10.05.2020, von THW-Landesverband Bayern

Verteilung der Schutzausstattung an die Kreisverwaltungsbehörden

Das THW leistet seit Anfang März einen wichtigen Beitrag gegen das Coronavirus in Bayern: gestern waren 407 Helferinnen und Helfer aus 113 Dienststellen im Einsatz. Kernaufgabe bleibt die Zentrallogistik für den Freistaat. Morgen werden voraussichtlich bis zu 450 Paletten transportiert. Die Weiterverteilung der Schutzausstattung an die Kreisverwaltungsbehörden gehört auch zu den Aufgaben, die das THW auf örtlicher Ebene leistet. Beispiele darüber, wie sie abläuft und was die THW-Einsatzkräfte ganz konkret tun, kommen aus dem Regionalbereich Karlstadt.
Im Regionalbereich Karlstadt befinden sich zehn THW-Ortsverbände, welche zum Teil auch als THW-Logistikstützpunkte für die Kreisverwaltungsbehörden (KVB) fungieren. Steht Schutzausstattung zur Übergabe von den THW-Logistikstützpunkten an die Kreisverwaltungsbehörde bereit, dann wenden sich die THW-Logistikstützpunkte an ihren zuständigen THW-Fachberater. Der THW-Fachberater wirkt in der jeweiligen Führungsgruppe Katastrophenschutz mit, und ist auch für die Koordinierung der Übergabe zuständig. Je nach Möglichkeit wird die Schutzausstattung durch die Kreisverwaltungsbehörde selbst vom THW-Logistikstützpunkt abgeholt oder von den THW Ortsverbänden zu deren Logistikstützpunkten, wie z. B. Bauhöfen etc. gebracht. Das bedeutet für die THW-Ortsverbände, dass sie eigene Einsatzkräfte sowohl für die Besetzung des THW-Logistikstützpunktes als auch für den Transport und Ladearbeiten organisieren müssen. Um die Ansteckungsgefahr für die Helferinnen und Helfer zu minimieren, werden auch hier die Hygieneregelungen des RKI beachtet. Die Einsatzkräfte bemühen sich soweit wie möglich den Mindestabstand von 1,5m bei ihren Tätigkeiten einzuhalten. Bei den Materiallieferungen bzw. Materialumladungen dürfen nur so viele Einsatzkräfte im THW-Ortsverband sein, wie unbedingt notwendig. Für die Transporte im jeweiligen Landkreis sind nach Möglichkeiten feste "Fahrerpaare" zu bilden. Der Ladevorgang ist ebenfalls möglichst "kontaktlos" durchzuführen.


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