Aktivitäten im Ortsverband

Informieren Sie sich über unsere laufenden Aktionen und Ausbildungen. Durchstöbern Sie aber auch unsere "alten" Jahrgänge, hier findet sich viel informatives über unsere Entstehung und Einsätze. Erhalten Sie so einen kleinen Einblick in das Leben unseres Ortsverbandes.

2016

Jugendlager Achern

Am Samstag, 30. Juli startete die THW-Jugendgruppe des Ortsverbandes Miltenberg in das traditionelle Sommer-Zeltlager. Dieses Jahr führte es die Gruppe in das badische Achern, das unmittelbar an der französischen Grenze liegt.

Samstag: Anfahrt nach Achern & Ausbildung

Bereits zur Mittagszeit erreichte der Konvoi die Landesausbildungsstätte in Achern und begann damit, das Lager einzurichten. Nach einem stärkenden Mittagssnack starteten die Jugendlichen mit den ersten Ausbildungseinheiten. Es wurden die Grundlagen in Sachen Rettungsmethoden, Notstrom & Beleuchtung sowie der Knotenkunde aufgefrischt.

Sonntag: Wiederholung der THW-Basics

Sonntags ging es weiter mit verschiedenen Ausbildungsthemen wie das sichere Arbeiten im und am Wasser, das Bewegen von Lasten sowie das Verhalten im Einsatz und Einsatzgrundlagen. Am Nachmittag konnten die gelernten Inhalte direkt in der Praxis getestet werden. Mit der Alarmmeldung „Eingeklemmte Person bei Rangierarbeiten auf den Gleisanlagen des Übungsgeländes Achern“ wurde die gesamte Jugendgruppe alarmiert. Der ausgewählte Jugend-Zugführer übernahm dabei zusammen mit seinen drei Gruppenführern und deren Gruppen den Einsatz. Es galt dabei zwei Wagons auseinander zu ziehen und die dazwischen befindliche Person zu befreien. Die weitere Erkundung ergab, dass sich eine zweite bewusstlose Person auf dem Dach eines Tankwagens befindet und gerettet werden muss. Weiterhin wurde der Tankwagen bei dem Zusammenstoß beschädigt und verlor seinen Inhalt. Die austretende Flüssigkeit, deren Ausbreitung verhindert werden musste, wurde mit Hilfe eines Sandsack-Dammes aufgefangen, bis sie später von Spezialisten abtransportiert werden konnte.

Montag/Dienstag: DRF Luftrettung und 24h Übung

Am nächsten Tag stand der Besuch der Flugwerft der DRF Luftrettung am Baden-Airpark auf dem Programm. Die DRF Luftrettung hat eine Staffel von über 50 Rettungshubschraubern sowie zwei Ambulanzjets für Auslandsrückholung im Einsatz. In dem erweiterten Operation-Center am Baden-Airpark werden sowohl die Einsätze für die Auslandsrückholung von verletzten Personen geplant und begleitet, als auch alle Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an bis zu 11 Hubschraubern gleichzeitig durchgeführt. Auch im Bereich Entwicklung ist der Standort Baden-Baden tätig. So werden hier Ausstattungskonzepte für die bestmögliche Ausrüstung eines Rettungshubschraubers der neuen Generation, zusammen mit dem ADAC und Herstellern medizinischer Geräte erarbeitet.

Nach einem kleinen Mittagssnack „auf die Hand“ auf dem Parkplatz der DRF Luftrettung fuhr die Jugendgruppe zurück zum Lagergelände, ohne zu wissen, was die nächsten 24 Stunden auf sie zukommen sollte.

Zurück im Lager verkündete Jugendbetreuer und Lagerleiter Marco Schlackl (Großheubach), dass sich eine Großschadenslage in der Nähe ereignet hat und die Einheiten der THW Jugend Miltenberg hierzu alarmiert wurden. Da von einer Einsatzdauer von über 24 Stunden ausgegangen wurde, sollte die Jugendgruppe in einem Bereitstellungsraum in unmittelbarer Umgebung des Einsatzortes verlegt werden. Die Jugendlichen bekamen deshalb eine kurze Zeit um ihre persönlichen Gegenstände, die sie für eine 24h-Einsatz benötigen würden zusammen zu packen und zu verladen. Im Anschluss daran startete der Zugtrupp zusammen mit der zweiten Bergungsgruppe und der Unterstützungsgruppe in Richtung Bereitstellungsraum. Dort angekommen wurde durch den Zugtrupp ein Meldekopf aufgebaut, während die anderen beiden Gruppen die Unterkunft in einer hergerichteten Bunkeranlage vorbereitete.

In den folgenden Stunden wurden zahlreiche Arbeitsaufträge von der Leitstelle an den Zugtrupp übermittelt, der die Aufträge wiederum an seine beiden Gruppen verteilte. Dabei wurden die verschiedensten Szenarien von den Betreuern eingespielt. Vom einfachen Wegräumen von Trümmern auf einer Straße, über eine Rettung einer verletzen aus einem Bahnwagon, bis hin zu der Rettung mehrerer vermisster Personen aus einem Kanalsystem und dem umliegenden Gelände bei Dunkelheit waren alle Schwierigkeitsstufen dabei. Dabei wurde auch vor einer Alarmierung einige Stunden vor der üblichen Aufstehzeit nicht halt gemacht.

Am Dienstagnachmittag zogen sowohl die Betreuer als auch die Jugendlichen das Resümee aus der 24h-Übung. Die Betreuer lobten den guten Ausbildungsstand der Jugendlichen und deren Zusammenarbeit untereinander. Insbesondere die rasche Einarbeitung in Themenbereiche, die vor der Übung noch nicht tiefer behandelt wurden, wie die Zugtrupp-Arbeit und die Verwendung von Funkgeräten, wurde von den Ausbildern hervorgehoben. Nichtsdestotrotz gibt es, wie immer, Verbesserungspotential, auch wenn es dabei mehr um Feinheiten geht.
Aber auch von der Jugendgruppe kam sehr positives Feedback. Auch wenn sie von der ein oder anderen Aufgabe sehr gefordert wurden, kam ein klares: „das wollen wir wieder machen“ aus den Reihen der Jugendlichen.

Mittwoch: Europäisches Parlament, Stadtrallye in Straßburg & Nachtwanderung

Am Mittwoch ertönte der morgendliche Weckruf bereits um 06:30 Uhr. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es mit unseren THW-Fahrzeugen zunächst nach Kehl, um von dort mit der Bahn nach Straßburg, unserem ersten Programmpunkt dem Besuch des Europäischen Parlaments, zu starten. Beeindruckt von der außergewöhnlichen Architektur des Parlaments, wurden wir von unserem Guide empfangen, um im Rahmen einer Präsentation mehr über die Zusammensetzung und Aufgaben des europäischen Parlaments zu erfahren. Mit zahlreichen Rückfragen, Bildern und einer Besichtigung des Plenarsaals sowie dem Empfangsbereich für Ehrengäste, konnten sich die Jugendlichen ihr eigenes Bild von der politischen Arbeit in Europa verschaffen. Mit einer Menge neuer Informationen ging es weiter in die Innenstadt, genauer an den Platz der Republik. Umgeben von Nationaltheater und Universitätsbibliothek wurden bei einem Mittagssnack die Regeln zur Stadtrallye bekanntgegeben. In drei Gruppen mussten in zwei Stunden diverse Fragen rund um das THW sowie der Stadt Straßburg beantwortet bzw. erarbeitet werden. Die Fragen reichten von der Nennung des des Bürgermeisters, der Aufzählung der Partnerstädten bin hin zur Erstellung eines Gruppenfotos vor dem Straßburger Münster.

Auf dem Übungsgelände in Achern wieder angekommen, wurde mit Einbruch der Dämmerung die Nachtwanderung eingeläutet. Wie von den Jugendlichen bereits vermutet, stellte sich recht schnell heraus, dass es sich hier um keinen „normalen“ Spaziergang in der Dunkelheit handelt. So wurden die Jugendlichen auf ihrem Weg durch das Gelände an drei Haltepunkten mit Fragen zu den Themen Beleuchtung und Einsatzgrundlagen, einer Runde Tabu zum Gefahrenschema sowie dem Binden von Halbschlägen – das ganze natürlich auf Zeit – auf die Probe gestellt. Erschöpft und mit jeder Menge neuer Eindrücke fielen die Kids müde in ihre Schlafsäcke.

Donnerstag: Europa Park, Grillen und Lagerfeuer

Mit der Erwartung auf über 100 Attraktionen und Shows, 13 Achterbahnen sowie 14 europäischen Themenbereichen startete die Jugendgruppe ihren Donnerstag in Deutschlands größtem Freizeitpark, dem Europa Park in Rust. Bereits nach kurzer Zeit wurden die größten und schnellsten Achterbahnen identifiziert und die teilweise lange Wartezeit mit verschiedenen Ratespielen überbrückt. Neben Wasserbahn und Holzachterbahn erfreute sich das Traktor fahren, insbesondere unter den älteren Jugendlichen, größter Beliebtheit. Am Nachmittag zog ein größerer Regenschauer über den Freizeitpark, was der Freude jedoch keinen Abbruch tat, schließlich hat sich die Wartezeit hierdurch an der einen oder anderen Attraktion plötzlich auf wenige Minuten verkürzt. Angekommen am Lagergelände ging es nach einer warmen Dusche sowie Steaks und Bratwürsten vom Grill ans Lagerfeuer, um den Tag mit jeder Menge Geschichten Revue passieren zu lassen.

Freitag: Ausbildung und Rückbau des Lagers

Nach dem Besuch unserer französischen Nachbarn sowie dem Europa Park ging es am vorletzten Tag weiter mit den Ausbildungsthemen Erste Hilfe, Atemschutz und Holzbearbeitung. An der ersten Station wurden anhand verschiedener Szenarien wie beispielsweise „Person regungslos neben einer Parkbank“ auf die Grundlagen der Ersten Hilfe eingegangen. Neben der stabilen Seitenlage, der Herz-Lungen-Wiederbelebung oder dem Anlegen eines Druckverbandes, mussten die Jugendlichen situativ die richtige Entscheidung treffen und schnell handeln. In der zweiten Gruppe mit Schwerpunkt Atemschutz galt es nach einem kurzen Theorie-Teil, eine in einem Tunnelsystem verschüttete Person unter Atemschutz zu retten. Neben den atemschutzspezifischen Besonderheiten, ging Michael Zipf (Großheubach) insbesondere auf die Kommunikation via Funk ein. An der dritten Station wurden unter Leitung von David Balles (Bürgstadt) diverse Werkzeuge aus dem Bereich Holzbearbeitung erläutert und ausprobiert. Neben der Säbelsäge wurde der Umgang mit Stechbeitel und Säge geübt. Nachdem alle Jugendlichen ihr Wissen an den drei Stationen auffrischen bzw. unter Beweis stellen konnten, wurde am Nachmittag mit dem Rückbau des Lagers begonnen. Die Verabschiedung vom diesjährigen Jugendlager fand mit einer Feedback-Runde am Lagerfeuer statt. Neben der Verpflegung durch unser Küchen-Team Renate Zipf und Jutta Kempf (beide Großheubach) haben sich die erstmals durchgeführte 24h Übung sowie der Besuch des Europa Parks als die diesjährigen Favoriten unter den Junghelfern herauskristallisiert.

Samstag: Rückfahrt und Säuberung des Materials

Pünktlich um 06:00 Uhr wurden die Jugendlichen letztmalig mit dem Song „Time to say goodbye“ geweckt. Gestärkt nach dem Frühstück haben alle gemeinsam die restlichen Materialien auf die Fahrzeuge geladen, damit der Konvoi gegen 09:00 Uhr Richtung Miltenberg starten konnte. Zurück in der THW-Unterkunft wurde die Jugendgruppe bereits von vielen fleißigen Helfern des Technischen Zugs, ausgerüstet mit Dampfstrahler und Gabelstapler, empfangen. Gemeinsam wurden die Fahrzeuge gereinigt und das Material wieder an seinem Platz verstaut. Mit vielen neuen Eindrücken wurden die Jugendlichen in die verdienten Sommerferien entlassen.

THW Ortsverband erhält neues Führungsfahrzeug

Ein neues Führungsfahrzeug für das Miltenberger Technische Hilfswerk (THW) wurde am Samstagnachmittag beim Helferfest in der Unterkunft in Miltenberg-Nord seiner Bestimmung übergeben. Pfarradministrator Manuel Vetter segnete das neue Fahrzeug, welches seinen mittlerweile 16-Jahre alten Vorgänger ersetzt. Der Ortsbeauftragte des Miltenberger THW-Ortsverbands, Stefan Wolf (Großheubach), betonte, das THW sei als Einsatzorganisation des Bundes im Bereich des Katastrophenschutzes auf eine zeitgemäße Ausstattung angewiesen.

Noch einen höheren Stellenwert, als eine zeitgerechte und moderne Ausstattung, haben jedoch die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes. Nur durch ein schlagkräftiges Team sei es möglich, effektiv Hilfe am Nächsten zu leisten. Diesem Team, aber auch einzelnen Helfern gilt es Danke zu sagen. Beispielhaft für Ihr überdurchschnittliches Engagement im Technischen Hilfswerk wurden Simon Schuldt (Mainbullau) mit dem Ehrenzeichen in Gold sowie Michael Wolf (Großheubach) mit dem Ehrenzeichen Gold mit Kranz ausgezeichnet. Simon Schuldt, Schirrmeister des THW Ortsverbandes, kümmert sich rührig um sämtliche Gerätschaften und Fahrzeuge im Ortsverband. Er ist zuständig für die entsprechenden Werkstattplanungen, Ersatzbeschaffungen und Prüfungen. Darüber hinaus bildete er sich zur sonstigen Verantwortlichen Person weiter. Unter der Leitung von Michael Wolf wurde die zweite Bergungsgruppe des THW-Ortsverbandes zu einem schlagkräftigem Team mit viel Fachwissen. Neben seinem Amt als Gruppenführer kümmert sich Michael Wolf im Bereich der Werkstatt um unzählige Dinge, beispielhaft wäre hier die Eigenentwicklung von Rollwägen für den Mehrzweckkraftwagen des Ortsverbandes zu nennen.

Ehrungen im Helferverein

Auch im Bereich der THW-Helfervereinigung Miltenberg standen Ehrungen an, wozu das alljährliche Helferfest einen passenden Rahmen bietet. So konnte der 1. Vorsitzende der THW-Helfervereinigung Ruthard Zipf (Großheubach) für 30-jährige Mitgliedschaft Armin Wienand (Mönchberg) sowie für 25-jährige Mitgliedschaft Anja Neukirchen (Großheubach) mit den entsprechenden Jahresurkunden auszeichnen.

Junghelfer bauen Pumpeninsel mit Jetfloat®-Komponenten

Viel Spaß war beim Bau der Pumpeninsel angesagt.

Am heutigen Samstag fokussierte sich der Ausbildungsschwerpunkt der Jugendgruppe auf die Komponenten und Einsatzmöglichkeiten des sogenannten Jetfloat®-Systems. Hierbei handelt es sich um modulare Schwimmelemente, die wie „Legobausteine“, je nach Einsatzzweck miteinander verbunden werden können. Im Rahmen einer kurzen Präsentation im Unterrichtsraum wurden die einzelnen Elemente, Werkzeuge, das Sonderzubehör sowie die diversen Verwendungsmöglichkeiten und deren Belastungsgrenzen erläutert. Dabei wurde u. a. auf den Einsatz als Hilfsbrücke, Transportfloß und Arbeitsplattform anhand verschiedenen Bildmaterials beispielhaft eingegangen. Im anschließenden praktischen Teil errichteten die Junghelfer eine Pumpinsel, von der mittels Tauchpumpe Wasser aus dem Main gefördert wurde und via Druckschlauch an ein Löschwasserbecken transportiert werden sollte. Die Tauchpumpe galt es mittels Stromerzeuger in Betrieb zu nehmen sowie die Einsatzstelle entsprechend abzusichern.

Stegebau am Wasser

Stegebau am Main - hier ein Jetfloat-System mit EGS-Aufbau.

Arbeiten im, am und auf dem Wasser. Unter diesem Motto stand die Ausbildungseinheit des Juli 2016. So ging es bereits am Mittwoch mit den beiden Booten auf den Main. Doch bereits der Wasserung der beiden Boote wurde schon großes Augenmerk auf die Ausbildung gelegt, denn eines der beiden Boote wurde zu Wasser gekrant, während das zweite Boot einfach mit dem Bootstrailer zu Wasser gelassen wurde. Auf dem Main selbst wurden dann die unterschiedlichsten Fahrmanöver auf dem Wasser durchgeführt – wie zum Beispiel Ankern, verhalten im Strom, Tiefe loten, anlegen etc.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Stegebaus auf dem Wasser. Hierzu wurde in der Höhe des Bürgstädter Sportzentrums zwei Teams gebildet. Während sich ein Team um den „Unterbau“ aus Jetfloat®-Elementen kümmerte, beschäftigte sich die zweite Gruppe mit dem Aufbau, welcher aus dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) bestand. Sobald die beiden EGS-Flöße zu Wasser gelassen waren, rüsteten sich einige Helferinnen und Helfer mit Waathosen und Sicherheitsgurt aus. Anschließend wurde der Oberbau, sprich der eigentliche Steg direkt im Wasser aufgebaut. Nach einigen kleinen Optimierungen „stand“ schließlich ein sicheres Gerüst, schwimmend auf dem Wasser – somit war der Aufbau und die Funktionsweise bestanden.

UPDATE - Bauphase 2 - Rohbau - Obergeschoss

Die Bauarbeiten schreiten voran.

Seit dem letzten Update ist einige Zeit vergangen, in der das neue THW Unterkunftsgebäude im Miltenberger Fährweg weiter gewachsen ist.

Nach dem die Deckenplatte fertig gegossen und ausgehärtet war, konnten die Bauleute mit den Maurerarbeiten für das Obergeschoss beginnen. So wurden die Außenwände sowie die Wände der neuen Küche und des Treppenhauses hochgezogen.

Viel Zeit hat die Herstellung der Dachschrägen in Anspruch genommen, auf denen im Laufe der kommenden zwei Wochen das Dach aufgebracht wird, sowie der verschiedenen betonierten Stürze, an denen unter anderem Teile der Verglasung der Treppenhausfassade befestigt werden soll. Auch die kräftigen Regenfälle haben für eine leichte Verzögerung gesorgt. Nichtsdestotrotz liegen die Bauarbeiten noch gut innerhalb des Zeitplans!

Weiterhin wurden die Tiefbauarbeiten zum verlegen der Versorgungsleitungen begonnen und ein Elektrikertrupp hat bereits damit begonnen, die Schlitze und Dosen für die Elektroinstallation zu erstellen und vorzubereiten. Wie bereits erwähnt, wird innerhalb der nächsten beiden Woche die Dachkonstruktion erwartet.

Fahren auf dem Wasser II.

Mit dem Mehrzweckponton unterwegs auf dem Main.

Aufbauend auf der letzten Ausbildungseinheit, der manuellen Fortbewegung, ging es für die Jugendgruppe diesmal mit unseren motorisierten Wasserfahrzeugen auf den Main. In zwei Gruppen wurde der Umgang mit den Wasserfahrzeugen geübt. Unter Aufsicht von Bootsführer Christian Knapp (FGr Wassergefahren) wurden verschiedene An- und Ablegemanöver sowie das Verhalten in unbekannten Gewässern mit dem Mehrzweckponton (MZPt) geübt. Parallel wurde in der zweiten Gruppe das Fahren mit dem Mehrzweckboot (MZB) ausgebildet. Ziel der heutigen Ausbildungseinheit war es neben der Bootsbedienung und Bootsführung, insbesondere das Kennenlernen und der Umgang mit den beiden im THW geläufigen Steuerungsarten Steuerrad (MZPt) und Pinne (MZB), wie Jugendbetreuer Marco Schlackl auf dem Mehrzweckboot ausführte. Gegen Ende des Ausbildungsnachmittags wurden die beiden Bootsmotoren gespült, um so für den nächsten Einsatz gewappnet zu sein.

Wackelzähne zu Gast beim großen THW

Gruppenführer Michael Wolf zeigte den kleinen Gästen, wie ein LKW gezogen wird.

„Bist du Fußballfan oder warum hast du eine Deutschland-Flagge auf deinem T-Shirt?“ - mit dieser Frage sah sich Ortsbeauftragter Stefan Wolf (Großheubach) beim Besuch der „Wackelzähne“ des Kindergartens Traumland (Kleinheubach) konfrontiert. - „Die Flagge steht zwar für Deutschland, aber nicht unbedingt nur für Fußball. Wisst Ihr, wir als THW können Deutschlandweit eingesetzt werden und unser „Chef“ ist das Bundesinnenministerium, deshalb tragen wir auf unserer Uniform die Deutschlandflagge.“

Nach unzähligen weiteren Fragen der neugierigen „Wackelzähne“ ging es hinaus in die große Fahrzeughalle, wo anhand von kleinen Bilder-Kärtchen das entsprechende Einsatzgerät auf dem Gerätekraftwagen 1 (GKW 1) gesucht wurde. Stolz durfte dann der einzelne Fund, wie Schmutzwasserpumpe, Atemschutzgerät, Ohrstöpsel, um nur einige zu nennen, durch die „Wackelzähne“ gezeigt werden. Anschließend wurde ein kleiner Teil der Ausstattung des THW‘s gezeigt und erklärt. Auch in die Schutzausrüstung, wie Helm und Einsatzjacke durften die kleinen Gäste schlüpfen.

Nach einer stärkenden Frühstückspause war unter der Leitung von Gruppenführer Michael Wolf (Großheubach) richtig Kraft notwendig, galt es doch, den Mehrzweckkraftwagen, mit dem auch die Kinder samt Betreuerinnen geholt wurden, zu ziehen. „Puh, der ist aber ganz schön schwer!“, so die erste Anmerkung der kleinen Gäste. „Na, dann werden wir das mal einfacher machen“, so Michael Wolf – und so wurde gemeinsam eine weitere Rolle in das Zugseil gehängt und erneut gezogen – mit dem Ergebnis, dass der LKW nun ganz einfach zu ziehen war.

Wenig später fanden sich die Kinder in einer kleinen Rettungsübung wieder. Durch einen kleinen Tunnel gelangten diese in das Einsatzgebiet, wo schnell der kleine Patient gefunden wurde. Mit Hilfe des Schleifkorbs und viel Teamwork wurde dieser über einige Hindernisse zur Verletztenablage transportiert. Doch auch mit einfachen Hilfsmitteln, wie einer Decke und zwei Besenstielen lässt sich ganz einfach eine Trage bauen, was im weiteren Verlauf des Besuchs ebenfalls gezeigt wurde.

Natürlich durfte auch ein kleines Abschiedsgeschenk nicht fehlen, das natürlich selbst gebastelt wurde – nämlich ein THW-Schlüsselanhänger mit einem echten THW-Knoten. Schnell war der Vormittag vorbei und nach einem großen Danke durch die Kindergartenkinder an die beiden THW-Helfer ging es mit den großen blauen Autos zurück zum Kindergarten Traumland.

MainFest - ein voller Erfolg

Was für ein Getümmel! - Und das Öffentlichkeitsteam sowie unzählige weitere fleißige Helferinnen und Helfer waren mitten drinn. Gemeint ist das erste MainFest der Stadt Miltenberg, das unter der Federführung des Lebendiges Miltenberg e.V. veranstaltet wurde.

Die Festaktivitäten starteten bereits am frühen Freitag morgen mit der Einweihung des Hochwasserschutzes und dem Einbringen der Zeitkapsel durch Ulrike Scharf (Bayerische Staatsministerin für Umwelt- und Verbraucherschutz). Anschließend begannen die Festaktivitäten auf der Mainstraße, entlang des Hochwasserschutzes. Unser Ortsverband gesellte sich am Samstagmorgen zu den Akteuren, in dem wir wieder ein tolles Aktionsgerüst für die kleinen Festbesucher aufbauten. Während sich eine Gruppe um das Klettergerüst kümmerte, baute eine zweite Gruppe einen kleinen Bachlauf samt dazugehörigen Hochwassersteg auf. So konnten die zahlreichen Besucher eine direkte Verbindung zwischen Hochwasser – Sandsack und dem Technischen Hilfswerk herstellen.

Im Tagesverlauf sowie am darauf folgenden Festtag fanden unzählige Besucher, kleine wie große zu unserem Klettergerüst, so dass sich teilw. lange Staus bildeten und die Helfer alle Hände voll zu tun hatten, die unzähligen Fragen zum Thema Hochwasser und THW zu beantworten.

In diesem Zusammenhang bedankt sich die OV-Führung bei allen Helferinnen und Helfern und natürlich auch bei den Junghelfern für deren tatkräftige Unterstützung, sei es beim Auf- und Abbau oder beim Betrieb des Infostandes.

Fahren auf dem Wasser I.

Manuelle Fortbewegung auf dem Wasser.

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön….“ Getreu diesem Motto ging es für die Junghelfer heute aufs Wasser um mehr über den Themenkomplex manuelle Fortbewegung zu erfahren. Nach einem kurzen Ausflug in die wichtigsten Begriffe rund ums Arbeiten im und am Wasser ging es – mit Unterstützung von Michael Zipf, seines Zeichen Truppführer der 2. Bergungsgruppe – in Richtung Mud. Das zwischen Theorie und Praxis doch ein kleiner Unterschied besteht, zeigte sich bei dem ein oder anderen ungeplanten Richtungswechsel der beiden Schlauchboote. Bereits nach kurzer Zeit waren die Kommandos Paddeln, Streichen und Stopfen jedoch wieder allen parat und diverse Manöver in unterschiedlichen Besatzungsstärken konnten durchgeführt werden. Nach Wiederholung des Mensch-über-Bord Manövers entschieden sich die beiden Ausbilder gemeinsam mit ihrer Bootsbesatzung in Richtung Unterkunft aufzubrechen, um so – wie sich im Nachhinein herausstellte – genau rechtzeitig mit eintretendem Regen die beiden Boote auf dem Anhänger zu verladen.

Sommerrausch 2016

Die Netzersatzanlage wird in Position gebracht und getestet.

Über 3000 Menschen kamen zum Sommerrausch in den fürstlichen Seegarten nach Amorbach. Doch da waren auch noch unzählige kleine blaue THW-Helfer, sowie weitere ehrenamtliche Helfer hinter den Kulissen aktiv, um die Veranstaltung wieder sprichwörtlich sicher über die Bühne zu bekommen.

Auch in diesem Jahr begleitete unser Ortsverband den Kabarettabend rund um Michl Müller, der wie all die Jahre zuvor durch das kunterbunte Programm führte. Auch am Freitag war eine Betriebsmannschaft beim Konzert „Rock meets Klassik“ mit von der Partie, um die Notbeleuchtung sicherzustellen.

Bereits am Donnerstag wurden hierzu wieder unzählige Kabel im Seegarten verlegt, die Beleuchtung aufgebaut und die Netzersatzanlage positioniert.