße ALDEBARAN® Leuchtmittel gepaart mit der modernsten LED-Lichttechnik zu beschaffen.

Zukünftig werden die überaus robusten Leuchtmittel die mittlerweile in die Jahre gekommen Powermoons® sinnvoll ergänzen. Sie bieten neben der hohen Robustheit eine stufenlose Dimmbarkeit der Lichtleistung, ein flexibles Rundum-Licht auch sehr schnelle Aufbauzeiten. Insgesamt können mit dem ALDEBARAN® 360 Grad Flex rund 5.000 m² Bodenfläche ausgeleuchtet werden.

Technik, Kultur und Kameradschaft - Unser alljährlicher Ausflug an den Ammersee

Unser diesjähriges Team an der verlagerten Ausbildung ....

Vom 25. bis zum 29. Mai fand unsere jährliche standortverlagerte Ausbildung an der Landesausbildungsstätte Wartaweil am Ammersee statt. Auf die elf Teilnehmer wartete auch in diesem Jahr ein interessantes und vielseitiges Programm.
Direkt nach der Anfahrt nach Wartaweil und dem Bezug des Lagerplatzes starteten wir gleich zum ersten Programmpunkt. So erhielten wir eine Führung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Nach einer allgemeinen Einführung in den Aufbau und die zahlreichen Betätigungsfelder des DLR hatten wir die Möglichkeit die Leitwarte des DLR zu besichtigen, von wo aus mehrere bemannte und unbemannte europäische Weltraummissionen betreut werden - u. a. das Raumlabor Columbus, den größten europäischen Beitrag zur internationalen Raumstation ISS.

Ein weiteres Highlight der Führung stellte die Besichtigung des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR da. Hier werden auf Anfrage öffentlicher Bedarfsträger Satellitendaten und Luftbilder ausgewertet, um in Großschadenslagen Informationen zur aktuellen Situation für die Maßnahmenplanung bereitzustellen. Das THW ist einer der Partner des ZKI.

Am nächsten Tag startete eine Gruppe zu einer Wanderung am Seeufer entlang nach Herrsching, von dort aus zum Kloster Andechs und zurück zum Unterkunftsgelände. Entlang des Weges wurde an mehreren Biergärten gerastet. Eine zweite Gruppe verbrachte den Tag in der Therme Erding.

Am Freitag brachen wir bereits morgens auf zum Hohen Peißenberg. Dort konnten wir das meteorologische Observatorium des Deutschen Wetterdienstes besichtigen. Im Zuge der Führung lernten wir einerseits den Tagesablauf und die Aufgaben eines Wetterbeobachters und andererseits die verschiedenen Messtechniken kennen, die das Observatorium zur Wetterbeobachtung und Klimaforschung einsetzt.

Nach dem Mittagessen mit Ausbilck auf das Alpenvorland im Gasthof auf dem Hohen Peißenberg stand eine Besichtigung des Bergbaumuseums in Peißenberg auf dem Programm. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte des Kohlebergbaus im Bergwerk Peißenberg, den Aufbau des Bergwerks, die eingesetzten Techniken und den Alltag der Arbeiter in den verschiedenen Epochen.

Am Samstag ging es nach München. Einige der Teilnehmer nutzten den Tag für einen Einkaufsbummel in der Landeshauptstadt. Der größere Teil entschied sich jedoch für einen gemütlichen Streifzug durch die Stadt - mit Stationen wie Viktualienmarkt und Chinesischer Turm im Englischen Garten.
Am Sonntag wurde das Lager wieder zurück gebaut und gereinigt. Anschließend begaben wir uns auf die Heimreise nach Miltenberg.

Einsatz-Gerüst-System & Schmutzwasserpumpe

Die Schmutzwasserkreiselpumpe wird in Betrieb genommen.

Nach einem kurzen Ausflug nach Röllbach um gemeinsam mit den „großen“ Kameraden aus dem Technischen Zug dem Brautpaar Katja und Andreas Früh die besten Glückwünsche für ihren Start in die Ehe zu übermitteln, ging es zurück in der Unterkunft für die Jugendgruppe mit den Ausbildungsthemen Einsatz-Gerüst-System (EGS) und Schmutzwasserpumpe weiter. In der ersten Gruppe wurden die Grundlagen in Sachen EGS besprochen sowie unsere Ausrüstung unter die Lupe genommen. In der zweiten Gruppe ging es nach einer allgemeinen Einführung rund um Pumpen, praktisch mit der Schmutzwasserpumpe am Main weiter. Anhand verschiedener „Einsatzaufträge“ wurden die Inbetriebnahme der Pumpe sowie verschiedene Einsatzoptionen praktisch geübt. Nach einem abwechslungsreichen Nachmittag wurden die Junghelfer ins verdiente Wochenende entlassen.

Hochzeitsglocken beim THW Miltenberg

Das glückliche Brautpaar Katja und Andreas Früh, samt Louis sowie das THW-Team.

Trotz der verlagerten Ausbildung am Ammersee war unser Ortsverband mit großem Personalaufgebot bei der Hochzeit von Katja und Andreas Früh sowie der Taufe von Louis in der Maria-Schnee-Kapelle in Röllbach vor Ort. Gemeinsam mit der Firma Hennig sowie weiteren Freunden und Bekannten des Brautpaares wurde dieses gebührend in den Stand der Ehe aufgenommen.
Wir wünschen dem Jubelpaar auf diesem Wege alles Gute für Ihre gemeinsame Zukunft.

Strom- und Wasserversorgung im Notfall

Kaum waren die Einheiten in Schefflenz angekommen, kam auch schon der erste Einsatz.

Wie im echten Einsatz – THW-Übung im Neckar-Odenwald-Kreis. Mehr als 150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks trainierten am Wochenende die Notfallversorgung wichtiger Einrichtungen mit Strom und Wasser im Neckar-Odenwald-Kreis.

Neben der Stromversorgung stand die Installation und Instandsetzung wichtiger Infrastrukturteile der Strom- und Wasserversorgung verschiedener Einrichtungen von Feuerwehren, THW und Industrie auf dem Übungsplan sowie die Erstinstallation der Strom und Wasserversorgung einer angenommenen Notunterkunft.

Helfer und Helferinnen der Fachgruppen Elektroversorgung und Infrastruktur, kurz FGr E und FGr I, aus den THW Ortsverbänden Adelsheim, Villingen-Schwenningen, Ehingen, Emmendingen, Ludwigsburg, Münsingen, Schwäbisch Gmünd, Singen, Stuttgart, Ochsenfurt, Widdern Bad Säckingen und Freiburg trainierten an mehr als zehn Einsatzorten im Neckar-Odenwald-Kreis. Unterstützt wurden die Einheiten von der Fachgruppe Führung und Kommunikation aus Heidelberg, der Fachgruppe Logistik aus Künzelsau, die für das leibliche Wohl der Kräfte sorgte, der Bergungsgruppe sowie Zugtrupp aus Miltenberg, der Fachgruppe Räumen aus Neunkirchen und Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbandes Haßmersheim.

Die Übung begann am Freitagabend. Sobald die THW-Einheiten aus den unterschiedlichen Ortsverbänden am Ausgangspunkt der Übung in Schefflenz ankamen, gab es die ersten Einsatzaufträge – ohne Vorwarnung, wie im echten Einsatz. Federführend organisiert wurde die Übung von Marc Egolf, Ortsbeauftragter des THW Ortsverbandes Adelsheim, der sich für die Helferinnen und Helfer zahlreiche Herausforderungen hatte einfallen lassen.

Am frühen Samstagmorgen hieß es für die teilnehmenden Kräfte aufsitzen und ausrücken. An verschiedenen Standorten, wie der Campina Molkerei in Schefflenz oder Liegenschaften der Feuerwehren im Kreis, mussten die Helferinnen und Helfer funktionierende Noteinspeisungen errichten und die Infrastruktur instand setzen, damit im Notfall ein Ausfall der öffentlichen Versorgungsnetze kompensiert werden könnte.

Die Übung des THW nutzten auch Einheiten der Feuerwehren, der DLRG und des Deutschen Roten Kreuz aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, um Ihre Einheiten zu schulen. Unterstützung kam zudem von der Bundeswehr, die im Businesspark Adelsheim und im Bereitstellungsraum in Osterburken große Belastungswiderstände aufgebaut hatte. Damit ließen sich unterschiedliche Lasten in den provisorischen Stromnetzen erzeugen, auf die die THWler und THWlerinnen an ihren Anlagen reagieren mussten. In Osterburken errichtete das DRK zudem einen provisorischen Behandlungsplatz für eine große Anzahl von Verletzten nach einer Verpuffung in einer Schule. Gespielt wurden die Verletzten, realistisch geschminkt, unter anderem von Reservisten der Bundeswehr. Den nötigen Strom erhielt der Behandlungsplatz vom THW.

Als Gäste der Übung waren unter anderem die Bundestagsabgeordnete und Präsidentin der THW Landesvereinigung Baden-Württemberg, Dr. Nina Warken, die Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel sowie der erste Landesbeamte des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Björn-Christian Kleih, der Bürgermeister der Gemeinde Schefflenz, Rainer Houck sowie Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr und Landrat Dr. Achim Brötel vor Ort. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

(Quelle: THW-Landesverband Baden-Württemberg)

UPDATE - Bauphase 2 - Rohbau - Erdgeschoss

Die Bauarbeiten schreiten voran.

Rund ein Monat ist seit dem Gießen der Bodenplatte nun vergangen und es hat sich wieder viel getan!

Man konnte täglich einen deutlichen Fortschritt an dem Bauwerk erkennen. Tag um Tag wuchsen zuerst die Außenwände und danach die Unterteilungen der verschiedenen Räume des Ergeschosses.
Die Außenwände wurden mit bereits gedämten Ziegelsteinen gemauert, damit der Neubau den aktuellen Standards entspricht und keine zusätzliche Dämmung angebracht werden muss.

Vergangenen Freitag wurde die Deckenplatte gegossen und damit das Erdgeschoss fertig gestellt.

Die nächsten Schritte gliedern sich nun in die Maurerarbeiten im Obergeschoss sowie in die Tiefbauarbeiten zum Verlegen der Versorgungs- und Abwasserleitungen.

unghelfer frischen Kenntnisse in Holz- und Metallbearbeitung auf

Arbeiten mit der Bügelsäge.

Die Bewältigung der vielfältigen Einsatzaufgaben des THW erfordert ein solides Grundwissen im Umgang mit Materialien wie Holz, Metall und Gestein sowie der entsprechenden Werkzeuge. Nur wer sein Handwerk beherrscht, kann damit adäquat und schnell anderen helfen. Was damit gemeint ist, wurde den Junghelfern schnell bewusst als das Beispiel „PKW gegen Wohnhaus“ angeführt wurde. In diesem konkreten Beispiel wären eine Abstützung des Gebäudes mit unserem Abstützsystem Holz (ASH) sowie eine Befreiung der Person aus dem Fahrzeug mit Scherze und Spreizer denkbar. In zwei Teams mit den heutigen Schwerpunkten Holz und Metall wurden die typischen Werkzeuge in Form eines Quizzes vermittelt. Im praktischen Teil hatten die Jugendlichen Gelegenheit kleine Arbeitsaufträge durchzuführen und damit ihren Umgang mit den jeweiligen Werkzeugen zu üben.

Grundlagen der Rettung und Bergung

Gemeinsam wurde der Patient auf der Trage aufgebbunden.

Bei Unfällen und Katastrophenlagen können Menschen in Zwangslagen gelangen und/oder werden verletzt. Hauptaufgabe des THW's ist in dieser Situation das Befreien der Personen sowie der schonende Transport aus der Schadenslage. Um diesem Auftrag auch im Ernstfall nachkommen zu können stand heute das Thema Grundlagen der Rettung und Bergung auf dem Ausbildungsplan der Jugendgruppe, unseren Helfern von morgen. In zwei Gruppen wurden die Themen Erste-Hilfe und Rettungsmethoden vermittelt. Nach eingehender Prüfung und Besprechung unserer Erste-Hilfe Ausrüstung standen verschiedene Aufgabenstellungen wie beispielsweise die Versorgung einer Schnittverstellung mit einem Druckverband auf der Agenda. In der zweiten Gruppe wurden parallel neben den fünf Phasen der Bergung (Erkunden, Durchsuchen, Eindringen, Orten & Bergen, Räumen) diverse Rettungsmethoden unter Anführung deren Vor- und Nachteilen besprochen. Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Gegen Ausbildungsende wurden zwei Mannschaften gebildet und das Einbinden einer verletzten Person auf einer Trage nochmals in Form eines Wettkampfs auf Zeit geübt.

Kniffliges Bewegen von Lasten

Die Last wurde angehoben und mittels Kettenzug verzogen.

Am vergangen Samstag stand für den Technischen Zug und die Fachgruppe das Thema "Technische Hilfeleistung in Sonderlagen" auf dem Programm. Sonderlagen, damit beschreibt man Notlagen von Menschen, welche nicht alltäglich sind - hierzu zählen insbesondere Arbeits- und Maschinenunfälle. Immer dann wenn Menschen aus solchen Notlagen gerettet werden müssen, stellt dies große Anforderungen an die Einsatzkräfte - dies gilt sowohl in psychischer Hinsicht als auch in fachlicher Hinsicht.

Damit man auch im Einsatzstress solche Lagen beherrschen kann, helfen Merkregeln. Gerade in solchen Lagen ist die "SIEGER"-Regel sehr hilfreich. Sie beschreibt dabei die Vorgehensweise der Retter:

  • Sicherung und Lage stabilisieren
  • Innere Erkundung und Erstmaßnahme
  • Genbau Abstimmung mit dem Rettungsdienst bzw. Notarzt
  • Entklemmen
  • Rettungsweg

Anhand von zwei Übungsbeispielen hatten die Gruppen dann die Möglichkeit diese Merkregeln zu üben.

Eine Gruppe musste einen verschütteten Arbeiter nach einem Tiefbauunfall retten. Dieser Vorfall wurde in der Wartungsgrube der Fahrzeughalle dargestellt. Für die Gruppe galt es den Verletzten zu betreuen, Ihn vor Unterkühlung zu schützen und die angenommene Baugrube zu sichern. Zunächst wurde eine Person zur Verletztenbetreuung abgestellt und mittels Scheinwerfern für den Wärmeerhalt des Verletzten in der Baugruppe gesorgt. Weiterhin wurde mittels Leitern und Bohlen ein Erstzugang geschaffen um die Innere Erkundung und die Erstmaßnahmen vornehmen zu können. Anschließend wurde die Grube dann mit verschiedenen Rüstmaterialien verbaut und die Rettung des Verletzten vorbereitet. Wichtig war es dabei, dem Verletzten alle Schritte immer ausführlich zu erläutern - eine Sachverhalt der gerne vergessen wird für den Verletzten aber ungeheuer wichtig ist.

Die zweite Gruppe musste zwei eingeklemmte Personen nach einem angenommenen Unfall in einem Logistikunternehmen befreien. Hierzu galt es auch anhand der Merkregeln zunächst die Lage zu stabilisieren in dem die Lasten gesichert und unterbaut wurden. Im Rahmen der Inneren Erkundung galt es die Gesamtlage des Eingeklemmten zu erfassen und die Lasten abzuschätzen. Nach der Übungsannahme, dass die beiden Personen nicht bewegt werden dürfen wurde dann der Geräteeinsatz geplant und vorbereitet. Es wurden Geräteablagen gebildet und Unterbaumaterial bereit gelegt. Auch der spätere Rettungsweg wurde definiert, um diesen nicht mit Unterbauten oder Hebepunkten einzuschränken. Dann machte sich die Gruppe daran die Last Zentimeter für Zentimeter anzuheben, immer wieder zu unterbauen. Hierzu kamen verschiedene Hydraulikheber, Zahnstangenwinden und die Hebekissen zum Einsatz. Nachdem die verletzte Person befreit war, galt es Sie fachgerecht zu retten.

Nach ca. drei Stunden intensiven Übens war die Ausbildungseinheit dann zu ende. Bei einer kleinen Brotzeit wurde die Übung  noch besprochen. Dabei galt es für die Führungskräfte darzustellen, was ist gut gelaufen und wo müssen wir noch an uns arbeiten. Nur wenn beide Aspekte nach einer Übung angesprochen werden können alle bewusst lernen.