Aktivitäten im Ortsverband

Informieren Sie sich über unsere laufenden Aktionen und Ausbildungen. Durchstöbern Sie aber auch unsere "alten" Jahrgänge, hier findet sich viel informatives über unsere Entstehung und Einsätze. Erhalten Sie so einen kleinen Einblick in das Leben unseres Ortsverbandes.

2014

Bayernweite Übung - Blauer Löwe

Mit schwerem Atemschutz musste ein Kellergeschoss erkundet werden.

Eigentlich war er ja für das Jahr 2013 geplant – doch er fiel sprichwörtlich ins Wasser – von wem ist die Rede? - Von der Übung „Blauer Löwe“ des bayerischen THW Landesverbandes. Unser Ortsverband beteiligte sich hierbei mit der zweiten Bergungsgruppe und fuhr, gemäß dem Einsatzauftrag folgend nach Selb in Oberfranken. Hier richtete ein Erdbeben mit einer Stärke von 6,3 auf der Richterskala massive Schäden an, so dass die Strom- und Infrastrukturversorung zum erliegen kam, ebenso wurden massive Schäden an div. Gebäuden festgestellt. Dem THW wurde der Einsatzabschnitt „Hutschenreuther“ zugeteilt.
So fand sich unsere Gruppe im Bereitstellungsraum ein und erhielt nach einiger Wartezeit den ersten – leider auch einzigen – Einsatzauftrag. Die Erkudung mehrere Kellerräume einer alten Firma unter schwerem Atemschutz. Nachdem unsere Geräte jedoch aufgrund der Neuinstandsetzung nicht einsatzbereit sind, half uns der Ortsverband Ingolstadt aus und so konnten zwei Trupps in den Einsatz kommen. Neben einigen gefährlichen Gegenständen wurde auch eine erwachsene Person sowie ein Kind gefunden, die umgehend aus den Gefahrenbereich gebracht wurden. Anschließend wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und die fuhr zurück in den Bereitstellungsraum.
Obwohl nur ein Einsatzauftrag durch unseren Ortslverband abgewickelt wurde, konnten wir unser Können wieder unter Beweis stellen. Auh die Zusammenarbeit mit der Übungsleitung sowie die logistische Versorgung war hervorragend.

Zugtrupp-Übung Bereitstellungsraum

Im Zugtrupp-Fahrzeug wird die dazugehörige Lagekarte geführt.

Am vergangen Freitag übte der Zugtrupp Miltenberg die Einrichtung und den Betrieb eines Meldekopfes bzw. Bereitstellungsraumes. Übungsannahme war, dass aufgrund eines massiven Hochwassers im Landkreis Miltenberg zusätzliche THW-Einheiten zur Unterstützung in den Landkreis gerufen wurden. So galt es die ankommenden Einheiten - eingespielt durch den Gruppenführer Michael Wolf mit einem engagierten Team - ordnungsgemäß zu erfassen. Bereits beim ausfüllen der Erfassungsbögen musste der Sichter des Zugtrupps höllisch aufpassen, dass im keine falschen Daten oder fehlende Angaben übermittelt wurden. Danach wurden die Einheiten von der Lagekartenführerin visualisiert und der Erfassungsbogen zur weiteren Verwendung bereit gelegt. Auch musste erfasst werden, welche Einheiten Kraftstoffe bzw. Betriebsmittel oder Verpflegung benötigten oder die jeweilige Einheit wegen der Einhaltung von Ruhezeiten nicht einsatzbereit waren.
Nach einer ersten Phase des Anrückens im Bereitstellungsraum musste dann auch das Abrücken der Einheiten zu den verschiedenen Einsatzabschnitten wieder genauestens organisiert und erfasst werden. Nur so ist zu gewährleisten, dass im Einsatz der Überblick über die THW-Kräfte jederzeit erhalten bleibt.
Wie wichtig Bereitstellungsräume und Meldeköpfe sind konnte man im letzten Jahr beim Hochwasser hautnah miterleben. Damit auch der Zugtrupp Miltenberg beim nächsten Hochwasser Führungsunterstützung leisten kann wurde diese Übung durchgeführt.
Im Nachgang wurde der Übungsverlauf besprochen - so lief alles sehr ruhig und geordnet ab. Kleinere Verbesserungsmöglichkeiten wurden natürlich auch gefunden. Dies gilt es jetzt in nächster Zeit anzugehen und zu verbessern.
Ich darf mich bei meinem Zugtrupp und bei der Mannschaft um Michael Wolf für die gute und engagierte Übungsteilnahme bedanken. Neben aller Arbeit hat der Abend auch riesig Spaß gemacht!

THW-Jugend überquert den Heubach frei schwebend

Der Grundstock für den freitragenden Steg wird gelegt.

Den Heubach mit einem Steg überqueren, ohne dabei auf beiden Uferseiten ein Portal aufzubauen? - Geht das denn? Um diese Frage zu klären, fuhr die die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks Ortsverband Miltenbrg nach Großheubach zur Mündung des Heubachs, um dort einen nicht alltäglichen Steg aufzubauen. Zuerst wurden gemeinsam die Vor- und Nachteile, aber auch Gefahrenpunkte des Einsatz-Gerüst-System (EGS) besprochen und auch die unterschiedlichen Teile erläutert, wie diese eingesetzt und verbaut werden können.

Danach ging es unter der Leitung der beiden Jugendbetreuer Nico Kempf sowie Stefan Wolf (beide Großheubach) an den eigentlichen Aufbau eines freitragenden Steges – freitragend deshalb, weil der Steg von nur einer Uferseite aufgebaut wird. Hierzu wurden zwei Teams gebildet, während ein Team für den Materialnachschub verantwortlich war, baute das zweite Team den eigentlichen Steg. Besonderen Wert wurde dabei auf einen soliden Grundbau gelegt, denn nur durch einen richtig „im Wasser“ liegenden Steg kann dieser ohne größere Verwindungen vorangetrieben werden. So wurde das erste Feld aufgebaut. Das zweite Feld, wurde nicht in Richtung Bachbeet vorangetrieben, sondern in die entgegengesetzte Richtung, denn hierauf wurde ein IBC-Tank gestellt und anschließend mit Wasser gefüllt. Dieser dient als Gegengewicht, wenn der Steg – in diesem Fall immerhin sechs Meter – über dem Bachbeet schwebt.

Erst jetzt konnte der eigentliche Vorbau vollzogen werden. Dabei wurden die EGS-Streben im bestehenden Stegteil eingehakt und nach vorne geschoben. Anschließend wurde das Feld komplett aufgebaut und mit Laufplanken bestückt. Ebenso wurde mit dem weiteren Feld des sechs Meter langen Stücks verfahren. Sobald die andere Uferseite erreicht war, wurde der Steg zur Stabilisierung unterbaut, ein Abgang vervollständigte den Steg. Die rund 18 Jugendlichen waren begeistert von Ihrem freitragenden Steg und führten gleich einen Belastungstest durch.

Bewegen von Lasten

Teamarbeit war bei der Hydropresse gefragt.

„Bewegen von Lasten“ so lautete das Thema der letzten Ausbildungseinheit im Ortsverband Miltenberg für die beiden Bergungsgruppen. Im Einsatz gilt es immer wieder Lasten kontrolliert und sicher zu bewegen – seien es Trümmer zur Rettung von Verschütteten oder aber verunfallte Fahrzeuge im Rahmen von Technischen Hilfeleistungen auf Verkehrswegen.
Damit diese Einsatzanforderungen sicher und kompetent von uns erledigt werden können, wurde dies in der letzten Ausbildung geübt. Zunächst ging es am Mittwoch  Abend um die Grundlagen wie der Lastabschätzung, Sicherungsmethoden und die Gerätekunde. Nur wer seine Geräte kennt und bedienen kann, kann diese im Einsatzfall auch sicher und vollumfänglich einsetzen.
Am Samstag galt es dann „Großes“ zu bewegen. So mussten an zwei Stationen unterschiedliche Aufgabenstellungen erledigt werden. In der ersten Station galt es einen alten Mannschaftslastwagen (MLW) in ein schwieriges Gelände zu verbringen und dann wieder zu bergen. Dafür musste das Fahrzeug mit Greifzügen unterschiedlicher Zugkraft gesichert  und angeschlagen werden. Da nur bedingt geeignete  Festpunkte zur Verfügung standen, mussten mittels Erdankern entsprechende Ankerpunkte herstellt werden. Auch kamen Behelfskonstruktionen wie kleinere Rampen zum Einsatz.
Auf der zweiten Station galt es eine große Schuttmulde kontrolliert mittels Hebekissen und Hydraulikpressen einseitig anzuheben. Hierzu musste die Last auch ständig wieder unterbaut und gesichert werden. Nach dem eine gewisse Schräglage erreicht war, sollte die Mulde mit Greifzügen kontrolliert auf die andere Seite um gekantet werden. Hierbei war die Mulde  auch gegen weg rutschen zu sichern.
Alle Stationen wurden von den beiden Bergungsgruppen, trotz des am Nachmittag einsetzenden Regens toll gemeistert. Mit viel Kreativität, Fachkunde aber auch großer Disziplin arbeiteten die Gruppen die Aufgabenstellungen ab.
Erschöpft, müde und nass wurde der Ausbildungsdienst dann gegen 16 Uhr beendet. Doch alle waren sich einig, dass es genau diese Ausbildungen sind, welche die Einsatzmannschaft optimal auf bevorstehende Einsatzaufgaben vorbereiten.
Mein besonderer Dank gilt der Firma Umert, Wertheim für die zur Verfügungstellung eines alten MLW, der Firma Car Transplant GmbH, Miltenberg für die Unterstützung durch ein defektes Schrottfahrzeug sowie den Kameraden der Feuerwehr Miltenberg , dass wir mit Ihrem Abrollbehälter üben durften.

Bewegen von Lasten

Geschafft - das Unfallfahrzeug steht wieder auf dem Feldweg.

Gelegenheiten muss man nutzen, wie sie kommen – und genau so eine Gelegenheit hatte die Jugendgruppe am heutigen Freitag. Der technische Zug hatte für dessen Ausbildung ein altes Fahrzeug besorgt und das konnte auch die Jugendgruppe für das Ausbildungsthema „Bewegen von Lasten“ hervorragend nutzen. So wurde ein Teil der Junghelfer mit der schwierigen Bergung des Unfallfahrzeugs konfrontiert.
Nachdem das Unfallfahrzeug den Abhang in Richtung Anlegestelle herunter geschlittert war, musste es zuerst gegen weiteres abrutschen gesichert werden. Anschließend wurde es mit Hilfe des Greifzuges auf den Feldweg gezogen. Hierzu musste ein Ankerpunkt aus Erdnägeln gesetzt werden. Erst durch erneutes umsetzen des Anschlagpunktes sowie Greifzuges gelang es den Junghelfern, das Fahrzeug weiter den Abhang herauf zu ziehen.
Während sich die eine Gruppe mit der Bergung des Unfallfahrzeuges abmühte, ging es beim zweiten Teil um den Bau eines Schwebebalkens, einer weiteren Öffentlichkeitsaktion die es zu testen galt. Hierzu wurden zweit Dreiböcke gebunden und anschließend aufgestellt. Darunter wurde eine Balken mit Hilfe von zwei Halteleinen befestigt und schon war der Schwebebalken fertig – doch hält dieser auch? Nach einem ausgiebigen Test mit allen Erbauern hielt er den Schaukel und Belastungsproben ohne Probleme stand und kann so in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Natürlich war auch der Aufbau der beiden Dreiböcke nicht ganz „so ohne“, denn auch bei dieser einfachen Tätigkeit gibt es viele Punkte zu beachten, wie Anzahl der Schläge, Abstand der Rundhölzer und noch viele mehr – zumal der Dreibock bei unseren jüngeren Mitgliedern noch gar nicht ausgebildet war, doch hier war Teamgeist gefragt und die älteren Jugendlichen, samt Jugendbetreuer erläuterten die zu beachtenden Feinheiten beim Aufbau.

Einsatzübung "Wasser"

Ein Patient wird mit vereinten Kräften auf das Ponton gehoben.

Am letzten Freitag stand im Rahmen einer Ausbildungsübung das Thema "Einsätze auf dem Wasser" auf dem Programm. Ziel dieser Übung war es, dass Einsatzkonzept Wasser des Ortsverbandes zu testen und der Mannschaft als auch den Führungsdienstgraden wieder in Erinnerung zu rufen.

Die Übungslage stellte sich für die Führungskräfte und Mannschaft wie folgt dar: Zur Unterstützung der Bergung und Rettung verunfallter Waldarbeiter in dem schwer zugänglichen Bereich zwischen Miltenberg und Kirschfurt sollte der Ortsverband Miltenberg mit der Dispositionsgruppe "Boot" zum Einsatz kommen. So wurden zunächst anhand der Lage der angenommenen Unfallstelle die beiden Wasserungsstellen für die Boote festgelegt. Aufgeteilt in den Abschnitt "Land" und den Abschnitt "Wasser" begannen die Mannschaften dann mit den praktischen Tätigkeiten. So wurden die Boote gewassert, die Einsatzstelle vom Wasser aus erkundet und die Geräteablagen vorbereitet. Zunächst galt es die ersten Helfer zur Verletztenbetreuung an Land zu bringen, bevor mit dem zweiten Einsatzponton dann die notwendige Ausrüstung zur Einsatzstelle gebracht wurde. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen den beiden Abschnitten "Wasser" und "Land" wurde geübt, hierzu zählte auch die Kommunikation mittels Digitalfunk. Nach ca. zwei Stunden Übung war das Übungsziel erreicht und die Helfer konnten wieder in die Unterkunft einrücken. Anschließend wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und es wartete dann eine gute Brotzeit auf die Helfer.

Abschließend kann festgestellt werden, dass das Einsatzkonzept Wasser gut funktioniert und das bis auf wenige Kleinigkeiten die Ausbildungsübung sehr gut verlaufen ist. Allen Beteiligten gilt ein großes Lob und Dankeschön!

Einsatzübung – Waldbrand in Bürgstadt, Löschwasserversorgung der Feuerwehr sicherstellen!

Helfer bauen ein Faltbecken aus EGS-Teilen zur Wasserübergabe auf.

So lautete der Einsatzauftrag den die Helfer des THW Ortsverbandes Miltenberg zu bewerkstelligen hatten. Es galt sich zuerst im Bereitstellungsraum in Bürgstadt einzufinden um anschließend weitere Informationen von Zugführer Thomas Frieß zu erhalten.
Im weiteren Verlauf der Übung galt es, die Löschwasserversorgung der Feuerwehren sicherzustellen. Für dieses Szenario musste eine Wasserentnahmestelle in Höhe der Sandbucht zwischen Bürgstadt und Freudenberg aus Jetfloat-Elementen errichtet werden. Diese Aufgabestellung wurde durch die dafür spezialisierte Fachgruppe Wassergefahren mit dem Fahrzeug Wasserschaden / Pumpen schnell erledigt. Parallel dazu galt es für die beiden Bergungsgruppen die Pumpenstrecke  von der Wasserentnahme bis hin zur Übergabestation am Kreisel der Firma Ziemann zu errichten. Hierzu wurde ein EGS-Übergang errichtet um den fließenden Verkehr nicht zu beeinflussen. Während dieser Arbeiten wurde Zugführer Thomas Frieß in den Krisenstab berufen, weshalb die weitere Leitung des Einsatzes durch den Zugtrupp übernommen wurde. Als weiteres Problem tauchte beim Aufbau der Pumpenstrecke ein cirka drei Meter tiefer Graben auf, der überwunden werden musste. Um hier keine wertvolle Pumpleistung zu verlieren wurde auch hier ein EGS-Steg errichtet. Als Übergabestation wurde aus EGS-Elementen ein Faltbecken errichtet, das ein Fassungsvermögen von rund neun Kubikmeter aufweist. Aus diesem könnten im Realeinsatz weitere Hilfskräfte Ihr Wasser entnehmen und zur eigentlichen Waldbrandstelle vorrücken.

Umweltaktion "Wir räumen unseren Landkreis auf"

Gemeinsam wurde der Müll eingesammelt und zum Bauhof gefahren.

Zum wiederholten Mal nahm die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerk Ortsverband Miltenberg an der landkreisweiten Umweltaktion „Wir räumen unseren Landkreis auf“ teil. In diesem Jahr wurde die Stadt Amorbach unterstützt, weshalb sich das 13-köpfige Team um 09:00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt einfand. Neben dem THW wurde die Stadt auch von der Bambini- bzw. Jugendfeuerwehr aus Amorbach sowie einer handvoll freiwilliger Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 2. Bürgermeister Wolfgang Härtel wurden schnell die Gebiete abgestimmt und schon ging es los. Ausgerüstet mit Müllsäcken und Handschuhen wurde das Gebiet im Bereich Boxbrunner Straße, Weilbacher Straße sowie Teile der Mud abgesucht. Zum Vorschein kamen neben den üblichen Verpackungsresten, wie Plastikverpackungen, Zigarettenschachteln, Flaschen auch Altreifen, größere landwirtschaftliche Gegenstände sowie Schrott.
Das gesammelte Material wurde zum Bauhof gebracht, von wo es der fachgerechten Entsorgung zugeführt wird. Neben dem heute eingesammelten Unrat waren am Tag zuvor div. Schulen aus Amorbach im Namen der Umwelt aktiv. Auch diese Müllsäcke wurden zum Bauhof gefahren. Wolfgang Härtel zeigte sich überrascht, was die Kinder von Feuerwehr und THW so alles anschleppten und dankte im Namen der Stadt Amorbach für Ihren unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen die Vermüllung der Umwelt. Als Dank gab es zum Abschluss der Umweltaktion eine Stärkung im Feuerwehrhaus.

Kindergarten Regenbogen zu Gast im THW

Neben dem Einblick in die Aufgaben des THW, stand auch ein kleiner Spielparcour auf dem Programm.

„Die Räder sind ja größer als wir!“ - Tja und das war auch nicht verwunderlich, denn die Vorschulkinder des Kindergarten Regenbogen aus Kleinheubach standen vor den 1.238 mm hohen Reifen des MAN MIL GL. Bereits zum dritten Mal statteten die Vorschulkinder einen Besuch beim Technischen Hilfswerk ab. Bereits die Anreise wurde mit THW-Fahrzeugen durchgeführt, was natürlich schon super toll war mit den „blauen“ Autos zur Unterkunft in Miltenberg zu fahren. Anschließend zeigte Jugendbetreuer Stefan Wolf anhand des Gerätekraftwagen 1 die unterschiedliche Ausstattung des Ortsverbandes und hierbei waren auch die beiden Erzieherinnen erstaunt, was Ihre Kinder vom Besuch bei der Feuerwehr noch so alles wussten … vom Feuerlöscher über den Stromerzeuger bis hin zur hydraulischen Schere begegneten diese Gerätschaften hier den Kindern wieder. Doch auch neue Geräte fanden sich schnell in den Kinderhänden wieder. Nach diesem kleinen technischen Ausflug ging es in die Praxis. Hierzu durften die Vorschulkinder eine Personenrettung durchführen. Ebenso wurde gezeigt, wie mit Hilfe von wenigen einfachen Mitteln, wie z. B. einer Decke / Jacke eine Behelfstrage hergestellt werden kann. Als „schwere“ Aufgabe musste der VW-Bus mehrere Meter gezogen werden. Dabei zeigten die THW'ler das Flaschenzugprinzip und plötzlich konnte auch der VW-Bus mit wenig Kraft gezogen werden. Den Abschluss des rund zweistündigen Besuches bildete eine kleine Knotenkunde.

Bau einer Arbeitsplattform

Die Arbeitsplattform aus Jetfloat-Elementen mit EGS Aufbau auf großer Fahrt.

In Vorbereitung für den Kreisfeuerwehrtag in Klingenberg wurde im Rahmen der heutigen Ausbildung ein Jetfloat-Plattform aufgebaut. Auf dieser findet später eine große Show statt, doch allzuviel möchten wir hier nicht verraten – genaueres können interessierte Besucher am 01.06.2014 in Klingenberg erfahren.
Während ein Teil der Mannschaft bereits drei Jetfloat-Flöße am sog. Faust-Platz aufbauten und ins Wasser ließen, wurden parallel dazu zwei Boote zu Wasser gelassen und entsprechend vorbereitet, um die Arbeitsplattform zu schieben. Auf die Jetloat-Flöße wurde mit Hilfe des Einsatz-Gerüst-Systems (EGS) eine 5 x 6 große Arbeitsplattform gebaut, hierzu wurden die extra für diesen Zweck angefertigten Adapterstücke eingesetzt. Nachdem die Arbeitsplattform soweit vorbereitet war, wurde diese mit den beiden Booten verbunden und sogleich die Fahrtauglichkeit getestet. Hierzu wurde neben den beiden Bootsführern ein Fährenführer eingesetzt, um dieses Wasserfahrzeug sicher fortzubewegen. Gegen Nachmittag testeten auch die Kollegen der Feuerwehr die Arbeitsplattform auf Herz und Nieren, mit großem, wenn auch sehr nassen Erfolg – mehr verraten wir an dieser Stelle nicht.

Weitere Informationen zum Kreisfeuerwehrtag 2014 gibt es auf den Seiten des Kreisfeuerwehrverbandes Miltenberg.