Aktivitäten im Ortsverband

Informieren Sie sich über unsere laufenden Aktionen und Ausbildungen. Durchstöbern Sie aber auch unsere "alten" Jahrgänge, hier findet sich viel informatives über unsere Entstehung und Einsätze. Erhalten Sie so einen kleinen Einblick in das Leben unseres Ortsverbandes.

2014

Sonderzug nach Pankow endet in Amorbach – THW unterstützt den Umzug

Die Udo Lindenberg Lok (218 212-9) wird mit Hilfe von zwei Schwerlastkränen umgesetzt.

Im Rahmen einer sonstigen technischen Hilfeleistung unterstütze unser Ortsverband die Umgleisung von drei Waggons und der sog. Udo Lindenberg Lok (218 212-9) auf das Gelände bzw. die Gleise des Erlebnisbahnhofes in Amorbach.
So wurde die aufwendige und anspruchsvolle Aktion, für welche extra zwei Schwerlastkräne notwendig waren, durch uns ausgeleuchtet. Die Ausleuchtung war notwendig, damit sowohl die Werkstattmannschaft der Westfrankenbahn als auch die Kranfirma sicher und zielgerichtet arbeiten konnten. So wurde bereits am Nachmittag der Stromerzeuger mit Lichtmast positioniert und der genaue Ablauf mit den Mitarbeitern der Kranfirma und der Westfrankenbahn besprochen. Danach galt es, alles soweit vorzubereiten, dass während der eigentlichen Umsetzaktion dann ausreichend und blendfreies Licht an der gesamten Arbeitsstelle zur Verfügung stand. Mit Lichtmast, verschiedenen Leuchtballons und vielen Scheinwerfern wurde diese Beleuchtung dann durch die Betriebsmannschaft des THW Miltenberg in beiden Nächten gewährleistet.
Diese sonstigen technischen Hilfeleistungen sind eine gute Möglichkeit Einsatzoptionen des THW zu üben und die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Deutschen Bahn zu vertiefen. So werden solche Beleuchtungen auch oft nach Unglücksfällen auf Bahnstrecken notwendig um die Rettung von Verletzten und die Bergung von verunfallten Bahnfahrzeugen zu ermöglichen. Das THW Miltenberg bedankt sich bei der Westfrankenbahn für die gute Zusammenarbeit.

Weihnachtsfeier im Ortsverband

Michael Wasserer übergab feierlich das Funkzeugnis an die Helfer.

Im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsfeier ging Ortsbeauftragter Michael Wasserer bei seiner kurzen Ansprache auf die Aktionen und Aktivitäten des Jahres 2014 ein. Viel wurde geleistet, angefangen vom Umzug in das Containerdorf über die unzähligen Ausbildungen bis hin zu den überörtlichen gemeinsamen Aktionen mit anderen Ortsverbänden und Hilfsorganisationen. Größere Einsätze blieben dem Ortsverband in diesem Jahr erspart. Im Anschluss konnte Michael Wasserer das Funkzeugnis an acht Helferinnen und Helfer feierlich überreichen.
Anschließend ging es zum gemütlichen Teil über, mit reichlich Essen sowie unzähligen Gesprächen, die bis in die späte Nacht andauerten.

Elektronische Einsatzführung im Ortsverband eingeführt

Die Mitglieder des Zugtrupps sowie Führungskräfte erproben die elektronische Einsatzführung.

Einsatzkräfte des THW zu führen heißt auch Einsatzabläufe zur dokumentieren. Dies geschieht im Regelfall in Form eines Einsatztagebuches und einer Lagekarte. Je nach Lage und Eingliederung der THW Einheiten in überörtliche Führungsstrukturen muss diese Einsatzdokumentation verschiedenen Anforderungen entsprechen.
Nach dem erfolgreichen Umbau des Zugtrupp-Fahrzeuges im laufe des Jahres soll nun auch diese Einsatzführung elektronisch erfolgen. Hierzu wurde an diesem Abend ein auf dem Markt vorhandenes Fachprogramm von den Mitgliedern des Zugtrupps und den Führungskräften getestet und beübt. Kulisse für diese Übung war ein fiktiver Hochwassereinsatz im Landkreis Miltenberg. Nach zwei Stunden Einführung und Übung mit dem Programm, der Menüführung und die Abläufe der Einsatzdokumentation konnten die Einsatzabläufe sicher und zügig in der Software dargestellt, dokumentiert und nachvollzogen werden.

Weihnachtsbäckerei & Elternabend

In der Weihnachtsbäckerei - die Jugendgruppe beim Plätzchen backen.

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei …. und das nahm die THW-Jugendgruppe wörtlich! - Gemeinsam mit den beiden Jugendbetreuern Nico Kempf sowie Marco Schlackl wurde in den Räumlichkeiten der Häckerwirtschaft Kempf in Großheubach das Jugendjahr mit einer lustigen Plätzchen-Backrunde beschlossen.
Nachdem der Teig bereits vorbereitet war, konnte es direkt an das ausstechen der Plätzchen sowie dem rollen des Teiges für die Vanillekipferl gehen – und das machte ein menge Spaß. Dass dabei der ein oder andere Teigklumpen bereits während der Zubereitung verschwand - man musste schließlich schon einmal testen - störte nicht weiter. Natürlich wurden die Plätzchen mit den unterschiedlichsten Streuseln verziert, bevor sie in den Backofen kamen.
Pünktlich zu Beginn des anschließenden Elternabends war der Boden gekehrt, die Tische geschmückt sowie die Küchengeräte gespült. So stellten sich die zwei „neuen“ Jugendbetreuer Marco sowie Nico erst einmal den anwesenden Eltern vor, denn eine offizielle Amtsübergabe von Stefan Wolf hatte noch nicht statt finden können. Im Anschluss ergriff Ortsbeauftragter Michael Wasserer das Wort und dankte er dem langjährigen Jugendbetreuer Stefan Wolf für seinen Einsatz rund um die Jugendarbeit. Die beiden „neuen“ treten in große Fußstapfen, weshalb sich die OV-Leitung auch dafür ausgesprochen hatte, zwei Jugendbetreuer mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu betreuen – er wünschte Ihnen allzeit ein gutes Händchen in der Führung der Jugendarbeit. Doch alleine werden Sie nicht gelassen, die OV-Leitung hat auch nach wie vor ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendgruppe – in diesem Zusammenhang dankte er auch den anwesenden Jugendlichen für ihre Bereitschaft, in der THW-Jugend mit zu wirken.
Auch die Mitglieder der Jugendgruppe nutzten die Gelegenheit, sich bei Ihrem langjährigen Jugendbetreuer mit einem passenden Abschiedsgeschenk zu bedanken. Nach all den „Reden“ ging es in den gemütlichen Elternabend mit unzähligen Plätzchen, Kinderpunsch und vielen Gesprächen über. Natürlich wurde auch wieder der THW-Jugend Jahresbericht sowie der Ausbildungsplan für das Jahr 2015 vorgestellt.

THW und Funkamateure arbeiten zusammen

Bild von links: Prüfer Philipp Dosch, Ausbilder und Prüfer Rudi Weyrich DL1NCB (Amateurfunkrufzeichen) vom THW Miltenberg. Marco Hilbert DO2MAH, Michael Roth DO1SMR, und Wolfgang Mett DF3CE

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung, zwischen dem Technischen Hilfswerk (THW) - Landesverband Bayern und dem Deutschen Amateur Radio Club (DARC), sind die ersten Erfolge zu verzeichnen. Der DARC unterstützt das THW durch die Herstellung von drahtlosen Fernmeldeverbindungen, soweit andere Fernmeldeverbindungen nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen.
In den vergangenen Jahren hat sich weltweit gezeigt, dass bei großen Katastrophen, zum Beispiel bei den Erdbeben in Chile und Haiti oder der Nuklearkatastrophe von Fukushima, es den Funkamateuren gelungen ist, die ersten Funk- und Nachrichtenverbindungen wieder herzustellen nachdem die Fernmeldenetze ausgefallen waren. Auf diese, den Funkamateuren zur Verfügung stehenden Ressourcen, kann nun auch das THW im Bedarfsfall zurückgreifen. Ganz speziell wenn zum Beispiel die Fernmeldenetze zusammengebrochen sind.
In Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Miltenberg haben nun die ersten Funkamateure aus dem DARC Ortsverband Madonnenland A45 am Freitag dem 05. Dezember 2014 die Prüfung zum Sprechfunker der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) abgelegt. Nach einer gründlichen Ausbildung konnte den ersten drei Funkamateuren, nach bestandener Prüfung das Sprechfunkzeugnis der BOS ausgehändigt werden. Zwei weitere Funkamateure konnten an der Prüfung aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen, werden jedoch in nächster Zeit ihre Prüfung ablegen.
In der nächsten Zeit sind dann auch gemeinsame Übungen angesagt.  Zuerst mit dem Ortsverband Miltenberg, dann weiter im Geschäftsführerbereich Karlstadt und zu guter Letzt landesweit.
Rudi Weyrich DL1NCB Notfunkbeauftragter DARC A45

Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger

Geschafft! - Die Atemschutzstrecke wurde efolgreich absolviert.

Im November steht bei den Atemschutzgeräteträgern des Ortsverbandes Miltenberg die alljährliche Belastungsübung auf einer Atemschutzstrecke an der Tagesordnung. So fanden sich sechs Geräteträger in der THW-Unterkunft ein, um gemeinsam zur Werksfeuerwehr der ICO zu fahren, wo bereits die Anlage aufgeheizt wurde. Schnell waren die Trupps ausgerüstet und konnten in den „Fitnessraum“ vorrücken, wo bereits der Fahrradergometer, Laufband, Endlosleiter sowie Armkurbel Ergometer auf die Geräteträger wartete. Dazwischen wurde immer wieder der verbrauchte Druck notiert. Nun ging es weiter in die eigentliche Strecke, bei der sich die Teams immer wieder ergänzen und die Regeln eines erfolgreichen Atemschutzeinsatzes befolgen mussten.
Die Atemschutzgeräteträger müssen jährlich neben dieser Belastungsübung eine weitere Einsatzübung sowie theoretische Ausbildungsinhalte besuchen, um auch weiterhin unter schwerem Atemschutz, also mit einem umluftunabhängigen Atemschutzgerät, seine Einsatzfähigkeit zu erhalten.

Einsatzübung

Mit vereinten Kräften wird die gerettete Person zur Sammelstelle gebracht.

Am 22.11. kam um 17:18 Uhr folgende Alarmmeldung von der Rettungs­leitstelle: „Explosion in einem Einfamilienhaus in Rüdenau. Laut Anruferin haben sich zum Zeit­punkt der Explosion ver­mutlich vier bis fünf Personen im Gebäude auf­ge­halten und wer­den seitdem vermisst. Zur Brandbekämpfung wird die Ju­gendfeuerwehr Rü­denau alarmiert. Die Jugend­gruppe des THW Miltenberg wird zum ausleuchten der Einsatz­stelle, der Vermissten­suche so­wie der Rettung von Verletzten angefordert. Anfahrt erfolgt über die Rosenberg­straße.“
Mit dieser Information ging es mit dem MzKW, Renault und VW-Bus nach Rüdenau. Am Einsatz­ort trafen wir gleichzeitig mit der Jugendfeuerwehr ein. Während die Feuerwehr auf der Vorder­seite des Hauses den Lösch­angriff vorbereitete und durch­führte, rüsteten sich zwei Jugendliche mit Atemschutz aus und erkundeten den ersten Stock des stark verrauchten Hauses. Gleichzeitig baute eine zweite Gruppe die Beleuchtung mittels Powermoon® im Garten des Hauses auf, damit auch auf der Rückseite des Objekts ein unfall­freies Arbeiten möglich war. Der Erkundungstrupp machte auch gleich zwei Verletzte aus. Schnell entschied man einen Verletzten mittels Leiterhebel aus dem Fens­ter zu retten, während das zweite Opfer, aufgrund der leich­teren Verletzungen, über das Treppen­haus mittels Rettungs­decke ge­rettet werden konnte. Während der Rettungsaktionen durch das THW erkundete auch die Feuer­wehrjugend das Haus, sie war für das Erdgeschoss zuständig. Dort wurden auch zwei Verletzte gefunden und durch den Hauseingang mittels Trage abtransportiert. Nachdem alle Verletzte gerettet waren, teilte die Leitstelle mit, dass die fünfte vermisste Person sich bei der Polizei gemeldet hat und sich bereits zu Hause befindet.
Nach der Übung und dem verräumen des genutzten Materials fand sich die Jugendgruppe noch bei der Feuerwehr in Rü­denau ein. Dort wurde ein gemeinsames Abschluss­bild gemacht, sowie das neue HLF besichtigt. Nachdem jede Ecke und jeder Winkel begutachtet war, machte sich die THW-Jugend wieder zu­rück nach Miltenberg auf. In der Unterkunft stellten die Jugendlichen die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge her. Danach endete eine interessante Abschlussübung, welche erstmalig mit einer anderen Jugendgruppe statt fand.

Vorbereitung Einsatzübung

Diesen Ausbildungsnachmittag nutzte die Jugendgruppe um sich auf die anstehenden Aufgaben in der Einsatzübung in zwei Wochen vorzubereiten. So wurden noch einmal die Basics bei Beleuchtung und Verletztenver­sorgung vertieft.
In der ersten Gruppe lernten die Jugendlichen den richtigen Aufbau einer Beleuchtung. Zuerst wurde ein guter Standpunkt für den Stromerzeuger gesucht, denn dieser sollte einen festen Untergrund haben, ebenso sollten keine brennenden Gegenstände in der näheren Umgebung vorhanden sein.  Anschließend stellte die Jugendgruppe ein Stativ mit einem Power­moon® und ein Stativ mit zwei 1000 W Strahlern auf und sicherte diese fachmännisch ab. Zum Schluss wurden noch die Stromkabel verlegt und das Aggregat in Betrieb genommen.
In der zweiten Gruppe übten die Junghelfer die richtige Versorgung von verletzten Personen sowie den anschließenden Abtransport zur Verletzten­sammelstelle. Hierzu wurden die Jugendlichen abwechselnd auf die Krankentrage aufgebunden, so konnte jeder mal in die Rolle des Verletzten schlüpfen sowie das Aufbinden üben.

Kranführerschulung / Einweisung Stromerzeuger

Gemeinsam wurde der neue Notstromerzeuger erkundet und fachgerecht erläutert.

Ein abwechslungsreicher Ausbildungstag, im sprichwörtlichen Sinne, stand am vergangen Samstag beim THW auf dem Programm. - So begannen schon am Samstag Vormittag die ersten Gruppen mit der Winterfestmachung der Fahrzeuge. Hierzu wurden die Fahrzeuge zunächst gründlich gereinigt, dann die Fahrzeugtechnik auf Ihre Frostsicherheit hin überprüft und die Bereifung für den Betrieb mit Schneeketten vorbereitet. Anschließend wurden Türdichtungen gepflegt, die Anbauteile geschmiert und die Ausstattung auf dem Fahrzeug winterfest gemacht. Die Winterfestmachung erfolgt selbständig innerhalb der Gruppen und wird bis Ende November von allen Gruppen abgeschlossen. Nur durch diese Maßnahmen kann die Einsatzfähigkeit unseres Ortsverbandes auch bei Eis und Schnee gewährleistet werden.
Weiterhin hatten die Kranführer die Möglichkeit den Umgang mit dem Anbaukran des MAN GL zu üben. Hierzu hatte sich Gruppenführer und Ausbilder Johannes Soder ein interessantes und anspruchsvolles Übungsprogramm ausgedacht. So musste zunächst der Kran positioniert und aufgebaut werden. Dabei galt es, die Kranposition so überlegt zu wählen, dass alle Aufgaben ohne ein umsetzen des Kranes zu bewältigen sind.
Es musste dann der Zweischalengreifer montiert und damit Trümmerteile gefasst und weg gehoben werden. Nach dem dann der Zugang zu einem speziellen Übungsteil (ausbetoniertes Fass) frei war musste dieses sicher gefasst und mittig auf einer Palette abgesetzt werden. Im Anschluss wurde dann die Seilwinde montiert und die Palettengabel für den Einsatz vorbereitet. Bei dieser Aufgabe galt es verschieden beladene Paletten mit Hilfe der Palettengabel und unter Zuhilfenahme der Seilwinde auf das Fahrzeug auf- und anschließend wieder abzuladen. Hier war insbesondere das Zusammenspiel und die Abstimmung zwischen dem Kranführer und dem Anschläger gefordert. Zusammenfassend war es eine sehr gelungene Ausbildungseinheit – weitere werden noch in diesem Monat folgen.
Abgerundet wurde die Ausbildung dann durch die Einweisung der Einsatzkräfte und Elektrofachkräfte am neuen Stromerzeuger 85 kVA. Hierzu hatten Mathias Fries und Holger Hennrich ein umfassendes Schulungsprogramm vorbereitet.
Zunächst wurden den Teilnehmern die nun komplette Ausstattung und das Zubehör erläutert. Anschließend wurde in einer ersten Ausbildungsstufe der „Laienbetrieb“ mit Isolationsüberwachung erläutert. Auch die Möglichkeiten der Einsatzstellenbeleuchtung mit dem Lichtmast wurden den Helfern eingehend erläutert. Im Anschluss konnten die Helfer dann alle Möglichkeiten und Bedienelemente selbst ausprobieren.
In einer zweiten Ausbildungsstufe wurde dann der Einspeisebetrieb mit dem Gerät geübt. Diese Betriebsform darf nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden, da hierfür sehr umfangreiche Elektrokenntnisse erforderlich sind. Auch diese wichtige Einsatzoption wurde den Helfern eingehend erläutert. Auch die Sicherheits- und Prüfeinrichtungen konnten von den Helfern hierbei getestet und ausprobiert werden.
Nach dieser gelungenen Ausbildung sowie einer weiteren noch kommenden Ausbildungseinheit in diesem Monat steht das Notstromaggregat für Einsatzaufgaben nun in vollem Umfang zur Verfügung.

Allen die an diesem Ausbildungssamstag mitgewirkt haben darf ich DANKE sagen. Nur mit solider Ausbildung kann der sichere und effektive Einsatz unserer Ausstattung im Notfall gewährleistet werden. So kann aus Technik – Hilfe werden!!!

Sachkundigenprüfung im Ortsverband

Was aussieht wie Spaghetti sind unzählige Spanngurte, die auf Ihre Prüfung warten.

Am Samstag stand wieder die turnusmäßige Prüfung der Anschlagmittel auf dem Programm. - Solche Sachkundigenprüfungen sind vorgeschrieben, um den ordnungsgemäßen und betriebssicheren Zustand aller im Ortsverband vorhandenen Anschlagmittel zu überprüfen – und das sind viele.
Es wurde deshalb am Freitag Nachmittag damit begonnen, die Anschlagmittel angefangen vom Greifzug und den Stahlseilen über Band- und Rundschlingen bis hin zu Spanngurten heraus zu suchen und für die Prüfung bereit zu legen.
Am Samstag Morgen kamen dann die Fachleute der Fachgruppe Logistik aus dem OV Aschaffenburg und ein Vertreter der Geschäftsstelle zur eigentlichen Prüfung. Gleich nach dem Frühstück wurde damit begonnen die Spanngurte und Anschlagmittel einer Sicht- und Funktionsprüfung zu unterziehen. Die Greifzüge und Stahlseile wurden hierzu zwischen zwei Fahrzeugen befestigt und mit einer definierten Last gespannt. Diese Last mussten die Greifzüge über einen ebenfalls definierten Zeitraum stand halten. Erst danach konnten die Prüfplaketten verteilt werden.
Die Helfer des Ortsverbandes unter der Leitung der beiden Schirrmeister Matthias Fries und Simon Schuld hatten alle Hände voll zu tun um die entsprechenden Anschlagmittel für die Prüfer bereit zulegen, diese bei der Listenführung zu unterstützen und danach wieder alles ordnungsgemäß zu verräumen. Hierzu mussten auch alle vor verlasteten Einsatzkomponenten vom Einsatzgerüstsystem bist hin zum Abstützmaterial wieder betriebssicher verstaut werden.
Am späten Nachmittag konnte die Aktion beendet werden und nachdem der letzte Spanngurt verräumt war, begann der gemütliche Teil des Tages. Hierzu wurde der große Grill angeworfen und es gab leckere Würstchen und Steaks. Als Höhepunkt gab es dann zum Nachtisch selbst gemachte Waffeln. Hierzu hatte unsere Helferin Christina Vogt eine riesige Schüssel mit Waffelteig vorbereitet. Bei gutem Essen und guten Gesprächen konnte dieser Dienstsamstag dann ausklingen.