19.04.2019, von Stefan Wolf

Stabsrahmenübung im Ortsverband

Seit zwei Tagen prasselt unaufhörlich Regen auf die Landkreise Miltenberg sowie dem Main-Tauber-Kreis. Neben den örtlichen Feuerwehren kämpfen auch die THW-Ortsverbände im betroffenen Bereich bereits seit 24 Stunden gegen die Fluten. Neben der Errichtung eines Sandsackfüllplatzes, Aufbau von Hochwasserschutzmauern kamen in dieser Zeit noch weitere Einsatzaufträge, wie überschwemmte Straßenzüge oder z.B. versperrte Fahrbahnen durch umgestürzte Bäume hinzu.
Aufgrund dieses Übungs-Szenarios wurde ein Untereinsatzabschnitt THW gebildet, in welchem die THW-Einheiten durch den Zugtrupp sowie des örtlichen Leitungs- & Koordinierungsstab (LuK-Stab) koordiniert wurden. Die Einsatzzentrale, welche normalerweise im Landratsamt Miltenberg eingerichtet wird, wurde durch unsere Fachberater besetzt. Diese hatten die Aufgabe, Anfragen die an das THW durch den Einsatzleiter herangetragen werden, mit Hilfe des Zugtrupps zu klären, ob diese mit THW Einsatzkräften bewältigt werden können. Die Luk wickelte in enger Zusammenarbeit mit dem Zugtrupp die weitere Anforderung überörtlicher Kräfte, aber auch überörtliches Material ab.
Ziel dieser Ausbildung war, sich wieder mit den vorhandenen Daten in den Einsatzhandakten zu beschäftigen, aber auch die Zusammenarbeit zwischen Fachberater – Luk sowie Zugtrupp für den Ernstfall zu proben. Eingespielt wurden die Einsätze durch weitere Funktionsträger, welche neben den gespielten THW-Einheiten auch andere Kontakte (z.B. Werkstätten, Regionalstelle, Firmen sowie Behörden) „entgegen nehmen“ mussten – da war so manches Improvisations-Talent gefragt.


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