Aktivitäten im Ortsverband

Informieren Sie sich über unsere laufenden Aktionen und Ausbildungen. Durchstöbern Sie aber auch unsere "alten" Jahrgänge, hier findet sich viel informatives über unsere Entstehung und Einsätze. Erhalten Sie so einen kleinen Einblick in das Leben unseres Ortsverbandes.

2012

Bewegen von Lasten

Gemeinsam wurden die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte erarbeitet und erläutert.

Während es beim vorangegangenen Ausbildungsnachmittag um die fachgerechte Rettung von Personen ging, stand beim heutigen Ausbildungsnachmittag die technische Rettung im Vordergrund. Als ersten Auftrag mussten die Jugendlichen alle Gerätschaften die das Thema „Bewegen von Lasten“ betreffen aus dem Gerätekraftwagen ausräumen – und das waren nicht gerade wenige. Unter anderem kamen hierbei die Hebekissen, Brechstange, hydr. Schere/Spreizer, Hydropresse, Büffelwinde, Zurrgurte um nur einige zu nennen, zum Vorschein. Anschließend wurden die einzelnen Gerätschaften fachkundig erklärt und deren Einsatzzwecke erläutert.
Dann kam endlich die lang ersehnte Praxis an die Reihe. Hierzu wurden zwei Teams gebildet, wobei ein Team im Themengebiet Greifzug ausgebildet wurde. Dabei galt es, ein verunglücktes Fahrzeug aus einem Graben zu ziehen. Natürlich mussten die Sicherheitsvorkehrungen hierbei beachtet werden, so z. B. dass um das gespannte Greifzugseil ein gewisser Sicherheitsabstand gewahrt werden muss. Auch sind die Handschuhe bei Arbeiten mit Drahtseilen sowie dem Greifzug ein muss, denn die feinen Drahtlitzen können zu schweren Schnittverletzungen führen. Insgesamt können mit der „kleinen“ Greifzugversion 1,6 Tonnen Last im einfachen Zug bewegt werden, diese könnte durch den Einsatz einer Umlenkrolle erhöht werden, um schwerere Lasten zu bewegen.
Im zweiten Team ging es um das senkrechte anheben von Lasten. Hierzu wurde die Zahnstangenwinde bzw. die Büffelwinde eingesetzt. Netterweise hatten die Betonplatten einen guten Angriffspunkt, an dem die Zahnstangenwinde angeschlagen werden konnte. So konnte selbst diese schwere Last nach oben gehoben werden, um z. B. den darunter liegenden Verletzten zu retten. Wichtig beim Einsatz der Büffelwinde bzw. der Zahnstangenwinde ist das fachgerechte unterbauen der Last. Hierzu wird nicht einfach Holz aufeinandergestapelt, sondern es sollte ein sog. Kreuzstapel erstellt werden, denn dieser ist im Gegensatz zum einfachen aufeinander stapeln weitaus stabiler.
Ein noch weitaus simpleres Hilfsmittel – die Brechstange – wurde natürlich auch gezeigt. Selbst die „kleinsten“ Junghelfer konnten mit Hilfe des Hebelgesetzes enorme Lasten anheben. Wichtig ist jedoch hierbei, dass der Hebelpunkt aus einem stabilen Holz und keinem porösen Stein besteht, denn dieser bricht unter der punktuellen Belastung.
Nach diesen Praxisthemen wird es nun spannend werden, was letztendlich an der Jahresabschlussübung von den einzelnen Teams gefordert wird.

Bewegen von Lasten

In der September Ausbildung des Technischen Zuges sowie der Fachgruppe Wassergefahren ging es um das Thema bewegen von Lasten. Mit vereinten Kräften, aber auch unzähligen technischen Hilfsmitteln sowie dem Einsatz-Gerüst-System wurden zwei schwere Holzleimbinder in das Nebengebäude unserer Unterkunft bewegt und dort fachkundig eingebaut.
Bei der Fachgruppe ging es auch um das Thema Bewegen von Lasten. Hier wurde mit Hilfe eines IBC festgestellt, wie sich das Einsatzponton mit dieser zusätzlichen Last bewegt und auf welche Besonderheiten zu achten ist. Natürlich wurde auch das JetFloatsystem mit einer ähnlichen Last versehen und ebenfalls die Fahreigenschaften getestet.

Erfolgreiche Atemschutz Einsatzübung

Ein Atemschutztrupp meldet sich bei der Registrierung zum Einsatz an.

Kaum war die Jugendgruppe vom Hof, war schon die nächste Mannschaft eingetroffen – stand doch ein Atemschutztermin auf dem Programm. Nach einer kurzen Einweisung in die Lage ging es nach Großheubach zum dortigen Kindergarten St. Elisabeth. Hier stellte sich die Lage so dar, dass das Gebäude nach einem Brand soweit abgelöscht war, jedoch nach wie vor giftige Dämpfe aufsteigen würden und immer noch Personen im Gebäude vermutet werden.
Einsatzleiter Michael Zipf bildete daraufhin zwei Atemschutztrupps, die die Räume des Kindergartens durchsuchten. Ein weiterer Trupp rüstete sich bereits mit Atemschutzgeräten aus, um im Notfall den ersten Trupps zu Hilfe kommen zu können – im Fachchargon auch Rettungstrupp genannt. Immer wieder erfolgten zwischen der Atemschutzregistrierung und den eingesetzten Trupps Funksprüche über Ortsangaben, durchsuchte Räume, Besonderheiten und Druckangaben der Helfer. Diese Daten wurden sogleich in das Einsatzprotokoll eingetragen, um einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Nachdem der erste Trupp aufgrund der verbrauchten Luft den Rückzug antrat, wurde der bisherige Rettungstrupp in den Kindergarten entsandt, um die weitere Suche nach Personen fort zu setzen. Als Orientierungspunkt diente hierbei die ausgelegte Feuerwehrleine, denn so konnte der neue Trupp erkennen, welche Räume bereits durchsucht waren. Auch gilt beim Absuchen von Gebäuden die Regel, dass die Räume immer im Uhrzeigersinn abgesucht werden. Erschwert wurde diese Vorgehensweise durch die unzähligen Möbel innerhalb der Gruppenräume, so dass zum Teil auf eine Flächensuche zurückgegriffen wurde.
Nachdem auch der letzte Raum durchsucht war, konnten die eingesetzten Helfer mit dem Rückbau der Einsatzstelle beginnen und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. Anschließend fand eine kurze Nachbesprechung statt, in dem auf die erkannten Probleme und Vorgehensweisen eingegangen wurde. Auch der öffentliche Träger bekam hierbei wichtige Verbesserungsvorschläge, damit im Ernstfall die Evakuierung und der Einsatzablauf noch optimierter verlaufen können.

Transport von Patienten

Ein Transportmittel - die Einheitskrankentrage stand natürlich auch auf dem Ausbildungsplan

Wie das ebenso ist, bei Einsätzen und Übungen, die Einsatzkräfte wissen nie, was auf sie zukommt. Aus diesem Grund gab es bei der heutigen Ausbildung der THW-Jugend eine Auffrischung im kompletten Themenbereich retten sowie dem Transport von Personen.
Zuerst wurden jedoch nochmals die wichtigsten Stiche & Bunde wiederholt, denn diese waren im weiteren Verlauf der Ausbildung immer wieder gefordert. Kurzerhand teilte Jugendbetreuer Stefan die Gruppe in eine „Ich kann die Knoten schon!“ und in eine weitere Gruppe, in der sich die „Unwissenden“ befanden. So konnte jeder „Neuling“ von seinem Paten den Knoten erklären und nochmals zeigen lassen, so dass diese am Ende von allen beherrscht wurden.
Im weiteren Verlauf der Ausbildung ging es an drei Stationen auch um das Thema Verletztenrettung. So wurde an der ersten Station unter der Leitung von Sina Kempf eine Person aus einem engen Tunnel gerettet. Hierzu kam der Schleifkorb bzw. die Bergeschleppe zum Einsatz. Schwierig erwiesen sich dabei der beengte Zugang zum Patienten und die damit verbundenen Platzprobleme im Tunnel. Doch auch dieses Hindernis wurde professionell gelöst, so dass die Patienten sicher aus dem Tunnel gerettet wurden. An der weiteren Station ging es um das alt bekannte Thema Trage-Aufbinden. Auch hier wurde das Patensystem angewandt, so dass sich immer einige Erfahrene Jugendliche in der Gruppe befanden, um die Vorgehensweise zu erläutern und auf die wichtigen Punkte hinzuweisen. An der letzten Station mussten die Teilnehmer alle Gerätschaften aus dem GKW 1 herausräumen, die irgendwie mit Personenrettung zusammenhängen. So kam der Schleifkorb, Bergeschleppe, Bergetuch, aber auch Decke und Seile zum Vorschein. Anschließend wurde die Funktionsweise der einzelnen Geräte gemeinsam erarbeitet und natürlich praktisch durchgeführt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Bergetuch gelegt, wie dies auch mit wenigen Helfern genutzt werden kann, um einen Patienten aus einer Notlage zu befreien.

Biergartentour mit Kläranlage

Sommerzeit – Ferienzeit, so auch im THW Miltenberg. Bereits seit einigen Jahren findet im Sommermonat August aus diesem Grund auch keine Ausbildung oder sonstige reguläre Dienste statt – mit einer einzigen Ausnahme – der Biergartentour.
In diesem Jahr verband Zugführer Thomas Frieß diesen geselligen Ausflug mit einer Besichtigung der Kläranlage Main-Mud. Hier konnten die THW'ler einen interessanten Rundgang unter der Leitung von Matthias Berres erleben. Der Einstieg einer jeden Kläranlage ist der sog. Rechen, an dem grober Schmutz bereits ausgesiebt wird. Anschließend wird das Abwasser durch den Sandfang der Vorklärung zugeführt. Hier werden Sand- sowie Schlammsediemente, die sich am Boden absetzen, abgesaugt und in den Faulbehälter kurzzeitig zwischengelagert, bevor es weiter in die Trocknungsanlage geht. Nachdem die mechanische Reinigung des Abwassers soweit abgeschlossen ist, erfolgt die Biologische Reinigung, in der das Wasser durch Bakterien „belebt“ wird. Sobald die Nachklärung, in dem sich selbst die Enten wohl fühlten, auch abgeschlossen ist, wird das ehem. Abwasser dem Main zugeführt. Natürlich wurden noch viel mehr Fachfragen durch Matthias Berres beantwortet, diese hier jedoch aufzuführen, wäre zu langwierig.
Nach diesem sehr interessanten Ausflug in die Abwasserwelt des Abwasserzweckverbandes Main-Mud ging es in den Steinmetz-Biergarten nach Großheubach, wo die diesjährige Biergartentour gemütlich ausklang.

Großheubacher Ferien(s)pass

„Das waren die aller - allertollsten Ferienspiele von allen! Das hat ganz viel Spaß gemacht...“, so der 9-jährige Georg auf dem Nachhauseweg von den Ferienspielen der THW-Jugend Miltenberg. So oder so ähnlich klangen wohl viele Meinungen der rund 30 Kinder, die am „THW Actionparcour“ im Rahmen der Ferienspiele 2012 teilnahmen. Am Groß- bzw. Kleinheubacher Ferien(s)pass können Kinder und Jugendliche viele Aktionen während der Sommerferien erleben – in diesem Jahr auch erstmals mit der THW-Jugend.
Nach einer kurzen Begrüßung ging es gleich mit viel Action im schattigen Luna Park los. An einer Station musste eine verletzte Person durch einen engen Tunnel gerettet werden. Hierbei musste natürlich der Patient auch richtig umsorgt und angesprochen werden, bevor er mit dem Schleifkorb - „der komischen Metallwanne“, so eine Teilnehmerin, gerettet wurde. An einer anderen Station wurden die unterschiedlichsten Spiele durchgeführt, vom THW-Traktorrennen über Gegenstand-Tasten bis hin zum „Eierlauf auf dem Spanngurt“. Auch ein Erinnerungsstück in Form eines kleinen Schlüsselanhängers konnten die Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren hier knoten. Die dritte Station war ganz dem Thema Behelfstragen gewidmet, hier wurde mit viel überlegen und probieren versucht, aus einer Decke sowie zwei Rundhölzern eine Trage herzustellen. Nach ein paar Tipps von den Betreuern entstand die Lösung, welche sofort ausprobiert wurde. Die letzte Station behandelte das große Thema Hochwasser – wobei hier insbesondere die Kleinheubacher Kinder schon einige Erfahrung hatten. Zuerst wurden einige Sandsäcke gefüllt, bevor diese um den Quellbrunnen fachgerecht aufgesetzt wurden, so dass sich das entstandene Becken langsam mit Wasser befüllte. Viel Spass bereitete das Schwammspiel, an dem nasse Schwämme über eine längere Strecke geworfen wurden. Mit so vielen Eindrücken aus der großen Welt des THW entließ Jugendbetreuer Stefan Wolf die Kinder und Jugendliche mit einer eigens dafür erstellten Urkunde in die Sommerferien.

Spielerisch an die Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz herangeführt

Rettung einer verletzten Person unter beengten Umständen aus einem Kellerraum.

Die Ausbildung von Jugendlichen ist im Technischen Hilfswerk (THW), Ortsverband Miltenberg schon lange Tradition. So standen auch die vergangen Tage der letzten Woche auch ganz im Zeichen dieser Tradition, auf dem alljährlichen Zeltlager der Jugendgruppe des Ortsverbandes.

Wie schon in den vergangen Jahren veranstaltete der Ortsverband Miltenberg für seine Jugendlichen sein alljährliches Zeltlager, welches sich heuer zum 21-mal zählen ließ. In der Jugendgruppe des THW Miltenberg üben die Jugendlichen den Umgang mit der modernen Technik und werden spielerisch an die Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz herangeführt.
Unter der Leitung des ersten Jugendbetreuer Stefan Wolf (Großheubach) und seinem Betreuerteam, verschlug es die 20 Jugendlichen nach Gunzenhausen / Langlau. Wo wieder fundamentale Ausbildungsschwerpunkte auf die Jugendlichen warteten. Die bunt gefächert durch sämtliche Aufgabengebiete und Maßnahmen der technischen Hilfeleistung gingen.

Die Basics die Ausbildung
In der Jugendgruppe wird die technische Hilfeleitung anhand spielerischer Aus-bildungsmaßnahmen vermittelt. So lagen beim diesjährigen Zeltlager die Ausbildungsschwerpunkte, bei den so genannten Basics der technischen Hilfeleistung. Das heißt der fachgerechte Umgang mit dem technischen Gerät, der Rettung von verletzten Personen aus Gefahrenlagen, die Erst-Versorgung von verletzten Personen, das aus- und beleuchten von Einsatz- bzw. Ausbildungsgebieten und das Erkundung anhand von Karte und Kompass. Weiter standen dieses Jahr erstmalig als großer Ausbildungsabschnitt die ersten Vorbereitungen zum „THW-Jugend-Leistungs-abzeichen“ mit auf dem Ausbildungsplan.

Learning by doing
Durch situationsgerechte Übungen, die auf dem Übungsgelände durchgespielt werden konnten, konnten die Jugendlichen ihr Wissen unter Beweis stellen. Wie bei der Übung, bei dieser ein Unwetter eine Gasleitung zerstörte und eine Gasexplosion entstand und mehre Personen zu Schaden kamen, so die Annahme.
Zu Anfang galt es die vermissten Personen zu Orten, um eine einwandfreie Standortbestimmung vorzunehmen, wie auch den fachgerechten Abtransport festzulegen und eine Erst-Versorung durchzuführen. Ebenso galt es die Einsatzstelle auszuleuchten und die eine ausreichende Stromversorgung wieder herzustellen.
Der Abtransport der verletzten Personen gestaltete sich in dem Unwegsamen Gelände außerordentlich schwierig. So bestand die Aufgabe im Wesentlichen darin eine Seilbahn zu errichten für den sichereren Abtransport der verletzten Personen.

Freizeitspaß wurde nicht aus den Augen verloren
Es stand aber nicht nur praktische Wissensvermittlung auf dem Programm, auch den Freizeitspaß haben die Betreuer während des Zeltlagers nicht aus den Augen verloren.
Um die Gruppenzugehörigkeit zu fördern ging es zum Tollen und Toben in den nahe gelegenen Bronnbachsee, fuhr man Fahrrad und machte Nachwanderungen. Ebenso stand eine Besichtung des unterirdischen Gunzenhauseners Hilfskranken-hauses, ein Relikt des Kaltenkrieges, wie auch ein Besuch der Vogelinsel eine LBV1)-Umweltstation im Altmühlsee mit auf dem Programm.

Helferfest mit Ehrungen im Ortsverband

Ehrungen im Ortsverband - hier nur ein kleiner Ausschnitt der geehrten Helferinnen und Helfer.

Großer Hof beim THW Miltenberg – ja, das Helferfest 2012 lockte in diesem Jahr nicht nur unzählige aktive Helferinnen und Helfer sowie Junghelferinnen/-helfer an, sondern auch viele Gäste aus dem Helferverein.
Bereits um 12:00 Uhr fand sich eine Vorbereitungsgruppe in der THW-Unterkunft ein, um für den entsprechenden gebührenden Rahmen zu sorgen. So wurde der Holzunterstand ausgeräumt, die Werkstatt für das große Buffet vorbereitet und eine Wasserrutsche aufgebaut.
Pünktlich zu Beginn des offiziellen Teils waren nicht nur die Gäste erschienen, sondern leider auch ein kurzer Sommerregen, der die Ehrungen ein klein wenig durcheinander brachte. Doch davon ließ sich Ortsbeauftragter Michael Wasserer nicht aus der Ruhe bringen und verlieh die Helferzeichen in Gold an die Helfer Andreas Früh, Holger Hennrich, Andreas Plötz sowie Michael Zipf für deren unermüdlichen Einsatz um die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Ebenso wurde Martin Oettinger für seine 30-jährige aktive THW-Zugehörigkeit geehrt und entsprechend ausgezeichnet.
Anschließend ergriff der Vorsitzende der THW-Helfervereinigung Ruthard Zipf das Wort, denn die THW-Helfervereinigung wurde vor nun mehr 30 Jahren gegründet. Um die finanziellen Mittel sowie Ressourcen zu schonen, wurde jedoch auf große Feierlichkeiten verzichtet, so Ruthard Zipf. Jedoch möchte der Helferverein es nicht versäumen seine Gründungsmitglieder für Ihre nun 30-jährige Treue zum Helferverein auszuzeichnen. Ebenso wurden Mitglieder für die 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das Grußwort wurde anschließend, stellvertretend für alle anwesenden Gäste, von Landradt Roland Schwing gehalten.
Nachdem offiziellen Teil der Veranstaltung war auch das warme Buffet hergerichtet und die Gäste konnten sich bedienen. Auch die einmalige Wasserrutsche sowie die angebotenen Bootsfahrten auf dem Main fanden wieder regen Anklang. Natürlich blieb noch jede Menge Zeit für viele Gespräche, die bis spät in die Nacht fortgesetzt wurden.

Spass im kühlen Nass

Sprung in das kühle Nass - die THW-Jugend besucht das Freibad in Bürgstadt.

Zum Abschluss der Sommerausbildung und der damit verbundenen Sommerpause ging es am Freitag, den 27.07.2012 nicht um das Thema Ausbildung, sondern um ein Thema aus der freien Jugendarbeit – nämlich der Besuch eines Schwimmbads. So traf sich die Jugendgruppe direkt vor den Toren des Erftalbades Bürgstadt und wenig später war das kühle Nass schon fest in THW-Hand. Natürlich entbrannte eine wilde Wasserschlacht um die beiden Betreuer Christina Vogt sowie Stefan Wolf, doch diese ließen sich nicht so schnell aus der Ruhe bis unter Wasser bringen. Doch auch die Riesenrutsche, Sprungbretter, Wasserpilz sowie der Strömungskanal waren begehrte Anlaufstellen. Zwischendurch gab es auch eine kurze Verschnaufpause, bevor es weiter ging. Alles in allem war es ein super Abschluss des ersten THW – Halbjahres.

Dispogruppe Bandskimmer für Ernstfall gerüstet

Die beiden Boote im Vordergrund ziehen den Bandskimmer.

THW Miltenberg probt gemeinsam mit den THW-Kollegen aus dem Ortsverband Obernburg die Dispogruppe „Bandskimmer“. Durch die neue integrierte Leitstelle (ILS) wurden mehrere Dispogruppen gebildet, die im Einsatzfall durch die ILS alarmiert werden können. Bei der Dispogruppe Bandskimmer werden beide Ortsverbände alarmiert, wobei die Obernburger Gruppe mit Ihrer Fachgruppe Ölschaden den Bandskimmer betreibt, hingegen die Miltenberger Gruppe den Bandskimmer mit Ihren Arbeitsbooten ziehen.

Doch was ist überhaupt ein Bandskimmer? - Ein Bandskimmer ist ein Wasserfahrzeug, um Fremdstoffe von der Oberfläche des Gewässers zu entfernen. Dabei wird durch einen rotierendes „Förderband“ das Öl von der Gewässeroberfläche „abtransportiert“ und in einem Behälter gesammelt.

Um die Einsatzfähigkeit zu prüfen und für den Ernstfall vorbereitet zu sein, fand hierzu eine gemeinsame Übung im Mainabschnitt bei Elsenfeld/Obernburg statt. Nach einer kurzen aber sehr interessanten Einführung in die Gerätschaften der Fachgruppe Öl und den damit verbundenen Bandskimmer wurden die Boote in Position gebracht und der Bandskimmer an den jeweiligen Schleppvorrichtungen befestigt. Durch das entsprechende Kommando vom Bandskimmerführer setzte sich diese Formationen, die von oben betrachtet wie ein „V“ ausgebildet ist, in Bewegung. Hierbei wurden verschiedene Fahrmanöver, wie wende, anlegen sowie aufstoppen ausgebildet.