Aktivitäten im Ortsverband

Informieren Sie sich über unsere laufenden Aktionen und Ausbildungen. Durchstöbern Sie aber auch unsere "alten" Jahrgänge, hier findet sich viel informatives über unsere Entstehung und Einsätze. Erhalten Sie so einen kleinen Einblick in das Leben unseres Ortsverbandes.

2016

UPDATE - Bauphase 3 - Innenausbau

Die Bauarbeiten schreiten voran.

Nach rund vier Monaten gibt es nun wieder ein Update zum Baufortschritt unserer neuen THW-Unterkunft in Miltenberg.
Beim letzten Update im August war gerade das Dach aufgesetzt worden und die Fenster wurden montiert, seitdem hat sich wieder vieles getan und das Ziel rückt in greifbare Nähe.

Mittlerweile wurden die Arbeiten am Dach abgeschlossen, der Kamin, die Absaugung der Küche sowie die Funkantennen wurden montiert und sind betriebsbereit (der Kamin ist auch schon in Betrieb).
Die Be- und Entlüftung der Umkleide- und Sanitärräume wurde installiert. Die Elektroinstallationen wurden bereits weitestgehend abgeschlossen. Der Trockenbauer hat die Zwischenwände eingezogen und die abgehängten Decken installiert. Innen- und Außenputz wurde aufgebracht, der Estrich wurde eingebracht, die Fliesen und sonstige Bodenbeläge wurden gelegt.

Der wichtigste Raum des Ortsverbandes, nämlich die Küche hat ebenfalls bereits Gestalt angenommen. So wurde die große Absauganlage für den Kochbereich installiert, die großen Kochgeräte wurden durch unsere Helfer in das Gebäude befördert und die "Teeküche" wurde geliefert und aufgebaut.

Nun warten wir, dass die Malerarbeiten an den Außenwänden bald abgeschlossen sind, damit die letzten Regen- und Abwasserleitungen angeschlossen und verlegt werden können, da auf den notwendigen Anschlüssen zur Zeit das Gerüst des Verputzers steht.

Der ursprüngliche Einzugstermin von Mitte Dezember konnte leider nicht gehalten werden, da sich verschiedene Gewerke verzögert haben, wodurch andere Arbeiten nicht fristgerecht erledigt werden konnten (BER lässt grüßen). Da die übrigen Arbeiten stark vom Wetter abhängen, wurde noch kein neuer Einzugstermin bekannt gegeben.

Wir sind jedoch guter Dinge, dass das Warten bald ein Ende hat!

An dieser Stelle ein RIESIGES DANKESCHÖN im Namen der ganzen Mannschaft an unsere beiden "Fachberater Neubau" Stefan Wolf und Ruthard Zipf für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre unzähligen Nerven die der Bau bereits gekostet hat.

Dank Euch können wir im Frühjahr in eine tolle, neue Unterkunft einziehen! Ihr leistet unglaubliche Arbeit!

DANKE!!

Winterfestmachung der Fahrzeuge

Auch eine Arbeit im Rahmen der Winterfestmachung - Bestandskontrolle am Fahrzeug.

„Alle Jahre wieder …“ das denken sich auch die Helfer im Ortsverband Miltenberg wenn es Ende November heißt „Winterfestmachung der Fahrzeuge“ – nur ist die Tätigkeit nicht so freudig wie das Weihnachtsfest und mit ziemlich viel Arbeit verbunden. Nichts desto trotz waren an den letzten beiden Wochenenden wieder jede Menge Helfer mit am Start um die Fahrzeuge für den Winter vorzubereiten.

So wurden die Fahrzeuge am letzten Samstagsdienst gründlich gereinigt, sowohl im Innern als auch Außen. Am vergangen Samstag wurden dann die Betriebsmittelstände und der Frostschutz überprüft, die Scheiben gereinigt, die Türdichtungen behandelt und der Reifendruck überprüft. Die Fahrzeuge wurden im Bodenbereich mit einem Schutzwachs eingelassen und die Schneeketten wurden überprüft und verlastet. Auch so kleine aber nützliche Utensilien wie ein Scheibenkratzer und ein Handbesen wurden auf den Fahrzeugen verstaut.

Auch die Fahrzeughalle wurde winterfest gemacht. So wurden die Wasseranschlüsse im Außenbereich abgedreht, die Besen und Schneeschieber wieder bereitgestellt und die Eimer mit Streusalz gefüllt.

Nachdem am Nachmittag dann alle Arbeiten erledigt waren wurde noch gemütlich zusammen gefeiert und eine Dokumentation zum Stromausfall im Münsterland 2005 angesehen. Einsätze wie im Münsterland zeigen, wie wichtig solche Vorbereitungen sind, damit wir als Einsatzorganisation auch bei Eis und Schnee zuverlässig unsere Arbeit machen und Hilfe für den Nächsten leisten können.

In diesem Sinne vielen Dank an alle, die diese Winterfestmachung mit vorbereitet und dann auch aktiv mit geholfen haben.

Schwimmsteg die Zweite

Auf dem Jetfloat-Elementen wird eine EGS-Konstruktion installiert.

Im Sommer wurde der Aufbau eines Schwimmsteges noch bei angenehmen Temperaturen und nahezu idealen Platzverhältnissen am Main bei Bürgstadt geübt.

Diesmal galt es den Schwimmsteg in der Mud bei Miltenberg an der Laurentiusbrücke aufzubauen. Hintergrund war, dass die Stadtwerke Miltenberg / Bürgstadt eine Leitung entlang der Brücke vom Wasser aus inspizieren mussten. Kurzfristig wurde aus dieser Anfrage eine Einsatzübung gemacht. Unter der Leitung von Alexander Rose wurde ein Bauplan entwickelt und das Material verladen. Anschließend ging es, bei leider strömendem Regen an die Mud zum Aufbau. So wurde das Jetfloat®, ein System aus Schwimmelementen, zusammengebaut und darauf eine EGS- Konstruktion befestigt. Anschließend wurde die gesamte Konstruktion auf dem Wasser unterstromig an die Brücke gebracht. Eine Herausforderung stellte auch die Verankerung dar. So wurde mittels eines Greifzuges ein Führungsseil über die Mud gespannt und die Konstruktion noch zusätzlich am Brückenbauwerk selbst angeschlagen.

Nach dem die Arbeiten erfolgt waren wurde die Konstruktion wieder zurück ans Ufer geschafft und abgebaut. Das Material wurde wieder verladen und es ging zurück in die Unterkunft. In der Nachbetrachtung zeigt sich, dass der Ortsverband auch für solche Aufgaben gut gerüstet ist. Insbesondere die verschiedenen Anschaffungen des Fördervereines aber auch die Einsatzkonzepte für die Anhänger des Ortsverbandes haben sehr gut funktioniert.

Allen die mit geholfen haben möchten wir Danke sagen – trotz der schlechten Witterung hat es viel Spaß gemacht und es war eine tolle Ausbildung.

Ortsverband steigt in Spindbau ein

Gemeinsam ging der Anstrich der Spinde schnell von statten.

Langsam aber sicher nimmt der Neubau der THW-Unterkunft Gestalt an. Bereits bei der Führungskräftebesprechung im März wurde beschlossen, dass z. B. der Spindbau in Eigenregie erfolgen sollte, um die entstehenden Kosten minimal zu halten. In wochenlanger Vorarbeit wurden nun die Spinde gereinigt, zerlegt, geändert und neu zusammengeschweißt.

An zwei Mittwoch – Abenden standen die fertigen Spinde zum Anstrich bereit. Zugführer Thomas Frieß hatte im Vorfeld für massiv Spannung gesorgt – welche Farbe die neuen Spinde wohl bekommen werden? THW-Blau? - So spürte man an den Gesichtern der erschienen THW-Helferinnen und Helfer die Überraschung – nicht THW-Blau, sondern silbergrau wird das neue Farbkleid der Spinde. Die Farbe tat der guten Laune keinen Abriss und so wurde gemeinsam die Spinde gestrichen. An den jeweils darauf folgenden Wochenenden wurden die mittlerweile getrockneten Spinde in die Container geräumt und sofort von den Helferinnen und Helfern bezogen.

Technik und Teamarbeit beim Katastrophenschutz

Grundausbildung startet am 26.10.2016

Ausbildung zur anstehenden Grundausbildung.

Der Umgang mit moderner Technik, Engagement im Team und die Herausforderung, anderen Menschen zu helfen, kennzeichnen die Mitgliedschaft im Technischen Hilfswerk (THW). Der Miltenberger Ortsverband bietet wieder eine Grundausbildung für die Tätigkeit im Katastrophenschutz an.

Mit seiner freiwilligen Basis von rund 80.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist das THW als Behörde im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums wohl weltweit einmalig. Ausbildung wird dabei groß geschrieben. Hierbei werden Führungsfähigkeiten genauso gefördert, wie die sozialen Kompetenzen und das technische Know-How. Das kameradschaftliche Miteinander im Ortsverband und die Möglichkeit, sich auch an Auslandseinsätzen zu beteiligen, sind weitere Anreize sich im THW zu engagieren.

Die Hilfsorganisation benötigt neue Helferinnen und Helfer, damit der Leistungsstand und die Einsatzfähigkeit auch in Zukunft gewährleistet bleibt. Zur Eingliederung in den Katastrophenschutz startet am 26. Oktober 2016 eine Grundausbildung beim THW Miltenberg.

Sie befähigt zum Umgang mit den Werkzeugen und Geräten im THW. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung werden die neuen Helferinnen und Helfer im Technischen Zug sowie dessen Fachgruppe eingesetzt und dort auf Standortebene, bzw. in enger Zusammenarbeit mit den THW-Bundesschulen weiter ausgebildet. Für die Grundausbildung ist ein Alter von mindestens 17 Jahren, Teamfähigkeit sowie die Bereitschaft zur Mitarbeit im Katastrophenschutz erforderlich.

Im Ortsverband Miltenberg besteht nicht nur die Möglichkeit für interessierte Erwachsene sich zu engagieren, sondern auch für technisch interessierte Kinder und Jugendliche ab einem Alter von zehn Jahren, in der Jugendgruppe aktiv mitzuwirken.

Gemeinsamer Kampf gegen das Hochwasser

1993, 1995, 1998, 1999, 2003, 2011, 2013, 2016 – was haben diese Jahreszahlen alle gemeinsam? In diesen Jahren traten bundesweit Bäche und Flüsse massiv über die Ufer und ganze Landstriche mussten evakuiert werden. Viele Bürger und Bürgerinnen erlebten es hautnah, wenn die eigenen vier Wände plötzlich mit Wasser und Schlamm überflutet waren.

Grund genug, dieses Fachgebiet des Katastrophenschutzes in einer gemeinsam Übung aufzufrischen. Bereits bei den ersten Hochwasserkatastrophen war der Sandsack, das einzige Hilfsmittel gegen die Fluten – und auch heute noch ist er ein sehr flexibles und vielseitiges Einsatzmittel, wenn es um die Abdichtung von Deichen, aber auch um den Bau von Schutzwällen geht.

So übten unter der Leitung von Zugführer Thomas Frieß (Laudenbach) die Fachgruppe Wassergefahren des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Miltenberg gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Miltenberg, der THW Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen Obernburg sowie Mitarbeiter des Miltenberger Bauhofs den Umgang mit Sandsäcken.

20 Tonnen Sand von Hand bewegt

Im Bereich der Miltenberger Laurentiusbrücke wurde ein kleiner Teil der mobilen Hochwasserschutzwand aufgebaut. Hierbei erläuterte Matthias Rudolf (Feuerwehrkommandant Miltenberg) die Funktionsweise und den richtigen Aufbau der rund 1.500 m langen mobilen Hochwasserwand. Gemeinsam wurden dabei die Dammbalken in die Stützen eingesetzt, welche zuvor mit dem städtischen Kran an die entsprechende Stelle gehoben wurden.

Daneben wurde auch die „altmodische“ Bauweise eines Sandsackdamms gemeinsam erprobt, hierzu wurden rund 1.100 Sandsäcke fachgerecht aufgeschichtet. Trotz des nur kleinen Walls wurden auf diese Wiese rund 20 Tonnen Sand von Hand bewegt. Erschwerend kam bei dieser Station hinzu, dass eine Stützwand mit in den Wall eingebaut werden musste. Doch auch hier hatten die THW‘ler einen entsprechenden Lösungsansatz.

Im Kampf gegen die Zeit

An einer weiteren Station mussten sich die Helferinnen und Helfer sputen, denn aus dem Deich trat Wasser aus und es galt, eine Quellkade zu bauen. Doch gemeinsam und Hand in Hand – im wahrsten Sinne des Wortes – wurden die Sandsäcke um den Wasseraustritt sichelförmig aufgeschichtet. Mit einer Quellkade wird versucht, ein Gegendruck auf den Deich zu erzeugen, damit das austretende Wasser diesen nicht noch weiter schwächt und es zu einem Deichbruch kommt. Auch an dieser Station wurden immer wieder kurze Informationen zum Bau eingestreut, aber auch die Zusammenarbeit und der Teamgeist standen bei der Aufgabenbewältigung im Vordergrund.

Katastrophenschutzeinheiten zeigen in Kirchzell ihr Können!

Gemeinsame Showübung der Hilfsorganisationen

Unter dem Motto „Katastrophenschutz ist bunt“ übten Einheiten des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK), des Technischen Hilfswerks (THW) und der Freiwilligen Feuerwehr das Retten und Versorgen von Verletzten nach einem Verkehrsunfall. Die Schauübung bildete den Auftakt des diesjährigen Festes der BRK-Bereitschaft Kirchzell und bot den Zuschauern einen spannenden Einblick in die Arbeit der Blaulichtorganisationen in unserem Landkreis. 

Ein Fahranfänger hatte die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war in ein Haus gekracht. Dabei wurde der Fahrer in seinem PKW und ein Bewohner des Hauses unter einigen Trümmerteilen eingeklemmt. Beide Personen wurden bei dem angenommenen Unfall schwer verletzt und benötigten dringend notfallmedizinische Betreuung. Aufgrund der unklaren Lage alarmierte die Leitstelle zunächst den Helfer vor Ort (HvO) Kirchzell, einen Rettungswagen (RTW), den Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD) sowie einen Notarzt und die Freiwillige Feuerwehr Kirchzell zur Einsatzstelle. Der zuerst eingetroffene HvO begann zusammen mit der Feuerwehr die Betreuung und Befreiung der verletzten Personen und wurde dabei nach und nach von den Eintreffenden Einsatzkräften unterstützt. Nach der ersten Erkundung, erkannten die Einsatzleiter von BRK und Feuerwehr schnell, dass die Einsatzkräfte vor Ort, für eine solch komplexe Lage, kaum ausreichen würden und forderten Einheiten des THW und einen Krankentransportwagen (KTW)  der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des BRK-Kirchzell nach. Als diese Verstärkung eingetroffen war, übernahm die Mannschaft des KTW die Versorgung des unter den Trümmern  eingeschlossenen, während das THW in Rücksprache mit Notarzt und Rettungsfachpersonal mit dem Sichern und vorsichtigen Anheben der Trümmer begann. Parallel dazu wurde der, von der Besatzung des RTW und dem Notarzt medizinisch versorgte Fahrer, von der Feuerwehr aus den Trümmern seines Fahrzeugs befreit. Dabei setzen die Feuerwehrmänner schweres technisches Gerät ein und trennten unter Anderem das Dach des PKW ab um eine schonende Rettung zu gewährleisten. Die Helfer des THW hatten mittlerweile die Trümmerteile gesichert und konnten, nach dem Sie ein Metallgitter durchtrennt hatten, die schweren Betonelemente mit speziellen Luftkissen anheben, um den Einsatzkräften des BRK die weitere Behandlung des Patienten zu ermöglichen. Die vielen anwesenden Zuschauer wurden von Thomas Frieß , dem Zugführer des THW Miltenberg und Bodo Ballmann, ELRD BRK, über Lausprecher ständig über die Maßnahmen an der Einsatzstelle informiert und erhielten so einen umfassenden Einblick in die eng verzahnte Arbeit der Rettungskräfte.

Als schließlich, beinahe zeitgleich, beide Verletzten aus ihren Notlagen befreit waren, endete die Übung und Björn Kaufmann, der Bereitschaftsleiter des BRK in Kirchzell, eröffnete den eigentlichen Festbetrieb. An zwei schönen Spätsommertagen, konnten die Gäste des BRK einige Spezialitäten vom Grill genießen, bei einem kühlen Getränk der Hitze entfliehen, der Musik lauschen oder sich, auf einer Fahrzeugausstellung, weiter über die Arbeit der drei Organisationen informieren.

(Quelle: www.brk-kirchzell.de)

Interessante Ausbildung für SEG & THW

Nach der medizinischen Hilfe konnte die technische Hilfe eingesetzt werden.

Am vergangen Samstag stand eine, seit langem geplante und schon fast traditionelle Ausbildungsveranstaltung gemeinsam mit der SEG Kirchzell des Bayerischen Roten Kreuzes auf dem Programm. Normal wäre noch die Feuerwehr Amorbach mit dabei gewesen – aufgrund der Übung des Hilfeleistungskontingentes konnten die Kameraden leider nicht teilnehmen. Als Ersatz wird es voraussichtlich im November noch eine kleinere gemeinsame Ausbildungsveranstaltung geben.

Das Thema der Ausbildung war die Technische Hilfeleistung bei Sonderlagen. Als Sonderlagen bezeichnet man dabei Arbeits-, Maschinen und Bauunfälle. Bisher hatten wir als THW nur die Technische Rettung mit unseren Helfern ausgebildet und geübt. Bei diesem Ausbildungstreffen sollte in verschiedenen Stationen auch das Zusammenspiel mit der medizinischen Hilfe ausgebildet und geübt werden.
Hierzu wurden bereits am Freitag verschiedene Vorbereitungen getroffen und am Samstagmorgen zwei Ausbildungsstationen aufgebaut. Eine Station stellte einen Unfall im Wald mit einer eingeklemmten Person dar, die zweite Station einen Tiefbauunfall mit einer verschütten Person.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann mit zwei Gruppen, bestehend jeweils aus Rotkreuzlern und THW´lern an die Ausbildung. Beim angenommenen Tiefbauunfall – auf einer großen Erdaushubdeponie musste die Situation erkundet werden, es galt eine Geräteablage aufzubauen und die notwendigen Rüstmaterialien vom MAN gl bereit zu legen.
Nach der Erkundung musste die technische und medizinische Hilfeleistung abgestimmt und besprochen werden. Der Sanitätsdienst stellte dabei die aus seiner Sicht notwendigen Maßnahmen vor, der Gruppenführer des THW zeigte Zwangspunkte und technischen Möglichkeiten der Rettung des Verschütteten aus seiner Sicht auf. Anschließend wurde die gemeinsame Rettung des Verschütteten durchgeführt. Immer wieder wurde die Ausbildung angehalten und die weiteren Schritte abgestimmt und besprochen. Nach ca. zwei Stunden konnten die beiden verschütteten Übungspuppen dann gerettet und über eine „Schiefe Ebene“ abtransportiert werden.

Auch bei dem angenommenen Waldunfall galt es zunächst die Lage zu erkunden. Dabei ging es darum den Weg für nachrückende Kräfte zu kennzeichnen und bei der Anfahrt darauf zu achten nicht selbst stecken zu bleiben.
An der Ausbildungsstelle angekommen ging es auch hier darum, die Situation zu erkunden und sich mit dem Rettungsdienst abzustimmen. Hierbei galt es zunächst die Situation zu stabilisieren und die Baumstämme auf der Übungspuppe in Ihrer Lage zu sichern. Hierzu wurden die Baustämme unterbaut und mittels Seilzügen in der Lage fixiert. Anschließend konnte der Rettungsdienst seine Maßnahmen durch führen und gemeinsam wurde dann über die weitere Vorgehensweise entschieden. Mittels dem Einsatz verschiedener Hebegeräte wurden die Baustämme dann angehoben und die Übungspuppe so schließlich befreit.

Gegen 16:00 Uhr konnte die Stationsausbildung mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen im Rot-Kreuzheim in Kirchzell beendet werden. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dies ein lehrreicher und interessanter Ausbildungstag war. Bei Organisationen konnten über den Tellerrand hinausschauen und von einander lernen. Auch das persönliche Gespräch und das Kennenlernen kamen dabei nicht zu kurz!

Überschattet wurde die ansonsten tolle Ausbildung nur von einem Fehlalarm. Leider hatte ein Passant die Übungspuppe im Wald, trotz Kennzeichnung, nicht als solche erkannt und einen echten Notruf abgesetzt. Für diese Unannehmlichkeit möchten wir uns bei den alarmierten Kräften nochmals entschuldigen.

UPDATE - Bauphase 2 - Rohbau - Dach und Beginn Innenausbau

Die Bauarbeiten schreiten voran.

Was benötigt man für ein Haus? Richtig: vier Wände und ein Dach!
Seit vergangener Woche hat unser zukünftiges Zuhause, der Neubau der THW Unterkunft im Fährweg in Miltenberg, nun auch das ersehnte Dach.

Seit dem letzten Update hat sich wieder einiges getan.

So wurden die Versorgungsleitungen gelegt und die Hausanschlüsse hergestellt. Gas, Wasser, Abwasser und Strom wurden von den städtischen Versorgungsunternehmen in den Neubau gelegt.

Auch der Innenausbau hat bereits begonnen. Noch bevor das Dach aufgesetzt wurde, begannen die Elektriker mit ihrer staubigen Arbeit um die Schlitze für die Elektroinstallation herzustellen.
In den Bereichen, in denen nur Aufputz-Installationen vorgenommen werden, konnten bereits die Verputzer mit ihrer Arbeit starten.

Nach dem das Dach nun vollständig aufgebracht wurde und auch die Fenster eingebaut und eingeputzt wurden, wird nun auf den Estrich gewartet, der in den nächsten Wochen eingebaut werden soll.
Ab dann heißt es erst einmal warten, bis der Estrich vollständig ausgehärtet und getrocknet ist, bis der Innenausbau weitergehen kann.

Alles in allem steht der Baufortschritt noch sehr gut im Zeitplan!
Bisher spricht einem Einzug zum Jahreswechsel nichts entgegen.

Trotz Regen – begeisterte Mädchen und Jungs bei den THW-Ferienspielen

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die THW-Jugend Miltenberg bei der Ferien(s)pass Aktion der Gemeinden Großheubach, Kleinheubach sowie Rüdenau. Nach einer kurzen Begrüßung durch Jugendbetreuer Marco Schlackl (Großheubach) wurden die 20 Mädchen und Jungs auf die drei Stationen aufgeteilt, wobei sich zwei Stationen auf dem Wasser und eine Station auf dem Land befand.

Im Luna-Park ging es zuerst um das Thema Rettung eines Patienten mit Hilfe des Schleifkorbs. Mit diesem Einsatzmittel können Patienten schonend über unwegsames Gelände transportiert werden. Wenig später fand sich das junge Team in der nächsten Geschicklichkeitsaufgabe wieder – ein Eimer Wasser musste auf einer Einheitskrankentrage über einen Hindernisparcour transportiert werden.

Bei der zweiten Station ging es um die manuelle Fortbewegung auf dem Wasser. Hierzu hatte die Jugendgruppe ein Schlauchboot mit gebracht, welches ausgerüstet mit Paddel und Rettungswesten im sogenannten Reißverschlußverfahren bestiegen wurde. Durch dieses Verfahren wird die Last gleichmäßig auf dem Boot verteilt. Schnell gab es noch einen kurzen Abriss über die Fachbegriffe und schon ging es an das andere Mainufer nach Kleinheubach. Hierbei war Teameinsatz gefragt – denn nur gemeinsam konnte das Boot schnell und zielsicher nach vorne getrieben werden.

Last but not least – für die letzte Station war ein motorisiertes Boot zu Wasser gelassen worden. Auch hier wurde kurz auf die Ausrüstung eingegangen, denn eine richtige Wasserratte sollte schon wissen, was es alles so auf einem Boot gibt. Anschließend ging es in rasanter Fahrt zur Schleuse Heubach, wo eine kurze Besichtigung vom Wasser aus stattfand. Es blieb aber auch noch genügend Zeit, das „Mann über Bord Manöver“ den begeisterten Kindern zu zeigen.

Leider meinte es der Wettergott nicht gut mit den 20 Kindern und der THW-Mannschaft, denn im letzten Drittel der Veranstaltung öffnete der Himmel seine Pforten und es schüttete. Schnell wurden die mitgebrachten Regencapes übergestreift und so konnte es eben im Regen weiter gehen, was dem gemeinsamen Spaß keinen Abriss tat.